Kaffee satt! So klappt es mit dem Intervallfasten.

Kaffee satt! So klappt es mit dem Intervallfasten.

Dieses Kaffee Rezept hat es in sich – es sättigt und du kannst es auch beim Intervallfasten trinken. Dieses interessanter Mix aus Fett und Kaffee unterbricht die Fastenphase nicht! 

Bei einer Fastenphase von mehr als 12 Stunden, kann es schonmal ein wenig unangenehm grummeln im Bauch.

Und wenn du zu den Menschen gehörst, die sich einen Tagesbeginn ohne Frühstück bisher nicht vorstellen können, ist der Butter-Kokos-Kaffee die Lösung.

Denn auf der einen Seite hast Du mit dem Genuss dieses aromatischen Gebräus „was im Bauch“ und Du gibst Deinem Gehirn einen ordentlichen Energiekick.

Auf der anderen Seite unterbricht der Power-Kaffee die Fastenphase nicht. Doch der Reihe nach.

Butter – Kokos Kaffee beim Intervallfasten: das Original hat sich ein Bio-Hacker ausgedacht.

 

Der Original Name dieser interessanten Mischung ist Bulletproof Coffee und wurde vom amerikanischen Blogger Dave Asprey erfunden – ein Bio-Hacker.

Bei mir heißt er Butter-Kokos-Kaffee: Schwarzer Kaffee wird mit Butter (aus Weidemilch) und nativen Kokosöl in einem Mixer verquillt – so entsteht sogar eine kleine Crema auf dem Kaffee.

Heraus kommt eine vollständige Mahlzeit, die zwar etwas gewöhnungsbedürftig schmeckt – doch ganz sicher bis zum Ende der Intervall-Phase sättigend den Magen füllt. 

Bio-Hacker versuchen gezielt, die eigene Biologie positiv zu beeinflussen, um sich besser zu fühlen, gesünder zu leben, fokussierter zur sein.

Sie wollen das biologische System Mensch hacken. Manche durch Technik wie das Tracken von Bewegung, Schlaf, Herzrhythmus. 

Andere durch eine dem Menschen gerechte Ernährung (z.B. clean eating) und/oder einem gesunden Lifestyle. Mit dem Ziel „die beste Version seiner selbst zu werden“. 

Weitere Bio-Hacking Tools, die ich bisher empfohlen habe sind zum Beispiel das barfuss laufen, die gezielte Aufnahmen von Tageslicht oder Lichthygiene am Abend. 

Mein Tipp: Gönn´ Dir einen richtig guten Kaffee!

 

Ich kaufe ihn mir in einer kleinen Kaffeerösterei, die es mittlerweile in vielen Städten oder auch online zu kaufen gibt.

Hier wird der Kaffee noch mit viel Liebe und von Hand geröstet.

Je hochwertiger und schonender die Kaffeebohnen verarbeitet werden, desto sanfter der Geschmack des Kaffees.

Für mich ein kleiner Luxus, den ich mir jeden Morgen gönne.

Wenn Du die Bohnen dann noch frisch mahlst, z.B. mit einer elektrischen Kaffeemühle – um ihn dann frisch aufzubrühen – erlebst Du eine wahre Geschmacksexplosion im Mund.

Allein der Unterschied zwischen frisch gemahlenem Kaffee und Kaffee, der schon eine Weile gemahlen im Schrank steht, macht einen himmelweiten Unterschied, was den Geschmack betrifft.

Kaffee beim Intervallfasten: das Rezept ist denkbar einfach!

 

Für einen Becher Kaffee brauchst Du

  • 300 ml frisch gemahlenen, frisch aufgebrühten Kaffee
  • 1 Esslöffel Butter (Weidebutter
  • 1 Esslöffel natives Kokosöl

 

Tipp:

  • Wenn Du einen Wasserkocher hast, an dem Du die Temperatur einstellen kannst – für mich haben sich 80 Grad als perfekte Temperatur herausgestellt.
  • Zum einen entfalten sich die Kaffeearomen jetzt schon wunderbar sanft und trotzdem kräftig und Du verbrühst Du Dir nicht den Mund. 

 

Zubereitung:

  • Gebe das Kaffeepulver z.B. in eine French-Press, gieße das heiße Wasser drauf, rühre alles einmal gut um und presse den Kaffee ca. 1 cm unter die Wasseroberfläche. 
  • Lass den Kaffee ca. 4 Minuten ziehen und drücke den Stempel der French – Press dann komplett hinunter. Fertig ist ein fantastisch schmeckender Kaffee. 
  • Ich liebe dieses Kaffee – Ritual am Morgen. 
  • Den heißen schwarzen Kaffee mit der Weidebutter und dem Kokosöl mischen und 2 Minuten cremig schlagen.
  • Du kannst statt des Kokosöls auch ein spezielles MCT Öl nutzen. MCT steht für mittelkettige Triglyceride auf die ich gleich noch näher eingehe. 
  • MCT Fette befinden sich auch im Kokosöl, nur nicht so hoch konzentriert.

Sie stehen sofort als Energie, vor allem im Gehirn, zur Verfügung und regen den Stoffwechsel an.

 Energie – Booster der den kleinen Hunger stillt!

 

Die Kombination Kaffee, Kokosöl und Weidebutter gibt Dir Morgens einen Energiekick, der Dich wach und fokussiert macht.

Bist Du der Frühstückstyp, kannst Du einen knurrenden Magen besänftigen und einen Fasten – Intervall bis zur Mittagszeit überbrücken. Oder Du gönnst Dir einfach einen extra Energiekick.

Futterst Du nun auch  auch noch wenige Kohlenhydrate, trainierst Du mit dem fettigen Gebräu die Fettverbrennung.

Wenn Du morgens ganz genüsslich Deinen Butter-Kokos-Kaffee schlürfst, förderst Du also sogar die Wirkung beim Intervallfasten. 

Gehört Butter zum clean eating Konzept?

 

Butter wird aus Milch hergestellt – und damit verstößt sie, streng genommen, gegen das clean eating Konzept.

Denn auch Butter enthält Milchbestandteile, auf die einige Menschen mit Unverträglichkeiten reagieren.

Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen Milchprodukte ausschließen willst, empfehle ich Dir, auf Butter zu verzichten. z.B. bei Darmproblemen, chronischen Entzündungen, Autoimmunerkrankungen.

Ansonsten gilt hier wie so oft: Die Menge macht das Gift.

Du kannst auf Grund der positiven Eigenschaften von Butter (Naturprodukt mit gesunden Fettsäuren) ruhig ab und zu mal Butter essen – oder trinken.

 

Kaffee beim Intervallfasten – die besondere Wirkung dieser Kombination!

 

Im Butter-Kokos-Kaffee sorgt die Butter für eine schöne Crema auf dem Kaffee. Hinzu kommt die besondere Wirkung von Butter, Kokosöl und Butter in einem Getränk.

Die langkettigen Fettsäuren der Butter werden langsam aufgenommen und sorgen dafür,

  • dass Du lange satt bist
  • und dass Du mit Energie versorgt wirst.

Die kurzkettigen Fettsäuren der Butter haben eine entzündungshemmende Wirkung und sind ein wunderbares Futter für unseren Darm.

Empfehlenswert ist Weidebutter – gemacht aus der Milch von Kühen, welche die meiste Zeit ihres Lebens auf der Weide stehen und Gras fressen dürfen.

Je artgerechter die Tiere leben dürfen, desto qualitativ hochwertiger und natürlicher ist die Zusammensetzung von Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen in der Butter.

MCT Öle liefern Power-Energie

 

Im Kokosöl gibt es das sogenannte MCT Öl – mittelkettige Fettsäuren – die im Organismus ganz speziell verstoffwechselt werden.

Die langkettigen Fettsäuren aus der Butter werden erst zum Darm transportiert, wo sie dann langsam aufgenommen werden (lang anhaltende Sättigung).

Die mittelkettigen Fettsäuren aus dem Kokosöl können sehr viel früher – schon vom Magen aus –  aufgenommen werden – und damit auch sehr viel schneller Energie liefern.

Ganz besonders bemerkenswert ist, dass die MCT Fette nicht im körpereigenen Fettgewebe gespeichert werden können.

Da es aber wertvolle Energie ist, will der Körper sie dann direkt verbrennen – was dann den Stoffwechsel anheizt.

Butter – Kokos Kaffee beim Intervallfasten: kein Hunger während der Fastenphase

 

Richtig viel Sinn man der Butter-Kokos-Kaffee also, wenn Du intermittierend fastest und im Laufe der Fastenphase einen Energiekick oder einfach was im Magen brauchst.

Was wir ja jetzt wissen: Er unterbricht die Fastenphase beim intermittierenden Fasten nicht, da dem Körper so gut wie keine Proteine und Kohlenhydrate zugeführt werden.

Intermittierendes Fasten wird auch Kurzzeit- oder Intervallfasten genannt.

Es gibt über den Tag gesehen Phasen, in denen Du fastest und Phasen, in denen Du isst.

Und es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich an das intermittierende Fasten ran zu tasten.

  • 12 Stunden fasten, 12 Stunden Essfenster mit 2-3 Mahlzeiten
  • 14 Stunden fasten, 10 Stunden Essfenster mit 2-3 Mahlzeiten
  • 16 Stunden fasten, 8 Stunden Essfenster mit 2-3 Mahlzeiten
  • 24 Stunden fasten, 24 Stunden Essfenster

 

Intervallfasten kann zur Routine werden

 

Ich praktiziere das Intervallfasten seit einigen Jahren an ca.  5 Tagen in der Woche.

Oft auch an den Wochenenden, es ist einfach schon zur Routine geworden.

Mein persönlicher Ablauf sieht dann ungefähr so aus:

  • ca. 05:30 Uhr: großer Becher schwarzer Kaffee
  • ca. 09:00 Uhr: schwarzer Kaffee oder Butter-Kokos-Kaffee
  • ca. 11:00 Uhr:  1. Mahlzeit
  • ca. 18:30 Uhr: 2. Mahlzeit

 

Zwischen der 2. Mahlzeit des Vortags und der 1. Mahlzeit des nächsten Tages  vergehen circa 16 Stunden in denen kaum Proteine und Kohlenhydrate aufgenommen werden.

Dadurch entsteht die Fastenphase.

Noch ein Hinweis: Es ist überhaupt nicht nötig, sich auf lange Sicht dogmatisch an die Abstände der Stunden zu halten.

Dein Organismus liebt die Abwechslung.

Und Du schickst ihn ins Fettstoffwechsel Training – ob das mal 13 oder auch mal 17 Stunden sind.

Mach Dir bitte nicht den Stress, wegen einer halben Stunde hier oder 2 Stunden dort und auch sonst nicht.

Mein Tipp, wenn Du noch nie in Intervallen gefastet hast: Fang mit 1-2 Tagen in der Woche an. Lass es langsam angehen und pass dieses wahnsinnig effektive Tool Deinem Alltag und Tagesrhythmus an.

Während der Fastenphase wird aufgeräumt im Organismus.

 

Diese kleine Fastenphase ist auch deshalb so gesund, weil jetzt ordentlich aufgeräumt wird.

Der Organismus kann sich darauf konzentrieren zu putzen und aufzuräumen – in schlau nennt man das Autophagie – das körpereigene Zellputz Kommando ist jetzt bei der Arbeit.

Bei dem Prozess der Autophagie werden Zellen abgebaut, die alt oder beschädigt sind. Und es werden gleich wieder neue, frische Zellen aufgebaut.

Ein toller Regenerationsprozess für die Körperzellen.

Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass das alles so nicht stattfinden kann, wenn Du ständig irgendwas isst – zwischendurch immer wieder einen Snack im Mund hast.

Jetzt stehen die Aufnahme der Nahrung und die Verdauung an erster Stelle. Das Problem ist, dass unsere Zellen jetzt quasi zu gemüllt werden.

Aus Zeitgründen, weil ja ständig verdaut werden muss, bleibt der Müll liegen und wichtige Prozesse im Körper werden nicht mehr gut erledigt.

Die Berge der kaputten, alten Zellen werden immer größer.

Lass deshalb gerne großzügige Pausen von 4-5 Stunden zwischen Deinen Mahlzeiten oder immer mal wieder das Fasten in Intervallen einfließen.

Intervallfasten hat viele Vorteile

 

Biochemische Prozesse und ein paar Hormone sorgen dafür, dass die Fettverbrennung angefeuert wird.

Weitere positive Effekte kann ich nach etlichen Jahren des Selbstversuchs absolut bestätigen:

  • Hartnäckige Fettpolster schmelzen
  • Du bist während der Fastenphase konzentriert, fokussiert und wach
  • Der Blutzuckerspiegel wird reguliert
  • Heißhunger Attacken verschwinden
  • Du lernst es, gut zwischen Hunger und Appetit zu unterscheiden

 

Brauchst Du noch einen Startschuss?

Stoffwechsel auf Trab bringen? Biorhythmus Training für Fettzellen.

Stoffwechsel auf Trab bringen? Biorhythmus Training für Fettzellen.

Du willst deinen Stoffwechsel auf Trab, weil du überflüssigen Speck auf deinen Rippen loswerden willst?

Zunächst mal: Fettzellen sind nicht böse!

Im Gegenteil: Sie sind äußert wichtig für den reibungslosen Ablauf wichtiger Vorgänge im Körper.

Unangenehm werden sie nur,  wenn sie bleischwer an Bauch, Beine und Po kleben, weil es einfach viel zu viele geworden sind.

Doch schauen wir uns mal an, warum Fettzellen so wichtig für unsere Gesundheit sind.

 

Fettzellen versorgen Wunden und füttern das Immunsystem.

 

Fettzellen sind zum Beispiel immer dann zur Stelle, wenn eine Wunde versorgt werden muss.

Egal ob es eine Wunde an Deinem Finger ist, weil Du Dich geschnitten hast oder ob es um eine Wunde innerhalb Deines Organismus geht.

Was wirklich bemerkenswert ist: noch bevor das Immunsystem die Wunde erreicht, sind die Fettzellen schon längst da und erfüllen wichtige Aufgaben. 

1. Fettzellen geben dem Immunsystem Munition an die Hand!

 

  • Indem Fettmoleküle (Triglyceride) zu freien Fettsäuren und Glycerol gespalten werden.
  • Aus Glycerol kann der Organismus Glukose – pure Zuckerenergie – basteln.
  • Denn ein aktiv gewordenes Immunsystem braucht jetzt vor allem eines: Power – durchschlagende Energie.
  • Und Zucker bedeutet immer: sehr schnell verfügbare Energie, die jetzt dringend gebraucht wird.  

 

2. Sie liefern dem Immunsystem Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren – frei Haus!

 

  • Omega 6 Fettsäuren sorgen im ersten Schritt dafür, dass die Entzündungsreaktion in Gang kommt.
  • Das ist wichtig, um die ersten notwendigen Wund-Versorgungsschritte einzuleiten.
  • Omega 3 Fettsäuren bewirken fast zeitgleich, dass die Entzündungsreaktion rechtzeitig wieder gestoppt wird und nicht endlos überschießt.
  • Deine Fettzellen sorgen also dafür, dass der Heilungsprozess ordnungsgemäß startet (Omega 6) und rechtzeitig reguliert und in Schach gehalten (Omega 3).

Die Voraussetzung dafür, dass das alles immer so schön funktioniert – deine Fettzellen müssen mit Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren „geladen“ sein.

Hättest du das gedacht? Dass du genug gesunde Fette essen musst, um deinen Stoffwechsel auf Trab zu bringen? 

 

Wichtig ist jetzt, dass es Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren in einem gesunden Verhältnis in den Fettzellen gibt.

Auf ein Teil Omega 3 Fettsäuren sollten ca. drei Teile Omega 6 Fettsäuren kommen.

So war es bei unseren Vorfahren, so ist es bei unseren Ureinwohnern – nur leider bei uns Mitteleuropäern nicht mehr.

Durch die hohe Zahl an Omega 6-reichen Lebensmitteln

  • Fisch, Geflügel, Fleisch aus nicht artgerechter Haltung
  • Getreideprodukte
  • Fertigprodukte
  • fast alle Pflanzenöle

ist es bei den meisten Menschen eher ein Verhältnis von 1:20, in den USA von bis zu 1:40.

Du kannst Dir sicher vorstellen, was das bedeutet. Entzündungen ufern aus, die Heilung wird langwierig.

Achte deshalb darauf, genügend Omega 3 Fettsäuren zu Dir zu nehmen. Um dein Immunsystem zu füttern und einen Stoffwechsel auf Trab zu halten. 

Beachtenswerte Mengen Omega 3 Fettsäuren findest Du in:

  • Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren aus nachhaltigem Fischfang
  • Geflügel und Fleisch aus artgerechter Haltung

 

Bring deinen Stoffwechsel auf Trab: Der Biorhythmus von Fettzellen. 

 

„Der Biorhythmus ist nichts anderes, als die Art und Weise, wie Energie verteilt wird“  Prof. Dr. Leo Pruimboom | Natura Foundation

Alles in unserem Körper unterliegt einem Rhythmus.

  • Du kennst den Tag-Nacht-Rhythmus. 
  • Deine aktiven und passiven Phasen im Laufe des Tage. 
  • Die Periode und den Eisprung der Frau. 
  • Das Immunsystem ist – wenn Du gesund bist – nachts sehr aktiv und tagsüber ist es in einem „aufmerksamen Ruhezustand“.  Der Biorhythmus des Immunsystems. 

Bei Deinem anderen großen Master, dem Gehirn, ist es genau umgekehrt. Es ist tagsüber hoch aktiv und kommt abends zur Ruhe. Die Energie steht jetzt dem Immunsystem zur Verfügung.

 

Und auch Fettzellen haben ihren ganz eigenen Rhythmus.

 

Tagsüber werden sie aufgebaut und mit den Omega 3 Fettsäuren EPA – Eicosapentaensäure, DHA – Docosahexaensäure  und  der Omega 6 Fettsäure AS – Arachidonsäure „geladen“.

 

Fettzellen befinden sich im ständigen Auf- und Abbau Rhythmus.

 

  • Wenn alles gut läuft, werden sie nachts abgebaut und „entladen“. Sie verfüttern ihre wertvolle Fracht an die Immunzellen.
  • Das Immunsystem ist nachts sehr aktiv und fleißig.
  • Es zieht seine Bahnen durch Deinen Körper und schaut, wo es was zu reparieren gibt.
  • Es räumt so richtig auf – Du regenerierst und wachst am nächsten Tag frisch und munter auf.
  • Fettzellen werden also in der Nacht abgebaut. Sie teilen sich und bleiben schön klein – genau das was wir wollen!
  • Damit das alles gut funktioniert, brauchen wir ein ganz bestimmtes Hormon zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Melatonin!

Die Teilungsfähigkeit von Fettzellen ist zu 100% abhängig von Melatonin.
Prof. Dr. Leo Pruimboom  |  Dozent kPNI Akademie 


Ist das nicht der Knaller? Das heißt, wenn du an Melatonin ran kommst, kannst du deinen nächtlichen Fett – Stoffwechsel auf Trab bringen. 

Melatonin – bekannt als das Schlafhormon. Es sorgt dafür, dass Dein Organismus runterfährt, dass Du müde wirst und durchschläfst.

Und es hat noch viele andere Aufgaben im Körper.

Melatonin gibt Deinen Fettzellen das entscheidende Signal, dass der Tag beendet ist und die katabole (abbauende) Phase starten kann.

Melatonin sorgt dafür, dass der Biorhythmus Deiner Fettzellen optimal läuft, so dass diese Dein Immunsystem ernähren und überschießende Reaktionen verhindern.

 

Melatonin sorgt dafür, dass Deine Fettzellen schön klein bleiben.

 

Schauen wir uns mal näher an, was mit Deinen Fettzellen passiert, wenn alles so optimal läuft, d.h. Melatonin ist zur richtigen Zeit (gegen Abend) am richtigen Ort – Deinem Blut.

 Wenn der Biorhythmus Deiner Fettzellen gut läuft

  • haben die Fettzellen eine ganz normale Größe und lassen sich deshalb gut teilen.
  • sind Deine Fettzellen tagsüber in der aufbauenden Phase.
  • das heißt: sie speichern Energie und laden sich mit Omega 3/Omega 6 Fettsäuren.

Die Melatonin Ausschüttung startet mit dem dunkler werdenden Licht und hat seinen Pik gegen Mitternacht.

 Und so geht es weiter, wenn alles so schön nach Plan läuft:

  • Melatonin sorgt dafür, dass die Fettzellen nicht weiter wachsen, indem es die tagsüber anabole (aufbauende) Phase beendet.

     

  • Deine Fettzellen teilen sich ab Melatonin Ausschüttung und bleiben schön klein.

     

  • Glycerol wird freigesetzt um den Energiebaustein Glukose zu bilden.

     

  • Die Omega 3 Fettsäuren DHA, EPA und die Omega 6 Fettsäure AS werden freigesetzt um dafür zu sorgen, dass das Immunsystem nicht hyperaktiv wird.
  • Mit dem Abbau von Fettzellen wird das Immunsystem ernährt und rechtzeitig gehemmt.
  • Fettzellen sind nachts für das Immunsystem da (im Dienst des Immunsystem).

     

  • Sie schützen Dich vor Entzündungen.

 

Fettzellen müssen tagsüber aufgebaut und Nachts abgebaut werden.

 

Im diesem Rhythmus helfen sie Dir dabei gesund und schlank zu bleiben.

  • Kleine Fettzellen produzieren Substanzen, die Entzündungen hemmen (Adiponektin).
  • Große Fettzellen sorgen dafür, dass Entzündungsreaktionen nicht gestoppt werden können. Sie produzieren Substanzen, die eine Entzündung anfeuern (Entzündungszytokine)

 

Kein Melatonin – keine kleinen Fettzellen. 

 

Wenn Fettzellen groß bleiben geht das zu Lasten der Gesundheit

 

 

Schauen wir uns den Whorst Case an: Melatonin steht nicht zur richtigen Zeit zur Verfügung. Was sich selbstverständlich auch auf Deine Schlafqualität auswirkt. Und auf deinen Wunsch, den Stoffwechsel auf Trab zu bringen. 

Ich komme gleich noch darauf zu sprechen, wie schnell das in unserer heutigen Gesellschaft passieren kann. Und wie Du es wieder geradebiegen kannst. 

Der Ablauf sieht jetzt komplett anders aus. Und wir dürfen erstaunt feststellen, wie feinstoffliche und sensibel unser Organismus ist.

  • Du tust eine Menge dafür, dass Melatonin nicht am Start ist (siehe Liste weiter unten).
  • Deine Fettzellen kommen nicht rechtzeitig in die katabole (abbauende) Phase. 
  • Die Fettzellen werden größer als normal.
  • Ab einer bestimmten Größe sind sie nicht mehr in der Lage sich zu teilen. 
  • Jetzt nehmen sie viel Platz ein und beengen sich gegenseitig.
  • Sie verdrängen andere Zellen.
  • Die Luft wird knapp – die Fettzellen bekommen Sauerstoffmangel.
  • Das führt zum Absterben (Nekrose) von Fettzellen.
  • Immunzellen werden in das Fettgewebe „hinein gezogen“ und lösen Entzündungen aus.
  • Einer der Gründe für eine Low Grade Inflammation – Niedriggradige Entzündung.
  • Eine niedriggradige Entzündung ist ein Grund dafür, dass Krankheiten chronisch werden, weil sie täglich auf kleiner Stufe befeuert werden.

 

Es gibt eine Menge Faktoren, die dieses tolle Hormon verscheuchen!

 

Was führt denn nun zu diesem ganzen Desaster? Ehrlich gesagt: Das Leben! Unser heutiges – für unsere steinzeitlichen Gene – noch sehr fremdes Leben kommt uns in die Quere.

Angefangen beim Licht, dem TV, den Handys und vielen Dingen, die uns heute zur Verfügung stehen.

Und jetzt wird dieser Satz wieder wichtig, den uns mein Dozent immer wieder vorgebetet hat.

Wir können nicht alles richtig machen in der heutigen Welt. Doch wenn wir es so gut wie möglich machen, bleiben wir gesund.“

Was verscheucht das extrem gesunde und Fettzellen teilende Hormon Melatonin?

  • Blaues Licht vor dem Schlafen gehen: TV, Handy, IPad, Computer, Mac
  • Spät noch anstrengenden Sport treiben
  • Späte Mahlzeiten
  • Zu spät schlafen gehen
  • Lichtquellen im Schlafzimmer
  • Lärm (TV) im Schlafzimmer
  • Zu warme Temperaturen im Schlafzimmer
  • Stress, grübeln, nicht runter kommen
  • Alkohol am Abend
  • Medikamente
  • Sommerzeit
  • Jet-Lag
  • Schichtarbeit

 

Wie Du an das sensationelle Melatonin ran kommst

Alles fängt damit an, dass Du bereits morgens dafür sorgst, dass Melatonin aus Deinem Blut verschwindet. Aktivität angesagt. Melatonin hat Pause. 

  • Dafür gehst Du so früh wie möglich ins Tageslicht.
  • Es signalisiert den Clock-genes (Uhrengene) in jeder Deiner Körperzellen: Der Tag beginnt. 
  • Melatonin macht sich aus dem Staub um ca. 12 Stunden wieder an den Start zu kommen.
  • Wir Menschen leben in einem 12/12 Stunden Rhythmus. 12 Stunden Aktivität  – 12 Stunden Passivität. Dies ist der Rhythmus, auf den unser Organismus seit Millionen von Jahren eingepegelt ist.
  • Melatonin fängt dann am frühen Abend, mit dem dunkler werdenden Licht wieder an, Dich langsam runter zu beamen.
  • Geh den ganzen Tag immer wieder in Tageslicht.
  • Es ist gut, wenn Dein Organismus die verschiedenen Farbfrequenzen des Lichts, die sich von Stunde zu Stunde ändern, immer wieder mal mitbekommt.
  • Nimm gerne mal die Brille ab/die Kontaktlinsen raus. Licht wird zwar auch über die Haut aufgenommen, doch vor allem über die Augen mit der direktesten Verbindung zum Gehirn.
  • Setze bis ca. 14:00 Uhr keine Sonnenbrille auf. Es sei denn, das Licht stört Dich sehr.

Ab dem frühen Abend geht es vor allem um Lichthygiene

 

  • Sieh zu, dass Du Dich abends von blauem Licht fern hältst oder setz eine Blaulichtfilterbrille auf.
  • Ich empfehle gerne die Blaulichtfilterbrillen von Innovative Eyewear. Mit dem Rabattcode „backtoshape“ bekommst du 10% Rabatt auf deine erste Bestellung. Hinweis: Ich verdiene nichts! an deiner Bestellung. 
  • Die blauen Lichtfrequenzen aus TV, Tablet, Mobiltelefon, Computerbildschirmen sind für Dein Gehirn so hell wie die Mittagssonne.
  • Sie signalisieren: Sehr helles Licht – es ist Tag. Die Melatonin Produktion wird bis zu 90% gehemmt.
  • Treibe vorm Schlafen gehen keinen anstrengenden Sport mehr.
  • Nimm die letzte Mahlzeit 3-4 Stunden vorm zu Bett gehen zu Dir zu nehmen 

  • Verzichte in der letzten Mahlzeit weitgehend auf Kohlenhydrate in Form von Pasta, Reis, Kartoffeln, Süßigkeiten, Fastfood und Brot.

  • Kohlenhydrate sind ein Zeitgeber und vermittelt dem Organismus: es kommt noch sehr viel schnelle Energie rein – der Tag ist noch nicht zu Ende.

  • Verzichte auf Alkohol. Die Leber wird keine Ruhe geben, bis die für sie toxische Substanz aus dem Körper gefiltert ist.

  • Du schläfst schnell ein, doch sicherlich nicht durch. Die Fettverbrennung wird gehemmt. Melatonin sowieso, weil Du ständig wach wirst.
  • Gewöhne Dir Rituale an, die Dich runter beamen: Musik hören, Kerzen anzünden, ein Buch lesen.
  • Gehe so weit wie möglich vor Mitternacht schlafen, bzw. sorge dafür, dass Du 7,5 bis 8 Stunden Schlaf hast.
  • Schlafe auf keinen Fall vor einem flimmernden TV oder mit einem eingeschalteten Handy auf dem Nachttisch.

     

  • Schlafe in einem absolut dunklen Schlafzimmer.
  • Wenn Du das Schlafzimmer nicht abdunkeln kannst, setze eine Schlafmaske auf.

 

  • Sorge für eine kühle Temperatur im Schlafzimmer.

Jetzt ist Melatonin am Start. Alle positiven, gesundheitlichen Auswirkungen dieses tollen Hormons hast du im Sack. Und du bringst deinen Stoffwechsel mitten in der Nacht so richtig auf Trab. 

Die Waage lügt! 3 motivierende Methoden, um Abnehm-Erfolge sichtbar zu machen.

Die Waage lügt! 3 motivierende Methoden, um Abnehm-Erfolge sichtbar zu machen.

Es liegt mir sehr am Herzen, dieses Thema mit der Waage!

Ich bekomme es bei Kursteilnehmerinnen und Klientinnen ja hautnah mit.

Die Waage zeigt mal ein paar Tage nicht das an, was von ihr erwartet wird und zack – ist die ganze Motivation dahin.

Oder sie zeigt großartige Erfolge. Was dazu verführen kann, hier und da wieder etwas nachlässiger zu werden.

Welche Messmethoden viel genauer sind, deutlich mehr Spaß machen und motivieren, erfährst Du in diesem Beitrag.

Mein wichtigster Tipp: Verlass Dich wieder mehr auf Dein Körpergefühl!

Bevor ich Dir erkläre, wie Du viel schlauer messen kannst, als mit einer Waage, kommt hier die leichteste aller Erfolgskontrollen. Dein Körpergefühl!

  • Fühlst Du Dich vielleicht schon viel wohler, leichter, beschwingter?
  • Brauchst Du Deinen BH schon eine Nummer kleiner?

 

Wir nehmen ja leider nicht genau da ab, wo wir uns das so dringend wünschen.

Der Bauch entscheidet sich bei den meisten Frauen eher spät dazu, seine wertvollen Fette loszulassen.

Ein lebenswichtiger Mechanismus aus uralten Zeiten, der heute immer noch greift.

Die ersten Erfolge siehst Du im Gesicht und am Hals. Auch Deine Mitmenschen sehen das früh und fragen Dich, ob Du abgenommen hast.

Dann folgen Brust, Oberarme und Oberschenkel und Waden.

Ich verstehe natürlich sehr gut, dass Du Deine Erfolgserlebnisse – bei all der  positiven Körperwahrnehmung –  trotzdem irgendwie messen möchtest.

 

Doch wie wäre es, wenn Du Dich für immer unabhängig machen könntest – von dieser Waage?

 

In diesem Beitrag stelle ich Dir 3 Methoden vor, wie Du Deine Abnehm-Erfolge auf motivierende Art und Weise sichtbar machen kannst.

Doch zunächst zurück zur Ausgangslage.

Kennst Du das? Du unternimmst gerade eine Menge, um von Deinem Gewicht runter zu kommen.

Gesunde Ernährung, mehr Bewegung – Du bist gut gelaunt und sehr motiviert. 

Und dann kommt dieser Morgen, der alles verändert und in Frage stellt.  

Du stehst mit freudiger Erwartung auf, steigst optimistisch auf die Waage und dann –  ist dieser Tag im Grunde schon gelaufen.

Die Waage zeigt mehr Gewicht an als gestern. Aaaaarrgghhh!

 

Deine Motivation sinkt auf den Gefrierpunkt. Du bist frustriert. 

Dein Stresspegel steigt und hält sich den ganzen Tag.

Du denkst so was wie: Wozu mach ich das hier eigentlich alles?

Dann kann ich ja auch gleich wieder ungesundes Zeugs und Süßigkeiten essen. Funktioniert ja sowieso alles nicht.

Ich unterstütze Frauen ja nun schon seit einigen Jahren dabei, gesünder und schlanker zu leben. 

Und ich kenne meine Pappenheimer. Geht das Gewicht runter ist die Welt in Ordnung.

Geht es rauf oder stagniert mal eine Weile – sitzt der Fruststachel recht schnell sehr tief. 

Diese regelmäßigen, kleinen Frustrationen erzeugen dann leider auch immer wieder: Stress! 

Und damit einen Zustand im Organismus, den Du  überhaupt nicht gebrauchen kannst, wenn Du Dein Gewicht reduzieren willst.

Stress sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt.

Und das ist ja genau das, was Du zum Beispiel durch eine weitgehend zuckerfreie Ernährung verhindern willst.

Ein ständig erhöhter Stresspegel ist wie Cola trinken.

 

Auch dieser Mechanismus ist wieder evolutionär bedingt und steckt uns noch tief in den Genen. 

Stresssignale werden in unserem Körper evolutionär als Kampf- oder Fluchtsituationen interpretiert und sorgen dafür, dass wir aktiv werden können. 

Egal, ob Du vor einem wilden Tier flüchten oder die Bahn erreichen willst.

Ob Dein Chef Dich anschreit oder die Zahlen Deiner Waage. Die Mechanismen sind immer dieselben.


Was passiert in Deinem Körper, wenn Du Stress hast?

  • Der Organismus realisiert: Es ist was im Busch! Ich muss reagieren um meinen Menschen zu retten. 

  • Jetzt heißt es „Energie bündeln“ und alles auf „Aktion“ stellen. 

  • Dein Gehirn muss jetzt gut funktionieren – und die Muskulatur ebenfalls. 

  • Beide Institutionen brauchen jetzt schnelle Energie um diese „lebensbedrohliche“ Situation zu meistern. ​​​​

  • An schnelle Energie kommt der Körper, wenn er​​​​ Zucker aus den  Glukose Speichern in der Leber – für das Gehirn bzw. zum denken – und

  • aus der Muskulatur – für die Bewegung – freisetzt u​​​​nd ins Blut schleust. 

  • Jetzt kommt auch das äusserst wichtige Zucker-Weg-Pack Hormon Insulin ins Spiel, um den Blutzuckerspiegel gleich wieder zu regulieren​​​​

  • Es öffnet die Türen zu Deinen Körperzellen, um Glukose als „Brennholz“ hinein zu schleusen.

  • Und Du weißt ja schon aus einigen Videos und Artikeln von mir: wenn Insulin im Spiel ist, wird die Fettverbrennung gehemmt. Oha!

Wäre es also nicht viel schlauer, wenn Du Dir die Waage einfach mal aus dem Gesichtsfeld schaffst?

Was noch erschwerend hinzu kommt:

Die Waage wiegt das, was sich in dieser Sekunde in Deinem Körper befindet – unter anderem auch viel oder wenig Wasser.

Das Du nicht jeden Tag in exakt derselben Menge zu Dir nimmst oder im Körper verarbeitest.

Du kannst den Ergebnissen auf Deiner Waage nicht immer so ganz trauen!

Es gibt Faktoren, die das Messergebnis der Waage beeinflussen!

 

Kohlenhydrate am Abend!


Du isst Abends Spaghetti, Kartoffeln, Brot, Pizza, Reis – Nahrung mit einer Menge Kohlenhydrate – also Zucker. 

Kohlenhydrate binden Wasser an der Körperzelle, damit der Zucker gut in die Zelle transportiert werden kann. 

Das kann am nächsten Morgen bis zu 1 kg Unterschied auf der Waage ausmachen! 

 Der „Wasserstand“ im Körper ist nicht immer gleich!

Du hast in der Nacht Flüssigkeit verloren. Doch der neue Flüssigkeitsstand ist nicht nach jeder Nacht gleich. 

Nun steigst Du auf die Waage und misst weniger Gewicht als gestern – Jupieehhh! Es funktioniert. Du hast abgenommen.

Am nächsten Tag wiegst Du plötzlich wieder mehr. Grrrrr!!!

Am Tag zuvor sah es aus, als hättest Du Gewicht verloren, obwohl Du vielleicht einfach nur zu wenig Flüssigkeit im Körper hattest. 

Jetzt hast Du vielleicht tatsächlich abgenommen, hast aber gleichzeitig auch genug getrunken – und wiegst evtl. ein paar hundert Gramm mehr – obwohl Du abgenommen hast.

Und: Ballaststoffe binden Wasser im Darm und auch hierdurch kannst Du heute mehr wiegen als gestern, obwohl Du auf Ernährung & Bewegung geachtet hast. 

Vielleicht hast  Du deutlic​​​​h mehr Gemüse, Salat, Obst und Körner gegessen. Ballaststoffe binden Wasser – der Speisebrei im Darm bekommt ein größeres Volumen.

Und weil Wasser ja nunmal auch etwas wiegt, kann der Inhalt Deines Darmes heute ruckzuck mehr Gewicht auf Deine Waage bringen als gestern. 

Ein unterschiedlicher Wasserstand im Körper verfälscht also das Messergebnis auf der Waage.

Wenn das nicht ein paar triftige Gründe sind, die Waage in den Keller zu packen. Endgültig!  

Es gibt deutliche lässigere Methoden, um Deine Erfolge zu dokumentieren!

 

Messen statt wiegen!

Du verlierst nicht nur Gewicht sondern auch: Umfänge!

Glaub mir, Deine Umfänge verändern sich weitaus deutlicher als Dein Gewicht auf der Waage. Du musst dem nur ein wenig mehr Beachtung schenken!

Messen? Klar! Deine Umfänge.

Und zwar alle: Hals, Oberarme, Bauch, Hüfte, Oberschenkel, Waden. 

Wir nehmen leider nicht genau dort ab, wo wir es wollen.

Dein Körper schnappt sich zunächst alle Körperzonen, die früher nicht überlebenswichtig waren.Und welcher Körperteil war unsere Lebensversicherung? Der Bauch!

Dies ist mit ein Grund, warum Du jetzt schon mal Frieden schließen kannst mit Deinem Bauch, denn dort wird das Fett am langsamsten schwinden. Doch auch dort wird es weniger! So viel steht fest.Wichtig für die Messung: Hol Dir Hilfe!

Mach es mit einer Freundin oder einem Familienmitglied.

Denn ein falsch angelegtes oder verrutschtes Maßband kann den einen oder anderen Zentimeter ausmachen und Messergebnisse erheblich verfälschen.

Das ist wirklich sehr wichtig!Mein bester Tipp zur Messung: Suche Dir Messpunkte wie Muttermale oder Narben. Notiere Dir die Messpunkte ganz genau. Sie sind wichtig, wenn Du in circa 8 Wochen (auf keinen Fall früher) wieder nachmisst und dann exakt dort wieder Dein Maßband anlegst.

Maximaler Spaß! Lieblingskleidung als Messinstrument.

Schau nach Kleidung in Deinem Kleiderschrank, die Dir jetzt noch zu klein ist. 

Das kann diese eine Jeans sein, die Dir erst wieder passen wird, wenn Du Dein Ziel erreicht hast.

Noch besser: es gibt noch 1 – 2 Kleidungsstücke, die auf dem Weg dorthin wieder gut passen. So dass Du vielleicht 3 Kleidungsstücke hast, die Deine Meilensteine markieren.

Spieglein, Spieglein an der Wand!

Mach Fotos von Dir. Von vorne und von der Seite.

Du wirst staunen, wie sehr sich Dein Äußeres verändert, lange bevor die Waage ein befriedigendes Ergebnis anzeigt. 

Mach alle 8 Wochen (auf keinen Fall früher) neue Fotos und lass Dich von Deinem Erfolg motivieren.

Wohlbefinden Check-Up

  

Schreibe Dir auf, wie Du Dich gerade fühlst! Arbeite mit einer Skala, die von 1 bis 10 geht. 1 = sehr schlecht und 10 = sehr gut. 

Wie fit fühlst Du Dich nach dieser Skala?

Wie ist Dein Energie Level? Wie Deine Verdauung und Dein Schlaf?

Welche Befindlichkeiten stören Dich im Moment? Beantworte alle Fragen in 4 Wochen noch einmal. Du wirst überrascht sein.