Claudia

Erfahrungsbericht: Wie ich fiese Schweinehunde & die Krankheit Typ 2 Diabetes besiegte (1)

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Back to Shape, Erfahrungsbericht

1. Teil: Auf dem Boden der Tatsachen

Claudia


Mein Name ist Claudia. Ich bin 50 Jahre jung, glücklich verheiratet und Mutter eines tollen Sohnes. 

Ich liebe meine Familie, meinen Job und unternehme gerne was. Bis vor einem Jahr hatte ich starkes Übergewicht und eine handfeste Diabetes Typ 2 an der Backe.

Ich habe in den letzten Monaten sehr viel verändert - meine Ernährung, mein Bewegungspensum, meine Balance zwischen Freizeit und Arbeiten. 

Ich habe so viel abgenommen, dass ich von Leuten, die mich länger nicht gesehen haben, nicht erkannt werde. 

Und ich habe die Zuckerkrankheit Diabetes besiegt. Und ich weiß, dass andere das auch schaffen können. 

Ich schreibe meine Geschichte auf, weil ich andere Menschen ermutigen möchte, sich auch auf den Weg zu machen. 

Es war nicht leicht für mich, den Anfang zu finden.

Und auch unterwegs gab es Hindernisse und einige innere Schweinehunde zu überwinden.

Hier kommt der 1. Teil meiner Geschichte. 

Geschenk des Himmels?

Mein Mann schenkte mir zum Geburtstag einen Gutschein für ein regelmäßiges Training & Ernährungscoaching mit Daniela.

Ich war darüber alles andere als „amused“. Also ganz ehrlich: ich war sogar richtig sauer. Was bildete der Kerl sich ein?

Hat er sich mal selbst im Spiegel angesehen? Da gab es ja nunmal auch das eine oder andere Kilo, das auf die Gürtelschnalle drückte.

„Da kannst Du mal schön selbst hingehen“ war meine undankbare Antwort auf dieses sehr großzügige Geschenk. 

Keine Ahnung, warum meine Reaktion so heftig war. War es die Feigheit vor dem Feind? Wie sollte ich jemals all die Kilos abnehmen, die ich schon so lange mit mir herumtrug.

Vielleicht hatte ich auch einfach keine Lust, etwas zu verändern. Konsequent zu sein. Diese schöne, weiche, warme Komfortzone zu verlassen. 

Nun hat mir der Arzt ein paar Wochen zuvor eine Krankheit mit dem Namen Diabetes Mellitus Typ 2 diagnostiziert. Die Zuckerkrankheit.

Und damit hatte ich sie endlich. Die Stopptaste, die mein Körper mir vorgab. 

Der Arzt meinte, dass diese Krankheit unheilbar ist. Tabletten ein Leben lang! Na, super. Hat mein Mann es im Grunde nur gut gemeint? Sollte ich es doch mal versuchen? 

Ich habe mich überwunden und ein Gespräch mit Daniela vereinbart. 

Immer noch sehr widerwillig. Doch immerhin hatte ich damit schon den unangenehmsten aller inneren Schweinehund in die Flucht geschlagen: diesen allerersten Schritt zu wagen. 

Ob er richtig war? Ich war mehr als skeptisch. Ich begrüßte Daniela dann auch mit den Worten „Eigentlich will ich das hier gar nicht“.

Meinen kleinen Frontalangriff hat sie mehr oder weniger weg gelächelt und dann redeten wir eine Weile.

Ich erzählte Daniela, dass ich schon bei meiner Hochzeit pummelig war und die Pfunde mit der Zeit immer mehr wurden.

In den letzten 2 Jahren ging es rasend schnell mit der Gewichtszunahme.

Meine Pfunde störten mich - doch egal was ich anstellte, es funktionierte nicht. 

Und dann es ging mir auch noch gut dabei. Ich war knapp 50 und hatte weder Schmerzen noch sonst irgendwelche Beschwerden.

Später erfuhr ich, dass die Typ 2 Diabetes Krankheit keine Symptome macht. Das ist natürlich richtig fies! 

Da esse ich Zucker wie es mir gerade gefällt und spüre noch nichtmal, dass ich eventuell schon längst krank bin? 

Es war eine Zufallsdiagnose bei einem Check Up. Seitdem muss ich alle 3 Monate beim Arzt antanzen, um die Werte checken zu lassen. Na prima. 

Zu diesem Zeitpunkt waren Sport oder jegliche zusätzliche Bewegung - außer die vom Auto ins Büro und zurück - ein Unwort für mich. Ich aß alles, worauf ich gerade Lust hatte.

Das Einzige worauf ich achtete - fettfreie Nahrungsmittel. Magerquark, fettreduzierte Milch. 

Später lernte ich, dass dies genau die falsche Herangehensweise war. Daniela hat mehrere Wochen gebraucht, um diesen Mythos - Fett ist böse - aus meinem Kopf rauszukriegen. 

Diese Diabetes Diagnose hat mich also heftig auf den Boden der Tatsachen geholt. 

Ich ahnte bereits, dass das unter Umständen kein gutes Ende nimmt. 

Daniela erklärte mir in diesem ersten Gespräch sehr ruhig und sachlich, wie diese Krankheit entsteht und welche Folgeerkrankungen daraus entstehen können. 

Diabetischer Fuß, schlimme Augenerkrankungen, Nierenschäden, bis hin zu schweren Erkrankungen der Arterien und des Herzens. 

Ich war schockiert – wenn ich nichts unternehme, kann ich an den Folgeerkrankungen der Diabetes sogar viel zu früh sterben. Help! Das will ich nicht. 

Daniela beruhigt mich sehr, als sie mir erklärte, dass ich das alles wieder ins Lot bringen kann. Dass es möglich ist, die Krankheit zu stoppen, die Blutzucker Werte zu verbessern und ganz langsam von den Tabletten runterzukommen. 

Dass ich mich selbst in die Heilung bringen kann, indem ich ab sofort selbstverantwortlich mit mir umgehe. Das gefiel mir erstmal ganz gut. 

Meine brennende Frage kam dann auch wie aus der Pistole geschossen "Wie kann ich das schaffen?" Daniela gab mir eine sehr klare Antwort: „Wenn Du mitarbeitest und umsetzt, was ich Dir beibringe." 

Dass wir dann ein Team sind und ein Team nur funktioniert, wenn alle an einem Strang ziehen.

Ich folgerte blitzschnell: Mach mit! Dann wirst Du gesund und schlank. Naja, zumindest erstmal schlanker. 

Hieß dann aber auch: wenn Du nicht voll und ganz dahinter stehst, wird das nichts. Ich war trotzdem ziemlich erleichtert, dass es eine Lösung gibt. 

Meine anfängliche Skepsis war fast weg. Fast.

Wir vereinbarten ein wöchentliches Training, draußen im Park. Mehr Zeit wollte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht opfern.

Vorher gab es ein intensives Ernährungscoaching. Daniela wertete meine Ernährungstagebücher aus und ich war einigermaßen beeindruckt, wie schlecht ich mich all die Jahre ernährt habe. 

Als ich Daniela kennenlernte, lag mein Langzeitblutzucker bei 7,5%. Heute weiß ich diese Zahl auch zu deuten. 7,5% meiner roten Blutkörperchen waren verzuckert.

Ein krankhaft erhöhter Wert, der maximal um die 6% liegen sollte. Daniela findet ihn erst bei 5,5% wirklich vertretbar. Und dies ist jetzt auch unser Zielwert. 

Und ich wollte jetzt nur eines. Runter von diesem Wert, runter von den Tabletten, runter vom Gewicht. 

Hochmotiviert ging ich an den Start. 

Welche kleinen und großen Hindernisse, Denkblockaden und inneren Schweinehunde es dann die nächsten Wochen und Monate zu überwinden gab und vor allem: was ich alles interessantes gelernt habe, erzähle ich im 2. Teil meines Berichtes.

Und es gibt natürlich auch spannende Ergebnisse, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. 

Herzlichst, Claudia 



Save the date!
Januar 2019.

#tschüsszucker!
Die Challenge. 
#tschüsszucker! Die Challenge.

Werde gleich zu Beginn des neuen Jahres Heisshunger-Attacken und ein paar Kilos auf den Hüften los. Und zwar nachhaltig. 
  
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tschuesszucker challenge
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2 Gedanken zu „Erfahrungsbericht: Wie ich fiese Schweinehunde & die Krankheit Typ 2 Diabetes besiegte (1)

  1. WOW, wie schön zu lesen! Und da ich dich, liebe Daniela, einmal bereits persönlich treffen durfte und DU mir auch so vieles beigebracht hast, dafür möchte ich mich hier an dieser Stelle nochmal recht herzlich bedanken! Ich kann mir die Zeilen von Claudia richtig bildlich vorstellen, da ich ja dich ja auch mal fragte, ob du mir noch was beibringen kannst!? Erinnerst du dich?! Darum konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen, als ich diese Zeilen gerade gelesen habe..

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