Patrick Fore

FATBURNER NUMBER ONE: FASTEN IM ALLTAG!

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Back to Shape, Clean eating

 

MIT MINI-FASTENPHASEN IN DEN FETTVERBRENNUNGS-MODUS

Wusstest Du, dass dass die Nahrungsfrequenz – also die Anzahl Deiner Mahlzeiten pro Tag – einen größeren Einfluss auf Gesundheit und Figur hat als der Nahrungsinhalt? Mit kleinen Fasten Phasen kannst Du Deinen Fettstoffwechsel effektiv auf Trab bringen. Aufgrund unserer Evolution und der Tatsache, dass unsere Genetik sich alle 10.000 Jahre um nur 0,005% (!) anpasst gibt es heute ein Problem mit ständiger Nahrungszufuhr. Unserer Gene sind immer noch auf 1 – 2 Mahlzeiten pro Tag gepolt. In dieser Frequenz ernähren sich auch heutige Ureinwohner noch. Zum Beispiel das Hadzabe Volk in Tansania.

Und wie ist es es beim Homo Europäer? Mit all den Snacks, die wir hier und da mal naschen, kommen schnell 5 – 8 Mahlzeiten zusammen.

Das ist deutlich zuviel für unseren Organismus. Er kommt mit diesem Überangebot nicht klar. Und er schmeißt die Energie, die zuviel reinkommt nicht einfach raus. Sondern packt sie auf Deine Hüften.

Reflektiere dieses Thema doch mal 2 – 3 Tage für Dich.  Schreib Dir Deine Mahlzeiten auf.

Alles, was Kalorien hat! Einschließlich der Getränke. Schreib Dir die Uhrzeit dazu. Und dann zähle mal zusammen. Du kannst dafür eine der vielen Apps auf Deinem Handy nutzen. Entweder die HEALTH App auf dem Iphone. Oder die App FAT SECRET, die Du Dir kostenlos runter laden kannst.

Was ist überhaupt eine Mahlzeit?

Das müssen wir noch klären! Ein Bonbon, ein Stück Kuchen, ein Apfel, ein Kaffee mit Milch. Ein Glas Saft. Das Plätzchen im vorbeigehen, der Latte to go.

Jakub Kapusnak
Foto: Jakub Kapusnak auf unsplash

Mit jeder Mahlzeit wird dem Körper signalisiert: Energie kommt rein. Super! Kohlenhydrate (Zucker) sind ja auch dabei.  An die Fette müssen wir jetzt nicht – Gott sei Dank. Kohlenhydrate sind für den Körper sehr viel einfacher in Energie umzuwandeln als Fett.

Kohlenhydrate verbrennen so schnell wie Papier. Fett schmurgelt wie ein Brikett langsam vor sich hin.

Es dauert einfach länger, bis aus Fett Energie gezaubert werden kann. Unser Körper ist schlau genug, sich die einfachste Lösung rauszupicken. Wenn er Kohlenhydrate (Zucker)  haben kann, werden die zuerst verbrannt. Um an Dein Körperfett zu kommen, muss er  bis in den tiefsten Keller gehen – viel zu anstrengend. Hinzu kommt, dass die Kommunikation zwischen Gehirn und Fettzellen bei vielen Menschen nahezu brach liegt – weil eben ständig Kohlenhydrate (Zucker) angeboten werden. Versorgst Du Dich den ganzen Tag über immer wieder mit Nahrung, werden die (Fett) Reserven nicht angetastet.

Hier kommt die Lösung! Intermittierendes fasten.

Intermittierend kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie: periodisch unterbrochen. Und in unserem Fall: In bestimmten Zyklen essen und fasten. So wie es evolutionär noch in unseren Genen geschrieben steht. Das Wunderbare ist: es gibt verschiedene Möglichkeiten sich diesem Thema anzunähern. Je nach Deinen Abläufen im Alltag. Deinen Ritualen und Routinen. Eine Fastenphase, in der schon richtig viel passiert dauert 16 Stunden. Du hast ein 8-stündiges Essfenster und  eine 16-stündige Phase, in der Du keine Nahrung zu Dir nimmst. Hier ist die Nacht mit rund 8 Stunden mit drin. Ich habe das getestet und bin nüchtern zum Training gegangen. Ich wollte wissen, ob ich Leistungseinbrüche haben werde. Das absolute Gegenteil ist der Fall. Mittlerweile gibt es keine Tageszeit, in der ich mich wacher, fitter und kreativer fühle, als bis zur ersten Mahlzeit gegen Mittag.

Jamie Street
Foto: Jamie Street auf unsplash

3 verschiedenen Möglichkeiten für Deine Fasten-Phasen. Such Dir eine aus!

16 Stunden Rhythmus – mit einem 8 – Stunden Essfenster Du nimmst in einem Zeitraum von 8 Stunden Deine 2 – 3 Mahlzeiten auf. Die restliche Zeit wird gefastet.

Lege Dir Dein Essfenster so, wie es am Besten in Deinen Alltag passt.

Also z.B. von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr oder von 10:00 bis 18:00 Uhr oder von 12:00 bis 20:00 Uhr. Bei mir ist es das letzte Fenster, da ich oft erst spät vom Training komme. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich Nr. 2 oder Nr. 3 nehmen, um meinem Organismus zu vermitteln, dass der Tag langsam zuende geht. Und damit der Magen schon wieder etwas leerer ist, wenn es ins Bett geht. 24 Stunden Rhythmus Du hast ein Essfenster von 24 Stunden. Darauf folgen 24 Stunden Fastenzeit. Wenn Du es schlau anstellst, schaffst Du es, jeden Tag mindestens 2 Mahlzeiten zu essen. Ein Rhythmus von 13:00 Uhr bis 13:00 Uhr kommt gut in Frage. Damit hast Du an einem Tag Frühstück und Mittagessen, am folgenden Tag Mittagessen und Abendessen zu Dir genommen.

Ich habe das auch getestet.

Wichtig ist, dass Du Dich mit der letzten Mahlzeit vor der Fastenperiode nahrhaft und vielfältig ernährst. Pack Dir reichlich Eiweiß, gute Fette, Salat oder Gemüse, Kräuter auf den Teller. Damit bietest Du Deinem Körper eine Menge an. Er ist lange zufrieden. Bis zum Abend hält das Sättigungsgefühl. Dann kommt die Nacht. Am nächsten Morgen empfehle ich Dir ein großes Glas Wasser und ein wenig Bewegung.

Bewegung hemmt den Appetit.

Natürlich wirst Du jetzt langsam Hunger bekommen. Doch der ist nicht wirklich bohrend. Essen-Fasten-Essen Hier geht es ebenfalls um eine 24 Stunden Fastenphase, die Du nur 1-2 mal pro Woche einlegst. Hiermit bist Du sehr flexibel und mit einer guten Planung schaffst Du es auch mit dieser Methode, jeden Tag eine Mahlzeit zu essen. Ich kann Dir das intermittierende Fasten sehr ans Herz legen. Du kannst Dein Körpergewicht damit nachhaltig nach unten schrauben, es wirkt wirklich sehr gut. Hinzu kommt, dass sich diese Methode auch sehr positiv auf Deine Gesundheit auswirkt, da z.B. Dein Verdauungstrakt auch mal zur Ruhe kommt, aufräumen und regenerieren kann. 


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Januar 2019.

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