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Pack die Waage in den Keller! 3 motivierende Methoden, um Deine Abnehm-Erfolge sichtbar zu machen.

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Pack die Waage in den Keller! 3 motivierende Methoden, um Deine Abnehm-Erfolge sichtbar zu machen. 
Titelfoto: Canva

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Es liegt mir sehr am Herzen, dieses Thema mit der Waage! Ich bekomme es bei Kursteilnehmerinnen und Klientinnen ja hautnah mit. Die Waage zeigt mal ein paar Tage nicht das an, was von ihr erwartet wird und zack – ist die ganze Motivation dahin.

Oder sie zeigt großartige Erfolge. Was dazu verführen kann, hier und da wieder etwas nachlässiger zu werden.

Welche Messmethoden viel genauer sind, deutlich mehr Spaß machen und motivieren, erfährst Du in diesem Beitrag. 

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Mein wichtigster Tipp: Verlass Dich wieder mehr auf Dein Körpergefühl! 

Bevor ich Dir erkläre, wie Du viel schlauer messen kannst, als mit einer Waage, kommt hier die leichteste aller Erfolgskontrollen. Dein Körpergefühl!

Fühlst Du Dich vielleicht schon viel wohler, leichter, beschwingter? Kneift die Lieblingsbluse nicht mehr so? Sitzt diese eine Jeans, die Du so magst, wieder besser? Brauchst Du Deinen BH schon eine Nummer kleiner? 

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Foto: Priscilla du Preez auf Unsplash

Wir nehmen ja leider nicht genau da ab, wo wir uns das so dringend wünschen.

Der Bauch entscheidet sich bei den meisten Frauen eher spät dazu, seine wertvollen Fette loszulassen. 

Ein lebenswichtiger Mechanismus aus uralten Zeiten, der heute immer noch greift.

Die ersten Erfolge siehst Du im Gesicht und am Hals. Auch Deine Mitmenschen sehen das früh und fragen Dich, ob Du abgenommen hast.

Dann folgen Brust, Oberarme und Oberschenkel und Waden. 

Ich verstehe natürlich sehr gut, dass Du Deine Erfolgserlebnisse - bei all der  positiven Körperwahrnehmung -  trotzdem irgendwie messen möchtest. 

Doch wie wäre es, wenn Du Dich für immer unabhängig machen könntest - von dieser Waage?

In diesem Beitrag stelle ich Dir 3 Methoden vor, wie Du Deine Abnehm-Erfolge auf motivierende Art und Weise sichtbar machen kannst. 

Doch zunächst zurück zur Ausgangslage.

Kennst Du das? Du unternimmst gerade eine Menge, um von Deinem Gewicht runter zu kommen. Gesunde Ernährung, mehr Bewegung – Du bist gut gelaunt und sehr motiviert. 

Und dann kommt dieser Morgen, der alles verändert und in Frage stellt.  Du stehst mit freudiger Erwartung auf, steigst optimistisch auf die Waage und dann -  ist dieser Tag im Grunde schon gelaufen.

Die Waage zeigt mehr Gewicht an als gestern. Aaaaarrgghhh! 

Deine Motivation sinkt auf den Gefrierpunkt. Du bist frustriert. 

Dein Stresspegel steigt und hält sich den ganzen Tag. Du denkst so was wie: Wozu mach ich das hier eigentlich alles?

Dann kann ich ja auch gleich wieder ungesundes Zeugs und Süßigkeiten essen. Funktioniert ja sowieso alles nicht.

Ich unterstütze Frauen ja nun schon seit einigen Jahren dabei, gesünder und schlanker zu leben. 

Und ich kenne meine Pappenheimer. Geht das Gewicht runter ist die Welt in Ordnung.

Geht es rauf oder stagniert mal eine Weile – sitzt der Fruststachel recht schnell sehr tief. 

Diese regelmäßigen, kleinen Frustrationen erzeugen dann leider auch immer wieder: Stress! 

Und damit einen Zustand im Organismus, den Du  überhaupt nicht gebrauchen kannst, wenn Du Dein Gewicht reduzieren willst.

Stress sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt. Und das ist ja genau das, was Du zum Beispiel durch eine weitgehend zuckerfreie Ernährung verhindern willst.

Ein ständig erhöhter Stresspegel ist wie Cola trinken. 

Auch dieser Mechanismus ist wieder evolutionär bedingt und steckt uns noch tief in den Genen.

Stresssignale werden in unserem Körper evolutionär als Kampf- oder Fluchtsituationen interpretiert und sorgen dafür, dass wir aktiv werden können. 

Egal, ob Du vor einem wilden Tier flüchten oder die Bahn erreichen willst. Ob Dein Chef Dich anschreit oder die Zahlen Deiner Waage. Die Mechanismen sind immer dieselben.

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Foto: Sharon Wright auf Unsplash

Ein Happen Wissen

Was passiert in Deinem Körper, wenn Du Stress hast?

  • Der Organismus realisiert: Es ist was im Busch! Ich muss reagieren um meinen Menschen zu retten. 
  • Jetzt heißt es „Energie bündeln" und alles auf "Aktion" stellen. 
  • Dein Gehirn muss jetzt gut funktionieren – und die Muskulatur ebenfalls. 
  • Beide Institutionen brauchen jetzt schnelle Energie um diese „lebensbedrohliche“ Situation zu meistern. 
  • An schnelle Energie kommt der Körper, wenn er Zucker aus den  Glukose Speichern in der Leber - für das Gehirn bzw. zum denken - und
  • aus der Muskulatur - für die Bewegung - freisetzt und ins Blut schleust. 
  • Jetzt kommt auch das äusserst wichtige Zucker-Weg-Pack Hormon Insulin ins Spiel, um den Blutzuckerspiegel gleich wieder zu regulieren. 
  • Es öffnet die Türen zu Deinen Körperzellen, um Glukose als "Brennholz" hinein zu schleusen. 
  • Und Du weißt ja schon aus einigen Videos und Artikeln von mir: wenn Insulin im Spiel ist, wird die Fettverbrennung gehemmt. Oha! 

Wäre es also nicht viel schlauer, wenn Du Dir die Waage einfach mal aus dem Gesichtsfeld schaffst?

Was noch erschwerend hinzu kommt: Die Waage wiegt das, was sich in dieser Sekunde in Deinem Körper befindet – unter anderem auch viel oder wenig Wasser, das Du nicht jeden Tag in exakt derselben Menge zu Dir nimmst oder im Körper verarbeitest. 

Du kannst den Ergebnissen auf Deiner Waage nicht immer so ganz trauen!

Es gibt Faktoren, die das Messergebnis der Waage beeinflussen!

Kohlenhydrate am Abend!

Du isst Abends Spaghetti, Kartoffeln, Brot, Pizza, Reis - Nahrung mit einer Menge Kohlenhydrate - also Zucker. 

Kohlenhydrate binden Wasser an der Körperzelle, damit der Zucker gut in die Zelle transportiert werden kann. 

Das kann am nächsten Morgen bis zu 1 kg Unterschied auf der Waage ausmachen! 

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Foto: Zhang Kaiyv auf Unsplash


Der "Wasserstand" im Körper ist nicht immer gleich! 

Du hast in der Nacht Flüssigkeit verloren. Doch der neue Flüssigkeitsstand ist nicht nach jeder Nacht gleich.

Nun steigst Du auf die Waage und misst weniger Gewicht als gestern – Jupieehhh! Es funktioniert. Du hast abgenommen.

Am nächsten Tag wiegst Du plötzlich wieder mehr. Grrrrr!!!

Am Tag zuvor sah es aus, als hättest Du Gewicht verloren, obwohl Du vielleicht einfach nur zu wenig Flüssigkeit im Körper hattest. 

Jetzt hast Du vielleicht tatsächlich abgenommen, hast aber gleichzeitig auch genug getrunken – und wiegst evtl. ein paar hundert Gramm mehr - obwohl Du abgenommen hast. 

Und: Ballaststoffe binden Wasser im Darm und auch hierdurch kannst Du heute mehr wiegen als gestern, obwohl Du auf Ernährung & Bewegung geachtet hast. 

Vielleicht hast  Du deutlich mehr Gemüse, Salat, Obst und Körner gegessen. Ballaststoffe binden Wasser – der Speisebrei im Darm bekommt ein größeres Volumen. 

Und weil Wasser ja nunmal auch etwas wiegt, kann der Inhalt Deines Darmes heute ruckzuck mehr Gewicht auf Deine Waage bringen als gestern. 

Ein unterschiedlicher Wasserstand im Körper verfälscht also das Messergebnis auf der Waage.

Wenn das nicht ein paar triftige Gründe sind, die Waage in den Keller zu packen. Endgültig!  

Es gibt deutliche lässigere Methoden, um Deine Erfolge zu dokumentieren!

Messen statt wiegen!

Du verlierst nicht nur Gewicht sondern auch: Umfänge! Glaub mir, Deine Umfänge verändern sich weitaus deutlicher als Dein Gewicht auf der Waage. Du musst dem nur ein wenig mehr Beachtung schenken! 

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Foto: Fancycrave auf Unsplash

Messen? Klar! Deine Umfänge. 

Und zwar alle: Hals, Oberarme, Bauch, Hüfte, Oberschenkel, Waden. Wir nehmen leider nicht genau dort ab, wo wir es wollen.

Dein Körper schnappt sich zunächst alle Körperzonen, die früher nicht überlebenswichtig waren.

Und welcher Körperteil war unsere Lebensversicherung? Der Bauch!

Dies ist mit ein Grund, warum Du jetzt schon mal Frieden schließen kannst mit Deinem Bauch, denn dort wird das Fett am langsamsten schwinden. Doch auch dort wird es weniger! So viel steht fest.

Wichtig für die Messung: Hol Dir Hilfe!

Mach es mit einer Freundin oder einem Familienmitglied. Denn ein falsch angelegtes oder verrutschtes Maßband kann den einen oder anderen Zentimeter ausmachen und Messergebnisse erheblich verfälschen. Das ist wirklich sehr wichtig!

Mein bester Tipp zur Messung: Suche Dir Messpunkte wie Muttermale oder Narben.


Notiere Dir die Messpunkte ganz genau. Sie sind wichtig, wenn Du in circa 8 Wochen (auf keinen Fall früher) wieder nachmisst und dann exakt dort wieder Dein Maßband anlegst.

Maximaler Spaß! Lieblingskleidung als Messinstrument.

Schau nach Kleidung in Deinem Kleiderschrank, die Dir jetzt noch zu klein ist.

Das kann diese eine Jeans sein, die Dir erst wieder passen wird, wenn Du Dein Ziel erreicht hast.

Noch besser: es gibt noch 1 - 2 Kleidungsstücke, die auf dem Weg dorthin wieder gut passen. So dass Du vielleicht 3 Kleidungsstücke hast, die Deine Meilensteine markieren. 

Spieglein, Spieglein an der Wand! 

Mach Fotos von Dir. Von vorne und von der Seite. Du wirst staunen, wie sehr sich Dein Äußeres verändert, lange bevor die Waage ein befriedigendes Ergebnis anzeigt.

Mach alle 8 Wochen (auf keinen Fall früher) neue Fotos und lass Dich von Deinem Erfolg motivieren.

Wohlbefinden Check-Up

Schreibe Dir auf, wie Du Dich gerade fühlst! Arbeite mit einer Skala, die von 1 bis 10 geht. 1 = sehr schlecht und 10 = sehr gut.

Wie fit fühlst Du Dich nach dieser Skala?

Wie ist Dein Energie Level? Wie Deine Verdauung und Dein Schlaf?

Welche Befindlichkeiten stören Dich im Moment? Beantworte alle Fragen in 4 Wochen noch einmal. Du wirst überrascht sein. 

Hast Du Fragen zu diesem Thema? Dann schreib mir in die Kommentare oder komm in meine geschlossene Facebook Gruppe BACK TO SHAPE - mit Daniela Schumacher in der ich Dir mit Rat und Tat zur Seite stehe. Lass Dich inspirieren, motivieren und stell mir all Deine Fragen. Hier geht´s zum Eingang. Ich freu mich auf Dich! 


Save the date!
Januar 2019.

#tschüsszucker!
Die Challenge. 
#tschüsszucker! Die Challenge.

Werde gleich zu Beginn des neuen Jahres Heisshunger-Attacken und ein paar Kilos auf den Hüften los. Und zwar nachhaltig. 
  
Begrenzte Teilnehmerzahl!
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tschuesszucker challenge
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