Du siehst gerade einen Platzhalter für Podigee. Um den Inhalt zu laden, klicke unten – dabei können Daten an Drittanbieter übermittelt werden.
Mehr InformationenEiner meiner Lieblingsdozenten während meiner zweijährigen Ausbildung zum Coach für klinische Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI) war Tom Fox. Tom ist Heilpraktiker und Leiter der kPNI-Akademie. Was sich genau hinter der kPNI verbirgt, klären wir gleich im Interview. Im Gespräch mit Tom ging es darum, herauszuarbeiten, warum das Thema Abnehmen so komplex sein kann. Es geht vor allem um unser Gehirn, das einen enormen Einfluss auf die Abläufe in unserem Körper hat. Und wenn wir verstehen, was da falsch läuft, können wir Lösungen finden. Und auch darum geht es in dieser Episode.
Ja, es geht in die Tiefe – tief hinein in die Abläufe unseres wunderbaren Körpers. Aus all meiner Erfahrung als ganzheitlicher Abnehmcoach habe ich eines gelernt: Nicht jede Frau nimmt gleich schnell ab. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich diesen Zusammenhang meinen Teilnehmerinnen im Gruppencoaching oder meinen Kundinnen im Einzelcoaching genau das immer wieder erklärt habe. Warum man eben nicht alle Frauen über einen Kamm scheren kann.
Denn jeder Körper tickt anders. Jede Frau hat ihre eigene Diätkarriere hinter sich, ihren eigenen Alltag, ihre eigenen Befindlichkeitsstörungen und ihren eigenen Stresslevel. Ich habe mich sehr auf das Interview mit Tom Fox gefreut, denn er arbeitet wie ich nach dem Deep-Learning-Konzept. Das heißt, er bemüht sich, komplizierte Abläufe im Körper für Laien verständlich zu erklären. Am Ende der Episode fasse ich dir die Kernaussagen des Interviews noch mal zusammen.
Bevor es losgeht, möchte ich dich zu etwas einladen: In etwas mehr als 2 Wochen, am 08. Februar, gebe ich die Masterclass „DER HORMON-TRICK”, an der du kostenlos teilnehmen kannst. Erstmals findet sie an einem Sonntag statt und zu drei unterschiedlichen Uhrzeiten, damit so viele Frauen wie möglich live dabei sein können. Denn den Spirit eines Events erlebst du live mit mir und der Teilnehmergruppe ganz anders, als wenn du dir allein eine Aufzeichnung ansiehst.
Nur in einem der Live-Calls hast du am Ende der Session die Möglichkeit, mir deine Fragen zu den Masterclass-Themen zu stellen. Und: Nur an diesem Tag kannst du einen Bonus für das ISS DICH GLÜCKLICH! Wintercamp ergattern. Dafür öffne ich dann noch einmal die Türen für all die Frauen, die zwischenzeitlich auf der Warteliste gelandet sind oder auf sonstige Weise auf das Wintercamp aufmerksam geworden sind, sich mein Angebot näher ansehen möchten und dabei sein wollen.
In der Masterclass lernst du, wie du deine Hormone, auf die wir auch in den Wechseljahren noch einen gehörigen Einfluss haben, zu deinen Komplizen beim Abnehmen machst. On top gebe ich dir eine Menge Tipps und Tricks an die Hand, mit denen du sofort in die Umsetzung kommen kannst.
So! Viel Spaß mit diesem Interview, in dem es darum geht, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie unser Organismus Energie reguliert und welche Rolle das Gehirn dabei spielt, wenn das Abnehmen trotz aller Bemühungen nicht gelingt.
Hunger trotz voller Energiespeicher
Viele Frauen erleben eine auf den ersten Blick unlogische Situation: Sie verfügen über sichtbare oder messbare Energiereserven, beispielsweise in Form von Körperfett, und haben dennoch ständig Hunger. Teilweise sogar starken Hunger. Genau hier setzt das Gespräch mit Tom Fox an. Er macht deutlich, dass Hunger kein simples Signal ist, das ausschließlich vom Magen oder dessen Füllstand abhängt.
Vielmehr ist Hunger das Ergebnis einer komplexen Steuerung, an der mehrere Systeme beteiligt sind. Entscheidend ist nicht allein, wie viel Energie im Körper vorhanden ist, sondern ob diese Energie dort ankommt, wo sie gebraucht wird – insbesondere im Gehirn.
Das erklärt, warum Menschen trotz „voller Speicher“ essen können. Der Körper reagiert nicht auf die absolute Energiemenge, sondern auf die wahrgenommene Versorgungslage bestimmter zentraler Organe. Wenn diese Versorgung aus Sicht des Gehirns nicht gesichert ist, entsteht Hunger – unabhängig davon, wie gut die Energiespeicher gefüllt sind.
Das Angebot‑Nachfrage‑Paradox
Unter normalen Bedingungen folgt der Körper einem einfachen Prinzip: Bei einem ausreichenden Angebot an Energie sinkt die Nachfrage. Fehlt Energie, steigt der Appetit. Dieses Prinzip ist tief in unserer Physiologie verankert. Tom beschreibt jedoch, dass dieses System bei vielen Menschen nicht mehr zuverlässig funktioniert. Trotz hoher Energieverfügbarkeit meldet der Körper weiterhin Bedarf. Dieses Angebot-Nachfrage-Paradoxon zeigt sich besonders deutlich bei Menschen mit chronisch erhöhten Blutzuckerwerten oder beginnenden Stoffwechselstörungen.
Das Gehirn braucht viel Energie
Das Gehirn ist eines der energieintensivsten Organe des menschlichen Körpers. Es steuert nicht nur Bewegung, Wahrnehmung und Denken, sondern koordiniert auch nahezu alle lebenswichtigen Prozesse. Tom beschreibt sehr anschaulich, dass das Gehirn bei der Energieverteilung absolute Priorität besitzt. Selbst bei starkem Nahrungsmangel verliert der Körper Fettmasse, Muskelmasse und sogar Organmasse, das Gehirn bleibt jedoch weitgehend unverändert.
Diese Beobachtung ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer biologischen Priorisierung. Der Körper organisiert seine Energieverteilung hierarchisch. An der Spitze dieser Hierarchie steht das Gehirn. Alles andere ordnet sich diesem Ziel unter: die kontinuierliche und zuverlässige Versorgung der zentralen Steuerzentrale.
Das Konzept des „Selfish Brain“
Um dieses Prinzip zu erklären, greift Tom auf das wissenschaftliche Modell des sogenannten „Selfish Brain“ zurück. Dieses wurde unter anderem vom Mediziner Achim Peters geprägt. Die Kernaussage lautet: Das Gehirn wartet nicht passiv darauf, mit Energie versorgt zu werden. Es sorgt aktiv dafür, dass Energie zu ihm gelangt. Dieser aktive Zugriff wird als Brain-Pull-Mechanismus bezeichnet. Ein erheblicher Teil der im Blut zirkulierenden Energie wird gezielt in Richtung Gehirn gezogen.
Im Normalzustand funktioniert dieser Mechanismus sehr zuverlässig. Das Gehirn erhält so kontinuierlich Energie und kann im Gegenzug Hunger, Appetit und Energieverbrauch so regulieren, dass das System stabil bleibt. Erst wenn dieser Mechanismus gestört ist, gerät die Regulation ins Wanken.
Wenn der Energie‑Sog nicht mehr greift
Probleme entstehen, wenn der sogenannte Brain-Pull-Mechanismus nicht mehr effizient arbeitet. Das bedeutet jedoch nicht, dass dem Körper plötzlich keine Energie mehr zur Verfügung stünde – im Gegenteil: Oft sind die Energiereserven sogar reichlich vorhanden. Entscheidend ist jedoch, dass diese Energie das Gehirn nicht mehr auf die gewohnte Weise erreicht.
Tom beschreibt sehr klar, dass das Gehirn für seine Funktionen auf eine kontinuierliche und verlässliche Energiezufuhr angewiesen ist. Wird diese Versorgung aus irgendeinem Grund instabil, gerät das gesamte Regulationssystem unter Druck. Das Gehirn „merkt“, dass seine bevorzugte Energieversorgung nicht mehr optimal funktioniert, und reagiert darauf.
Hunger als gezielte Strategie des Gehirns
In solchen Situationen entwickelt das Gehirn alternative Strategien, um seine Versorgung sicherzustellen. Eine dieser Strategien ist besonders wirkungsvoll: das Erzeugen von Hunger. Wenn der direkte Zugriff auf Energie aus dem Körper nicht mehr ausreichend ist, sorgt das Gehirn dafür, dass neue Energie von außen in Form von Nahrung zugeführt wird.
Dieser Hunger entsteht jedoch nicht, weil dem Körper insgesamt Energie fehlt. Er entsteht, weil das Gehirn seine eigene Versorgungslage als unsicher wahrnimmt. Tom macht deutlich, dass es sich hierbei um eine funktionelle Anpassung handelt. Das Gehirn nutzt Hunger als Werkzeug, um ein Versorgungsproblem zu lösen.
Aus Sicht des Organismus ist das logisch und sinnvoll. Genau hier wird verständlich, warum klassische Empfehlungen wie „weniger essen” oder „mehr Disziplin” häufig ins Leere laufen. Sie greifen nicht an der Ursache an. Solange der Energiesog des Gehirns gestört ist, wird das System immer wieder Wege finden, eine Energiezufuhr zu erzwingen.
Chronischer Stress verschärft das Problem
Ein zentraler Einflussfaktor in diesem System ist Stress. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass der Körper nicht zwischen „gutem“ mentalem Stress, emotionalem Druck oder körperlicher Belastung unterscheidet. Aus physiologischer Sicht ist Stress immer eine Form von Anforderung, auf die der Organismus reagieren muss. Sobald Stress wahrgenommen wird – sei es durch Zeitdruck, Sorgen, Schlafmangel, Lärm, innere Anspannung oder körperliche Belastung –, werden bestimmte Hormonsysteme aktiviert.
Dazu gehören vor allem Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Diese Hormone verfolgen ein klares Ziel: Sie stellen Energie zur Verfügung. Konkret bedeutet das, dass unter Stress vermehrt Glukose ins Blut abgegeben wird. Der Blutzuckerspiegel steigt, sodass schnell verfügbare Energie vorhanden ist. Für das Gehirn ist das zunächst von Vorteil, da es über diesen Mechanismus leichter auf Energie zugreifen kann. In akuten Stresssituationen (beispielsweise wenn du zur Bahn rennst oder dich mit deinem Nachbarn streitest) ist das ein sinnvoller Vorgang.
Wenn Stress zum Dauerzustand wird
Dieser Mechanismus wird dann problematisch, wenn Stress nicht mehr punktuell, sondern dauerhaft auftritt. Bei chronischem Stress ist der Körper ständig mit erhöhten Stresshormonen konfrontiert. Die eigentlich als kurzfristige Notfallstrategie gedachte Maßnahme wird so zur Dauerlösung. Das hat Folgen für die gesamte Energieverteilung im Körper. Langfristig verändern sich dadurch die Regulationsmechanismen.
Der ursprüngliche Brain-Pull, also der gezielte Energiezugriff des Gehirns, kann geschwächt oder umorganisiert werden. Das System verliert seine Feinabstimmung. Zwar ist Energie vorhanden, sie wird jedoch nicht mehr so verteilt, wie es für eine stabile Regulation notwendig wäre.
Stress‑Typen und ihre Folgen fürs Gewicht
Tom beschreibt im Gespräch, dass Menschen sehr unterschiedlich auf Stress reagieren. Dabei lassen sich grundsätzlich zwei typische Muster beobachten, die sich deutlich auf den Energieverbrauch und somit auch auf das Körpergewicht auswirken. Der erste Typ reagiert auf Stress mit einer starken Aktivierung. Das Stresssystem fährt hoch und der Energieverbrauch steigt deutlich an.
Diese Menschen verbrennen unter Belastung viel Energie. Tom nennt als Beispiele Schauspieler oder Musiker, die seit Jahren regelmäßig vor Auftritten unter Stress stehen und deren Körper jedes Mal zuverlässig in einen hochaktiven Zustand geht. Trotz Lampenfiebers wird Energie mobilisiert und auch wieder verbraucht.
Ein weiteres Beispiel sind Schachspieler. Sie sitzen zwar ruhig am Tisch, verbrauchen dabei aber enorme Mengen an Energie, da ihre geistige Leistung extrem hoch ist. Auch hier sorgt der Stress für eine starke Aktivierung des Systems. Bei diesen Menschen kann es trotz hoher Belastung eher zu Gewichtsverlust oder zumindest zu stabilem Gewicht kommen.
Der zweite Typ reagiert anders. Hier passt sich das Stresssystem an eine dauerhafte Belastung an. Anstatt dauerhaft hochzufahren, wird es mit der Zeit weniger reaktiv. Tom beschreibt diesen Anpassungsprozess als eine Art Gewöhnung an Stress. Die Belastung bleibt bestehen, doch der Körper reagiert nicht mehr mit derselben hormonellen Aktivierung. Die Ausschüttung von Stresshormonen nimmt ab, obwohl die Anforderungen gleich bleiben oder sogar zunehmen.
Genau das unterscheidet diesen Typ vom ersten: Es fehlt nicht die Belastung, sondern die körperliche Reaktion darauf verändert sich. Das Gehirn erhält nicht mehr automatisch die Energie, die es benötigt.
Essen als Ersatzstrategie des Gehirns
Wenn der direkte Energiezugang über Stresshormone nicht mehr ausreichend gewährleistet ist, muss das Gehirn auf andere Strategien zurückgreifen. Eine besonders wirksame Strategie ist die Erzeugung von Hunger. Essen sorgt nicht nur für Energiezufuhr, sondern löst auch eine Kaskade hormoneller Reaktionen aus. Insulin wird ausgeschüttet, Nährstoffe werden aufgenommen und verteilt.
Diese Prozesse versorgen nicht nur das Gehirn, sondern auch periphere Gewebe wie Muskeln und Fettzellen. Ist der Brain-Pull geschwächt, kann das Gehirn Energie nicht mehr so gezielt aus dem Körper „an sich ziehen“, wie es im Normalzustand der Fall ist. Die aufgenommene Energie wird dann nicht vorrangig für die Versorgung des Gehirns genutzt, sondern verteilt sich breiter im Körper. Ein größerer Anteil gelangt in periphere Gewebe wie Muskeln und Fettzellen. Energie, die dort aktuell nicht benötigt wird, wird gespeichert – häufig im Fettgewebe.
So kannst du das Problem lösen
Tom betont mehrfach, dass es wenig sinnvoll ist, sofort mit pauschalen Maßnahmen zu beginnen. Zunächst sollte geklärt werden, wo das System aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wie hoch ist die aktuelle Stressbelastung? Wie reagiert das Stresssystem? Wie stabil ist die Energieversorgung des Gehirns? Erst auf dieser Basis lassen sich passende Schritte ableiten. Ein wichtiger Ansatz ist der Umgang mit Stress. Dabei geht es nicht darum, Stress vollständig zu vermeiden – das wäre weder realistisch noch sinnvoll.
Vielmehr ist es entscheidend, chronischen Stress als Dauerzustand zu erkennen und zu unterbrechen. Ausreichende Erholungsphasen, Schlaf, bewusste Pausen und ein realistischer Umgang mit Anforderungen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Das Ziel ist nicht Entlastung um jeden Preis, sondern eine bessere Balance zwischen Belastung und Regeneration.
Tom spricht außerdem über die Bedeutung von Abwechslung als physiologischen Reiz. Unser Körper ist evolutionär darauf ausgelegt, mit wechselnden Bedingungen umzugehen. Gleichförmigkeit – immer gleiche Abläufe, immer gleiche Belastungen, immer gleiche Reize – fordert die Regulationssysteme kaum noch heraus.
Wechselnde Bewegungsreize, unterschiedliche Intensitäten, variierende Tagesabläufe oder auch Temperaturschwankungen können dem Körper dabei helfen, seine Anpassungsfähigkeit wiederzuerlangen. Wichtig dabei ist, dass die Abwechslung dosiert und individuell angepasst wird, insbesondere bei Menschen mit bereits erschöpften Energiesystemen.
Intermittent Living und Esspausen
Ein konkretes Beispiel für solche wechselnden Reize ist das sogenannte Intermittent Fasting. Damit ist kein starres Konzept und kein weiteres Ernährungsdogma gemeint, sondern das bewusste Einbauen von Pausen, insbesondere von Esspausen.
Tom macht deutlich, dass der menschliche Organismus evolutionär nicht darauf ausgelegt ist, ständig zu essen. Phasen ohne Nahrungszufuhr gehörten über Jahrtausende hinweg ganz selbstverständlich zum Alltag. Diese Pausen waren kein Ausnahmezustand, sondern ein normaler Bestandteil der Energie-Regulation. Esspausen entlasten Verdauung und Stoffwechsel und können dazu beitragen, dass sich die Energieverteilung wieder klarer ausrichtet.
Dabei ist wichtig: Es geht nicht um extremes Fasten oder Selbstdisziplin, sondern darum, natürliche Rhythmen wieder zuzulassen. Auch Bewegung spielt eine Rolle, jedoch nicht nach dem Motto „mehr ist besser“. Tom macht deutlich, dass Bewegung dann hilfreich ist, wenn sie das System unterstützt und nicht zusätzlich stresst. Das Ziel besteht darin, Energieverbrauch und Energieverfügbarkeit wieder in ein sinnvolles Verhältnis zu bringen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Geduld. Wenn sich Regulationsmechanismen über Jahre verändert haben, lassen sie sich nicht innerhalb weniger Wochen umstellen. Der Körper braucht Zeit, um neue Strategien zu etablieren. All diese Ansätze haben eines gemeinsam: Sie setzen an der Steuerung der Energieverteilung an. Genau dort, wo laut Tom die Ursache vieler Abnehmprobleme liegen kann.
Zusammenfassung
Ui, das war eine Menge Stoff! Wenn dir gerade der Kopf raucht, ist das völlig normal. Hier kommt noch eine kleine Zusammenfassung für dich. Tom hat uns erklärt, dass das Thema Abnehmen auch an einer gestörten Regulation der Energieverteilung im Körper scheitern kann. Den Satz „It’s all about energy” hast du hier im Podcast sicher schon öfter mal gehört. Es geht darum, dass wir in jeder Sekunde unseres Lebens Energie für sehr viele Prozesse in unserem Körper benötigen.
Dabei spielt das Gehirn eine entscheidende Rolle, da es sehr viel Energie verbraucht und auf eine kontinuierliche Versorgung angewiesen ist. Tom hat außerdem erklärt, dass Hunger kein verlässlicher Hinweis auf leere Energiespeicher sein muss. Er kann auch dann entstehen, wenn das Gehirn seine eigene Versorgungslage als unsicher wahrnimmt. Normalerweise zieht sich das Gehirn aktiv Energie aus dem Körper. Ist dieser sogenannte Brainpull gestört, entwickelt es alternative Strategien, um seine Versorgung sicherzustellen, beispielsweise durch verstärkten Hunger.
Chronischer Stress verschärft diese Dynamik. Insbesondere bei Menschen, deren Stresssystem sich an eine dauerhafte Belastung angepasst hat, erhält das Gehirn nicht mehr automatisch genügend Energie. Essen wird dann zur Ersatzstrategie.
Tom hat deutlich gemacht, dass Gewichtszunahme oder ausbleibender Gewichtsverlust in diesem Zusammenhang eine Anpassung des Körpers ist. Mögliche Lösungsansätze sind, den Stresslevel zu senken, indem du mehr Pausen in deinen Alltag integrierst, das Snacken lässt und somit auf weniger Mahlzeiten pro Tag kommst und deinem Körper so Esspausen zugestehst. Oder durch Bewegung dafür sorgst, dass die Systeme im Körper wieder mehr ins Gleichgewicht kommen.
Wie du siehst, kommen wir immer wieder bei denselben Lösungen heraus, egal wie wir uns drehen und wenden. Wir müssen wieder mehr Back to the roots, zurück zu dem, was unser wunderbarer Körper von uns erwartet.
Sicher verstehst du nun auch wieder ein Stück mehr, warum meine ISS DICH GLÜCKLICH! Methode auf vier Säulen steht und dass es in meinem Coaching neben der Ernährung auch um die Themen Achtsamkeit und Selbstfürsorge, Biorhythmus und Hormonbalance sowie Bewegung geht.
Weiterführende Links
HIER gehts zur Heilpraktiker Praxis von Tom Fox in Bonn
HIER gehts zur KPNI-AKADEMIE
Podcast-Folge anhören
Du siehst gerade einen Platzhalter für Podigee. Um den Inhalt zu laden, klicke unten – dabei können Daten an Drittanbieter übermittelt werden.
Mehr Informationen#onceaweek-Podcast auf Spotify
#oneceaweek-Podcast auf Apple Podcast
#onceaweek-Podcast auf Podimo
#oneceaweel-Podcast auf Deezer




0 Kommentare