169 – Runter von der Couch! Rein ins wilde Leben. Mit Ninja Warrior Till Ebener. (1)

Wie lange dauert abnehmen?

Kennst du die Sendung Ninja Warrior? Mein heutiger Interviewgast ist seit der 1. Staffel in 2016 dabei! Er ist ein Ninja Warrior Germany und hat es sogar schon mal ins Finale und ein weiteres Mal ins Halbfinale geschafft. 

Till ist ein toller Sportler, sympathischer Mensch und einfühlsamer Coach. Das wirst du in dieser Episode sicher raushören. Ich habe vor allem eine Ressource bei Till anzapft: die mentale Stärke, die er braucht, um an herausfordernden Zielen dranzubleiben.

Denn wenn wir Otto-Normal-Verbraucherinnen uns mehr bewegen wollen, brauchen wir auch eine gewisse mentale Stärke, um überhaupt mal anzufangen. Und um dann den inneren Schweinehund aus dem Weg zu kicken, damit es mit dem Dranbleiben klappt. 

Bewegung ist eine der vier Säulen (neben Achtsamkeit, Biorhythmus, Ernährung) ohne die nichts geht!

Der Mensch ist ein Bewegungstier. Dein Körper erwartet Bewegung. Es stresst ihn, wenn er sich nicht bekommt. Und Stresshormone können wir nicht gebrauchten. Weder beim Abnehmen! Stress lockt das Fettspeicherhormon Insulin. Noch in den Wechseljahren, in denen das Hormonchaos im Körper sowieso schon perfekt ist. 

Also! Raff dich auf! Unternimm etwas. Bleib nicht den ganzen Tag auf einem Stuhl sitzen. Bring Bewegung in deinen Alltag! Steh auf. JETZT 🙂

 

In dieser Episode erfährst du:

 

  • Welcher der erste Schritt ist, um den inneren Schweinehund zu bekämpfen.
  • Wie du es schaffen kannst, „süchtig“ nach Bewegung zu werden.
  • Was Till besonders motiviert hat, als unsportlicher Jugendlicher am Ball zu bleiben.
  • Wie ein Trainer und ein Trainingsplan es schaffen, über sich hinaus zu wachsen.
  • Wie du in den Flow kommst, der dich zu regelmäßiger Bewegung motiviert. 

Möchtest du mehr über Upfit erfahren?

 

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168 – Erfolgsstory: „Der Speckbauch ist weg und ich habe keinen Heißhunger mehr.“

Wie lange dauert abnehmen?

Im Interview erzählt meine Kundin Pia, wie sie das ISS DICH GLÜCKLICH! Gruppencoaching erlebt hat. Ich kann dir sagen, da ist noch weit mehr weggegangen als der Speck auf den Hüften. Mir geht regelmäßig das Herz auf, wenn ich miterlebe, wie sich Befindlichkeitsstörungen stark verbessern oder ganz verschwinden.

Im ISS DICH GLÜCKLICH! Sommercamp

  • haben sich schwere Migräneattacken in Luft aufgelöst.
  • sind Schlafstörungen verschwunden.
  • konnten Medikamente gegen Sodbrennen nach 20 Jahren abgesetzt werden.
  • wurden Medikamente gegen Bluthochdruck ausgeschlichen.
  • hat sich ständige Müdigkeit in Energie verwandelt. 

Nach dem Sommercamp ist vor dem Herbstcamp. Yes! Wenn du während oder nach dem Interview denkst: Mensch, das wäre es doch! Mit einem Abnehm-Coach ganz eng an meiner Seite habe ich es noch nie probiert. 

Die Türen zum ISS DICH GLÜCKLICH! Herbstcamp sind seit Mittwoch morgen geöffnet! Aber Achtung: Nur noch bis Samstag. Dann schließen sie sich wieder. 

Wenn du dir noch einen der begehrten Teilnehmerplätze ergattern willst, kannst du dir mein Angebot HIER direkt ansehen.  

Der Startpunkt ist ideal: Die 10 Wochen gehen bis über die Weihnachtszeit hinweg. Dieses Jahr wirst du zwischen Weihnachten und Neujahr leckere Dinge essen und trotzdem nicht zunehmen. Wenn im Januar alle mit ihren Abnehm-Plänen starten, bist du längst durch mit der Nummer.

071 – Weniger Zucker essen! Die 3 wichtigsten Gründe.

Die drei wichtigsten Gründe, deine Zuckersucht zu besiegen!

 

Jetzt fragst du dich sicher: Bin ich zuckersüchtig?

Ja, wenn du zum Beispiel ständig Snacks isst. Es müssen nicht nur Zucker und Süßigkeiten sein. Es geht darum, dass du immer wieder Lust hast, etwas zu essen. Und klar, wenn du ständig Lust auf Süßigkeiten hast wie Schokolade, Chips, Kuchen oder Plätzchen hast, kann man davon sprechen, dass du süchtig danach bist. HIER bekommst du meine kostenlose Zuckerwürfelliste und kannst dir das gleich mal genauer ansehen.

 

Areale im Gehirn reagieren auf Zucker!

 

Bei der Zuckersucht werden dieselben Areale im Gehirn angesprochen wie bei anderen Suchtarten auch, wie z. B. bei Sucht nach Rauschgift oder Alkohol. Im Netz findest du Bilder, auf denen das Gehirn mit Zucker getriggert wurde. Es leuchten dieselben Hirnareale auf wie beim Genuss von Rauschgift. Es gibt sie also, die Zuckersucht. Aus meinen Coachings weiß ich, dass es zu Entzugserscheinungen kommen kann, wenn der Zucker entzogen wird.

Darüber habe ich einen ausführlichen Artikel auf meinem Blog geschrieben.

Die drei wichtigsten Gründe, den Zucker in der Nahrung zu reduzieren:

  • Zucker ist das neue Fett! Wir schauen uns an, wie dein Körper aus Zucker Körperfett macht.
  • Die „Moppel-Bakterien“ in deinem Darm lieben Zucker.
  • Zucker lockt Insulin, das Fettspeicherhormon.

Zucker ist das neue Fett!

 

Du hast Zuckerspeicher (Glukosespeicher) in der Muskulatur und in der Leber. Im Gegensatz zu deinen Fettspeichern, die unerschöpflich groß sind, sind die Speicher für Zucker sehr klein. Insgesamt passen nur um die 400 Gramm hinein. Was wichtig ist: unser Körper pro Stunde nur rund 60 Gramm Kohlenhydrate verpacken.

Jetzt habe ich gerade von den Kohlenhydratspeichern in Muskulatur und Leber gesprochen. Die sind gut gefüllt, wenn du mit deinen Hauptmahlzeiten und Snacks zwischen den Mahlzeiten oft Kohlenhydrate aufnimmst und /oder wenig Bewegung hast, also kaum Glukose verbrauchst.

Die Glukosespeicher in der Muskulatur werden nur für die Muskulatur verwendet. Der Zuckerüberschuss – alles, was jetzt nicht reinpasst – wird in Fett umgewandelt und auf Bauch, Beine und Po gepackt.

 

Lass uns mit der Lupe draufschauen, was da genau passiert.

 

Die Umwandlung von Zucker in Fett funktioniert zuverlässig, wenn du den Körper regelmäßig mit Kohlenhydraten flutest. Der Überschuss wird zur Leber transportiert, weil der Körper sagt: „Diese tolle Energie werde ich jetzt nicht einfach ausscheiden, sondern die werde ich jetzt irgendwo lagern für später“.

Die Leber wandelt den Zucker in Fettmoleküle um und schaut, wo sie die hin packen kann. Und der nächstgrößere Speicherort für Fett von der Leber aus gesehen ist der Bauch.

Allein diese Tatsache kann dafür sorgen, dass drei bis fünf Kilo pro Jahr zusätzlich auf deine Hüften kommen, ohne dass du das großartig bemerkst – heimlich, still und leise.

Leider ist es jetzt so, dass sich im Laufe der Zeit Fett um die Leber herum einlagert. Der Arzt spricht von einer nicht-alkoholischen Fettleber.

 

Warum lagert der Körper Fett ein?

 

Du weißt ja, Evolution passiert sehr langsam – im Schneckentempo. Es funktioniert alles wie vor ein paar Tausend Jahren und als wir noch durch karge Winter und lange Perioden ohne Nahrung hindurchmussten, waren wir darauf angewiesen, dass solche Mechanismen zuverlässig funktionieren. Damals haben wir ab und zu Obst gefunden. Äpfel waren klein wie Pflaumen und vielleicht haben wir ein bisschen Honig gehabt. Aber das war es dann auch schon.

Und genau dieser Mechanismus sorgt heute dafür, dass wir Fett ansetzen, wenn wir zu viel und zu oft Zucker essen. Zucker ist also nicht das neue Fett. Es war schon immer so, dass wir diese wertvolle Energiequelle in Form von Fett eingelagert haben. Vor allem am Bauch! Und je dicker der Bauch war, desto größer die Überlebenschance. Das war früher unsere Lebensversicherung.

 

Schlank-Bakterien vs. Moppel-Bakterien

 

Die „Moppel-Bakterien“ im Darm stehen extrem auf Zucker stehen. Es gibt die beiden Bakterienfamilien

  • „Schlank-Bakterien“, die Bacteroides und
  • „Moppel-Bakterien“ die Firmicutes.

Zum Thema „Abnehmen mit Schlank-Bakterien“ gibt es bereits eine Podcastepisode und einen Blogbeitrag.

Deshalb gehe ich nur kurz darauf ein. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn wir beide Bakterienstämme im Darm haben. Sie haben beide ihre Daseinsberechtigung. Ungemütlich wird es erst, wenn die Balance aus dem Ruder gerät. Ob es der Salzhaushalt, der Wasserhaushalt ist, ein Vitamin oder ein Hormon ist. Auch bei den Bakterienstämmen ist es genauso.

Wichtig ist, dass die Balance stimmt und die kommt aus dem Takt, wenn du die „Moppel-Bakterien“ zu sehr mit zuckriger Nahrung fütterst.

Die „Schlank-Bakterien“ stehen total auf Gemüse und Salat. Die „Moppel-Bakterien“ auf Zucker. Wenn du Zucker im Übermaß isst, kann es so weit kommen, dass die Familie der „Moppel-Bakterien“ so stark wird, dass sie die Familie der „Schlank-Bakterien“-Familie verscheucht wird. Es gibt die Möglichkeit, das testen zu lassen! Über eine Stuhlprobe. Im schlimmsten Fall hast du keine „Schlank-Bakterien“ mehr im Darm, sondern nur noch „Moppel-Bakterien“.

 

Die Sache mit dem Insulin!

 

Zucker lockt Insulin! Insulin ist das sogenannte Fettspeicherhormon. Insulin hemmt die Fettverbrennung und packt Fett gleichzeitig in die Fettzellen. Ein bisschen genauer: Du isst Zucker! Das kann eine Portion Spaghetti, ein Schokoriegel oder eine Pizza sein. Dein Blutzuckerspiegel steigt an und zwar schnell. Jetzt kommt Insulin angesaust, um ihn in Schach zu halten. Im Blut ist circa ein gehäufter Teelöffel Zucker eine für den Körper gesunde Menge.

Das muss man sich mal überlegen! Ein gehäufter Teelöffel Zucker ist das, was wir im Blut brauchen. Mehr nicht. Alles, was darüber hinaus geht, muss schnellstens aus dem Blut geschaufelt werden, sonst wird es brenzlig für uns.

Und das macht das Hormon Insulin. Insulin ist dafür verantwortlich, dir in dieser Hinsicht dein Leben zu retten. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel würde dir sehr schaden. Deshalb bekommst du von deinem Arzt schnellstmöglich ein Medikament, wenn du zuckerkrank wirst, also eine Insulinresistenz entwickelt oder einen Diabetes Typ 2 hast.

 

Insulin hemmt die Fettverbrennung!

 

Insulin kann aber noch viel mehr. Es hemmt die Fettverbrennung, sobald Zucker auf dem Weg ist UND packt zusätzliches Fett, was im Körper herumschwirrt, in die Fettzellen.Und auch hier schauen wir jetzt ein bisschen mit der Lupe drauf. Wie macht der Körper das eigentlich? Sobald deine Zunge süß schmeckt, gibt es ein Signal ans Gehirn: „Hey Chef! Zucker ist im Anmarsch!“

Das Gehirn informiert die Bauchspeicheldrüse: “Hallo, liebe Bauchspeicheldrüse, da kommt gleich Zucker. Pass mir bitte auf meinen Blutzuckerspiegel auf. Du weißt ja, ein Teelöffel und so!“

Die Bauchspeicheldrüse gibt ihren Insulinmitarbeitern Bescheid und Insulin macht sich bereit. Insulin ist ein Hormon. Hormone sind Botenstoffe, Botenstoffe verteilen Nachrichten im Körper. Insulin dockt an der Körperzelle an und sendet so die Nachricht an die Körperzellen: „Liebe Körperzellen, ich muss Zucker aus dem Blut schaffen. Öffnet eure Türen und schickt die Zuckertransporter raus.“

Die Türen zu den Körperzellen öffnen sich. Glukosetransporter schnappen sich den Zucker und bringen ihn zu den Kraftwerken, den Mitochondrien. Jetzt sinkt der Zuckerpegel im Blut wieder auf ein gesundes Maß. Das ist der Sinn hinter der ganzen Story. Und wie gerade schon angedeutet, Insulin ist ein absoluter Tausendsassa.

Es verteilt gleichzeitig folgende Nachrichten: „Hallo Energiezentrale, wir haben genug Zucker an Bord. Die Fettverbrennung kannst du stoppen. Lass uns erst mal den Zucker verbrauchen. Und weil wir so viel Zucker haben, pack das umherschwirrende Fett gleich mit auf die Hüften.“

Auch dies ist ein lebenswichtiger Mechanismus von früher: Fett sparen, Fett einlagern, damit wir den nächsten Winter überleben. Das funktioniert heute noch einwandfrei.

 

Zusammenfassung:

 

  • Zucker ist das neue Fett. Es geht darum, dass zu viel aufgenommener Zucker, der nicht mehr verpackt werden kann, auf den Hüften landet.
  • „Moppel-Bakterien“ lieben Zucker. Wenn du regelmäßig und Zucker zu dir nimmst, fütterst du die „Moppel-Bakterien“ im Darm.
  • Zucker lockt immer Insulin! Das Fettspeicherhormon, das die Fettverbrennung hemmt und uns gleichzeitig Fett in die Fettzellen packt.

Ich denke, das sind drei richtig wichtige Gründe, über deinen Zuckerkonsum nachzudenken.

Damit dir das leicht fällt, habe ich die Zuckerwürfelliste entwickelt, die du dir HIER kostenfrei abholen kannst.

Ich habe dir 88 Lebensmittel aufgeführt, die dir täglich die Figur verhageln. Vermutlich ohne dass es dir bewusst ist. Mit dem von mir entwickelten Zuckerbarometer kannst du auf einen Blick sehen, wo du stehst. Unbedingt ausprobieren! Dieser Überblick kann für erste wichtige Aha-Erlebnisse sorgen!

134 – Wie dir ein „verschobener“ Biorhythmus deine Abnehm-Pläne verhagelt! 2. Teil

Wie lange dauert abnehmen?

Eine weitere spannende Episode mit Chantal Amend. Chantal kommt frisch aus der Ausbildung zur kPNI Therapeutin. Die klinische Psycho-Neuro-Immunologie ist eine Wissenschaft, die sich mit dem Zusammenspiel der Systeme im menschlichen Körper befasst: der Bewegungsapparat, das Immunsystem, das Nervensystem oder das hormonelle System.

Jede Zelle kommuniziert mit anderen Zellen. So beeinflusst das Hormonsystem unser Immunsystem und das Immunsystem unser Gehirn.“

 

In dieser Episode erfährst du:

 

  • Was passiert, wenn Fettzellen keinen Platz mehr haben.
  • Warum dich dein Gehirn zum Kühlschrank schickt!
  • Welche Nahrungsmittel einen guten Schlaf fördern.
  • Warum du auf deinen Vitamin B12 Spiegel achten solltest.
  • Was unsere evolutionären Gene über einen ständig vollen Kühlschrank denken

 

Was passiert, wenn Fettzellen sich unnatürlich vergrößern? Das war die letzte Frage, die ich Chantal Amend in der letzten Episode gestellt habe, und an dieser Stelle geht es jetzt mit vielen spannenden Infos und hilfreichen Impulsen für einen Biorhythmus, der dir beim Abnehmen hilft, weiter.

 

Was passiert, wenn Fettzellen sich unnatürlich vergrößern?

 

Chantal:

Ja, man muss sich vorstellen, dass unsere Fettzellen der größte Speicher für unseren Körper sind. Das heißt, sie sind darauf ausgelegt, dass sie die Energie, die wir gerade in dem Moment akut nicht brauchen, für schlechte Zeiten speichern. Also das wurde sehr schlau gelöst. Damit haben wir immer ein bisschen etwas dabei, wenn wir gerade nichts zu essen gefunden haben.

Die Fettzellen können unglaublich viel Energie in Form von Fettsäuren aufnehmen. Diese werden dann im Fettgewebe gespeichert. Und da ist sehr viel Platz. Es ist nicht so wie bei den Kohlenhydraten, dass es nur 500 bis 600 Gramm in Muskeln und Leber sind, die Fettzellen können richtig viel speichern. Auch unsere anderen Organe können Fett einlagern.

Das bedeutet: Umso mehr die Fettzellen mit sich herumtragen, umso entzündlicher die Lage im Körper ist, desto mehr Fett wird auch in den anderen Organen eingespeichert. Das beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit der Organe, denn die Fettsäuren sollen hauptsächlich im Fettgewebe gespeichert werden. Klar haben wir auch noch an ein paar anderen Stellen, zum Beispiel an den Händen und Füßen, ein Schutzfett aufgebaut. Aber diese Art von Fett hat in den Organen nichts zu suchen. Das klassische Beispiel ist eine nicht-alkoholische Fettleber. In dem Fall verfettet die Leber und das passiert hauptsächlich durch den Verzehr von Fructose. Nicht weil ich einen Apfel esse, sondern weil ich die hoch verarbeitete Fructose konsumiere, die man in Softdrinks und Süßigkeiten und Fast Food findet.

Wenn Fettzellen wachsen – und sie wachsen, wenn sie viel Fett speichern müssen, dann presst der Körper das Fett dort hinein, weil er es nicht im Blut haben will. Das ist ähnlich wie mit der Glukose. Das Blut hat einen ganz bestimmten Sollwert. Wir haben immer ein bisschen Glukose im Blut. Das ist der Blutzuckerspiegel. Wenn er bei null wäre, dann wären wir tot.

So ein bisschen Zucker darf also schon da sein – genau wie bei den Fettsäuren. Aber es gibt einen ganz bestimmten Grenzwert. Alles, was darüber liegt, will der Körper so schnell es geht, aus dem Blut entfernen. Weil es sonst in den Arterien auch wieder für Entzündungen sorgt. Da verkleben zum Beispiel Proteine und Substanzen, die im Blut zirkulieren, werden „verzuckert“, d. h. oxidiert und das schädigt dann die Arterienwände. Das heißt, es muss raus und landet in den Fettzellen. Und die wachsen. Wenn das zu häufig und zu lange passiert, dann dehnen sie sich aus. Natürlich haben wir im Fettgewebe eine Fettzelle neben der anderen. Sie sind eingelagert ins Bindegewebe und haben dort aber nicht unbegrenzt Platz. Irgendwann wird es eng. Sobald zu wenig Platz vorhanden ist, setzen sie Entzündungsbotenstoffe frei.

Dann werden Immunzellen angezogen, die sich in diesen Fettzellen und dazwischen einlagern und für noch mehr Entzündungsbotenstoffe sorgen. Jetzt entsteht im Fettgewebe eine Entzündung, die sich systemisch auf den ganzen Körper ausweitet. Die Botenstoffe, die freigesetzt werden, zirkulieren über die Lymphe und über die Blutbahn und erreichen den ganzen Körper. Das wird zum Problem, denn das ist ein Schritt zur chronisch entzündlichen Erkrankung.

Der Organismus will nicht die ganze Zeit einen entzündlichen Zustand haben. Das muss zu einem Ende kommen. Und das wird sehr unterschätzt, vor allem auch, weil man es nicht immer sieht. Die nicht-alkoholische Fettleber und verfettete Organe siehst du nicht. Du kannst noch eine normale Figur haben, bist aber innerlich um die Organe herum verfettet. Das ist das Gefährlichste, weil das so stark entzündlich wirkt und Organe schädigen kann.

Daniela:

Das sind die „TOFIs“ – thin outside, fat inside. Die nicht-alkoholische Fettleber ist ein ganz großes Thema. Ich habe heute Morgen noch mit einem Kunden gesprochen, der mir seinen 12-jährigen Sohn schicken möchte, der zu viel Zucker isst. Auch Kinder können schon eine nicht-alkoholische Fettleber haben. Wir brauchen ungefähr einen gehäuften Teelöffel Zucker (Glukose) im Blut. Alles darüber hinaus muss aus dem Blut raus und im Körper verteilt werden.

 

Warum Zivilisationskrankheiten und Entzündungen in der Regel immer zusammenhängend gesehen werden sollten

 

Und natürlich gibt es solch eine Regel auch für das Fett. Fett ist bis zu einem bestimmten Pegel okay und der Rest muss in die Zellen gepresst werden. Wenn du sagst: „Chronische Entzündung über das Fettgewebe“, dann meinst du die niedriggradige Entzündung, die „low-grade Inflammation“. Eine Entzündung auf ganz kleiner Flamme, die man kaum spürt. Und überhaupt macht der Körper einiges mit sich selbst aus. Ich glaub, ich habe eine Zahl gehört: bis zu 70 Prozent und dann erst meldet er sich.

Unser Körper reguliert den ganzen Tag. Und in jeder Sekunde möchte er diese Balance halten, die Homöostase einhalten und alles Auspegeln, auch den Fettgehalt im Blut. Die „low-grade Inflammation“ ist eine Entzündung auf ganz kleiner Stufe. Wenn man den ganzen Tag über Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre auf kleiner Stufe entzündet ist, muss man sich nicht wundern, dass das Immunsystem für andere Baustellen kaum noch Zeit hat.

Chantal:

Das ist ein großes Problem, was wir jetzt auch aktuell sehen: die Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes. Alles, was man zu den chronisch entzündlichen Erkrankungen zählen kann. Weil sie immer eine niedriggradige Entzündung als Ursache haben. Das heißt, eine chronische Erkrankung kann sich ohne eine chronisch niedriggradige Entzündung nicht entwickeln. Auch jetzt bei Corona sieht man, dass eben die Menschen, die sich mit einer schweren Covidinfektion herumschlagen,  in der Regel schon eine Vorerkrankung oder eine chronische Entzündung.

 

Was du bei diesen Vorerkrankungen beachten solltest

 

Wir müssen uns darüber bewusst werden, dass Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck genauso ernst zu nehmen sind wie eine Autoimmunerkrankung. Daran kann man auch sterben.

Das liefert den Einstieg für größere Probleme. Wenn du schon eine Vorerkrankung hast, in diesem Fall eine chronische Entzündung, und dein Immunsystem ist die ganze Zeit latent aktiv, bist du anfälliger für andere Infektionskrankheiten.

Dann kann dein Körper damit nicht gut umgehen, weil er die Ressourcen dafür nicht mehr hat. Eine Entzündung verbraucht Energie, also Nährstoffe. Dein Körper hat dafür jetzt weniger Ressourcen noch parat. Die Immunzellen sind jetzt nicht mehr so effektiv in ihrer Arbeit.

Wenn die Zellen die ganze Zeit beschäftigt sind, können die sich nicht auch noch effektiv um eine Erkrankung kümmern. Wenn du dann zusätzlich eine Infektion hast, stehen die Ressourcen dafür irgendwann nicht mehr zur Verfügung.

Das ist vergleichbar mit dem Militär: Wenn du an jeder Grenze Soldaten stehen hast, die dort ihre Kämpfe austragen, ist die Kapazität irgendwann erschöpft und es müssen andere Prioritäten gesetzt werden. Wo ist jetzt das Wichtigste? Und dann werden dort alle Kräfte hingeschickt. Andere Prozesse, andere Baustellen werden dann vernachlässigt.

 

Deswegen fällt dir damit auch das Abnehmen schwerer

 

Im Körper ist das auch so: Wenn wir ein chronisches aktiviertes Immunsystem haben, werden andere Prozesse wie das Abnehmen vernachlässigt. Das muss man in Relation setzen: Für den Körper ist es wichtiger, dass er erst mal mit der Ursache der chronischen Entzündung umgehen kann, als Fett abzubauen. Abnehmen ist sowieso kein evolutionäres Ziel. Es ist für unseren Körper überhaupt nicht wichtig, Fett abzubauen. Zumindest dann nicht, wenn es nur diese 10, 15 oder 20 Kilo mehr sind. Denn normalerweise – und da sind wir wieder im Biorhythmus – haben wir auch einen Rhythmus von Sommer und Winter. Wir haben einen Sommer- und einen Winterstoffwechsel und wir haben saisonal verfügbare Lebensmittel.

Das ist abhängig vom Ort, an dem ich lebe. Aber wenn wir jetzt von hier in Deutschland ausgehen, habe ich im Sommer mehr Nahrungsauswahl als im Winter. Wenn ich keinen Supermarkt habe, sondern nur ursprünglichen Lebensmittelquellen, dann habe ich im Winter viel weniger Nahrung zur Verfügung und baue ich meine Fettreserven ab. Und dann kann ich im Frühjahr und im Sommer wieder mehr essen. Dann baue ich wieder ein bisschen Fett auf und dann ist das auch ein Zyklus. Dann ist das auch ein Rhythmus von Zunehmen und Abnehmen mit der Natur. Wenn ich das aber nicht mehr habe, dann sieht mein Körper auch keinen Sinn mehr darin, Fett abzubauen, da ich ständig Essen verfügbar habe.

Da geht eins ins andere. Es ist unglaublich, aber diese chronische Entzündung ist der Ursprung für andere Probleme, weil sie verhindert, dass da wieder Ruhe reinkommt.

Daniela:

Ganz genau. Ich predige immer: „Bitte esst saisonal und regional. Geht auf den Markt und schaut bei einem Bauern, der jetzt nur Produkte aus Deutschland oder von seinem Feld anbietet. Die Tische biegen sich jetzt nicht gerade. Es gibt zum Beispiel viel Kohl und rote Beete und alles in dieser Richtung. Wir finden da jetzt keine regionalen Erdbeeren, Orangen oder so was. Genau darüber kann man auch dem Körper signalisieren, wo er sich gerade befindet im Jahr. Das geht auch im Winter- und Sommerrhythmus.

 

Immunsystem oder Gehirnleistung? Ein innerer Wettkampf

 

Was du gerade sehr schön gesagt hast: Wenn wir auf kleiner Stufe chronisch entzündet sind, ist das Immunsystem tagsüber aktiv. Und das ist kein Normalzustand. Das Immunsystem ist nachtaktiv. Nachts reist es durch den ganzen Körper und schaut nach, was es zu reparieren und zu regenerieren gibt. Und tagsüber ist das Gehirn die Macht im Körper, da, wo die Energie hingeht. Und plötzlich wollen beide die Energie haben. Was passiert, wenn beide die Energie haben wollen?

Chantal:

Es wird ein Wettkampf daraus. Beide konkurrieren um Energie. Und am Ende gewinnt immer das Immunsystem, denn das ist in dem Moment unsere Lebensversicherung. Sobald das Immunsystem aktiv wird, wird es egoistisch und zieht alles an sich. Vor allem Energie. Es muss sich versorgen mit Energie, mit Glukose. Dafür hat es Botenstoffe, die Zytokine, die es freisetzt.

Eins davon ist TNF Alpha, über das es z. B. im Gehirn den Energiebedarf drosselt. Das merken wir daran, dass wir keine Energie mehr verbrauchen wollen. Wir bekommen Kopfschmerzen, können nicht mehr klar denken. Wir sind müde und abgeschlagen. Das ist ein Krankheitsverhalten, das wir von der Grippe kennen. Dann geht es uns schlecht, damit wir uns zurückziehen, damit uns ausruhen und damit das Immunsystem in Ruhe arbeiten kann. In einer chronischen niedriggradigen Entzündungssituation passiert das alles auch. Nur nicht in so einem hohen Maß. Da fühlen uns dann den ganzen Tag müde und können uns schlecht konzentrieren, haben Heißhunger.

Denn dadurch, dass das Gehirn gedrosselt ist, weil das Immunsystem so viel Energie verbraucht, registriert das Gehirn: Okay. Ich habe hier einen Mangel an Energie, also muss ich für Nachschub sorgen. Manchmal ist es noch so, dass das Gehirn die körpereigenen Ressourcen noch anzapfen kann. Nur stimmen jetzt die Signale zwischen Körper und dem Gehirn nicht mehr überein.

Das Gehirn meldet einen Energiemangel, obwohl es noch genug Reserven gibt. Du bekommst Hunger oder Heißhunger. Das Gehirn schickt dich zum Kühlschrank, damit du Energie nachfüllst. Daraus kann ein Teufelskreis werden, weil das Immunsystem das Gehirn über Botenstoffe in seinem Energieverbrauch drosselt. Und das macht es auch mit anderen Organen. Mit der Schilddrüse, mit den Nieren oder der Leber. Das Immunsystem hat Einfluss auf alle Organe und sorgt dafür, dass es an erster Stelle steht und in Ruhe arbeiten kann.

Daniela:

Wenn das Immunsystem tagsüber Energie braucht, ist das auch ein Stressor für den Körper. Dieser Stress sorgt dafür, dass – wenn ich jetzt wieder auf das Abnehmen zu sprechen komme – ich die Energie erst mal für mich behalte, nach dem Motto: „Wer weiß, wie lange diese Stresssituation jetzt noch anhält? Wer weiß, wie lange ich hier jetzt zwei Systeme versorgen muss: Das Immunsystem und das Gehirn auch noch tagsüber.“

 

Sorgt das dafür, dass es mit dem Abnehmen dann schlechter klappt?

 

Chantal:

Ja, absolut, weil in dem Moment das Überleben wichtiger ist, als abzunehmen und unnötig Energie zu verbrauchen. Das müssen wir uns bewusst machen, wenn wir abnehmen wollen. Wenn es darum geht abzunehmen, dann wollen wir Energie verbrauchen. Und wenn der Körper das nicht mehr gut kann, weil z. B. die Muskulatur vom Immunsystem in ihrem Energieverbrauch gedrosselt wird, dann habe ich evtl. Muskelschmerzen oder Gliederschmerzen.

Das kennt man auch von der Grippe. Dann verbrauchen auch die Muskeln weniger. Das sind alles Symptome oder Folgen davon, dass mein Körper weniger Energie verbraucht und diese an das Immunsystem geben kann. Wenn das Immunsystem aktiv wird, nimmt es sich die die Stresshormone in unserem Körper z. B. Cortisol zu Hilfe, um mehr Energie freizusetzen. Die wird dann nicht in den Muskeln verbraucht, sondern die Immunzellen ziehen die sich erst einmal heran. In einer chronischen Entzündung ist es nicht so, dass ich, weil ich gar nichts mehr essen kann und der Körper so einen hohen Energieverbrauch hat, abnehme. Das passiert nur bei einem akuten Infekt. Dann ist das Immunsystem so aktiv, dass es am Tag alleine für sich über 2000 Kalorien verbrauchen kann.

Dann esse ich nichts mehr, weil ich keinen Appetit habe. Mir ist schlecht, will ich nichts sehen und nur liegen. Dann nehme ich ab. Aber in der chronischen Entzündung ist das nicht so. Das ist der große Unterschied, weil diese Systeme nicht so sehr hochfahren. Die sind alle parallel ein bisschen aktiv. Und das kostet mein Gehirn einen besonderen Energieaufwand, sodass es einen Mangel wahrnimmt und mich dann Essen schickt. Ich habe ein Überangebot an Nahrung, weil ich ständig Hunger habe. Mein Immunsystem ist aktiv und verhindert, dass die Muskulatur Energie verbraucht. Das Immunsystem sagt: Die Energie ist für mich.

Ich habe dann eine Überernährung und einen gedrosselten Stoffwechsel, weil mein Immunsystem aktiv ist. Es kann wieder viele Gründe geben, weshalb es aktiv sein kann. Es gibt viele Einflussfaktoren, aber auch hier kann die Ernährung ein Trigger sein. Bestimmte Nahrungsmittelbestandteile können Trigger sein oder eben dieses Ungleichgewicht im Darm, Bewegungsmangel. Das sind diese bekannten Faktoren, von denen man sagt: „Okay, ich müsste mal wieder…“

Daniela:

Das sind genau die Themen, die ich im Coaching behandele. Da ich aus der KPNI komme, kann ich das nur ganzheitlich betrachten. Die Ernährung ist wirklich nur eine Säule und darauf kann man eben alles aufbauen. Du hast gerade einen superinteressanten Satz gesagt:

 

„Abnehmen ist evolutionär nicht wichtig.“

 

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Im Gegenteil: Zunehmen ist evolutionär immer wichtig gewesen. In einigen Teilen der Erde ist es immer noch wichtig, dass das funktioniert. Und deshalb sind wir auch evolutionär noch genau da, wo wir jetzt stehen. Es gibt Länder, wo es nicht genug zu essen gibt. Es gibt Urvölker, die sich noch jeden Tag ihre Nahrung jagen. Da ist es sehr wichtig, dass der Körper einlagert für schlechte Zeiten. Aber Abnehmen war noch nie wichtig. Das haben wir ganz gut, auch ohne Diäten oder was auch immer so hingekriegt.

 

Das Problem des vollen Kühlschranks

 

Chantal:

Absolut. Bis vor wenigen Jahrzehnten war der Mangel eher die Norm. Mittlerweile wird es in den industrialisierten Ländern zu einem Problem: dieser Überfluss. Dieses ständig etwas zu essen zur Verfügung haben. Auch das, was wir dann ja zur Verfügung haben: zu 90 Prozent industriell hergestelltes Essen.

Da wird aus unserem Vorteil, dass wir sehr gut mit Energie haushalten und sehr gut mit einem Mangel umgehen konnten, heute ein Problem. Wir mussten nie eine Strategie entwickeln, mit Überfluss auf lange Zeit umzugehen. Unsere Strategie bei Überfluss ist Speichern. Das ist die einzige Strategie, die wir haben. Und das erklärt auch, warum wir diesen Wechsel zwischen mal essen und mal nicht essen brauchen. Das ist das Logischste überhaupt.

Daniela:

Ich habe noch so im Kopf aus der Ausbildung, dass unser Dozent gesagt hat, dass sogar ein ständig voller Kühlschrank dafür sorgt, dass wir schlechter abtippen.

Chantal:

Ja, absolut. Unser Gehirn ist so weit entwickelt, dass wir die Fähigkeit haben, in die Zukunft zu denken. Das ist unter anderem durch Dopamin möglich geworden. Wir haben durch den präfrontalen Kortex, einem Hirnteil, der beim Menschen von allen Säugetieren am größten ist, die Möglichkeit, in die Zukunft zu denken. Dadurch, dass sich dieser Teil entwickelt hat, können wir planen, wann wir wieder was zu essen finden, wann wir jagen gehen, wann es wieder was gibt.

Und wenn wir jetzt ständig was zu essen zur Verfügung haben, entfällt die Notwendigkeit, dass wir uns etwas suchen müssen. Das heißt auch die Notwendigkeit entfällt, dass der Körper auf seine eigenen Reserven zurückgreift.

Es ist uns leider noch nicht gelungen, das umzustellen und zu sagen: „So, uns gehts jetzt so gut, wir brauchen nie wieder hungern.“ Aber das wissen wir nicht. Vielleicht müssen wir es doch irgendwann mal. Und dann wäre es besser, wir könnten gut mit unseren Energiequellen haushalten. Genau das ist das Problem. Wenn wir ständig Nahrung zur Verfügung haben (der Kühlschrank ist immer voll), ich kann mich immer bedienen, dann geht der Körper auch immer diesen Weg. Weil es für ihn am leichtesten ist und weil er dadurch seine Reserven nicht angreifen muss.

Daniela:

Es hilft, wenn dann die richtigen Sachen im Kühlschrank liegen. Wir haben ganz am Anfang gesagt, dass vor allem die nächtliche Fettverbrennung wichtig ist, wenn man abnehmen möchte, dass die nicht gestört wird. Es ist ein Puzzlesteinchen in dieser ganzen Abnehm-Geschichte, dass der Mensch diese Phase auch ausnutzt. Und wir haben darüber gesprochen, dass vor allem Melatonin da wichtig ist.

 

Bessere Abnehmerfolge durch besseren Schlaf

 

Ich habe damals auch gelernt, wenn ein Kind eine Stunde vor dem Schlafengehen noch Fernsehen guckt, bis zu 90 Prozent der Melatoninproduktion unterdrückt werden. Das ist das eine. Wir wissen jetzt schon, wie es unterdrückt wird, weil wir den Biorhythmus in die falsche Richtung schieben. Aber was konkret können wir jetzt tun, um unser Melatonin wieder in einen guten Rhythmus zu kriegen?

Chantal:

Also das Naheliegendste ist vor dem Schlafengehen nicht mehr ins Fernsehen oder auf das Handy gucken, sondern mir eine andere Beschäftigung zu suchen. Zum Beispiel: Ich lese etwas, ich meditiere oder mache Entspannungsübungen. Möglichst in dunklen Lichtverhältnissen, sei es mit Kerzen oder einer Rotlichtlampe. Also alles, was einem dunklen Licht vielleicht einem Lagerfeuerlicht nahekommt. Und das bestenfalls so ein, zwei Stunden vor dem Schlafen gehen, sodass ich dann meinem Körper genug Zeit gebe, das Melatonin zu produzieren.

Andererseits sollte ich mich tagsüber dem Tageslicht aussetzen, wirklich nach draußen gehen. Am Vormittag gerne schon draußen bewegen und sich dem natürlichen Licht auszusetzen, weil das für den Körper signalisiert: „Hey, jetzt ist Tag“. Das ein wichtiges Signal.

Gleichzeitig eben möglichst nicht mehr vom Schlafen gehen, intensiven Sport machen. Es kann eine sanfte Yogaeinheit sein. Achtsamkeit auf seinen Körper lenken. Die intensive Aktivität würde ich eher auf den Tag verteilen, wenn es möglich ist. Und gleichzeitig – das ist dann aber eher etwas Langfristiges – den Darm unterstützen und aufzubauen, je nachdem, wie die Ausgangslage ist, damit das Serotonin besser produziert wird.

 

Lebensmittel, die gesunden Schlaf fördern

 

Ich kann Melatonin-Vorstufen oder L-Tryptophan-Quellen essen, wie z. B. Fisch, Fleisch, Bananen, Kakao und Hafer. Wobei Hafer nicht jeder so gut verträgt. Da sind wir wieder bei dem Thema Gluten. Das Gluten im Hafer ist zwar noch das Verträglichste von allen Getreidesorten, aber da muss ich schauen, ob es besser ist, wenn ich es über Nacht einlege. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Aber Bananen, Kakao, Cashewnüsse, Fleisch, Fisch: Das wären so Quellen für L-Tryptophan. Das sind die entscheidenden Punkte.

Was auch eine Rolle spielt: Die Umwandlung z. B. von Serotonin zu Melatonin klappt dann besser. Da spielen Nährstoffe wie B12 eine Rolle. B12 ist ein Nährstoff, den ich nur in tierischen Lebensmitteln finde. Die sollten eine gute Qualität haben, damit ich nicht irgendwelche Medikamentenrückstände, Hormone oder Ähnliches aufnehme und auch keine schlechte Tierhaltung unterstütze.

Wenn wir von tierischen Lebensmitteln sprechen, dann ist es, denke ich klar, dass sie aus einer guten Haltung kommen und eine gute Qualität haben sollte. Dann kann ich ruhig ein-, zweimal die Woche ein Stück Fleisch essen und habe damit dann auch eine gute Versorgung von B12. Wenn ich das – aus welchen Gründen auch immer – nicht machen möchte, dann muss ich B12 zuführen mit einem Nahrungsergänzungsmittel. Anders komme ich nicht da ran und es ist elementar für unseren Körper. Was ich auch empfehlen kann, ist immer den gleichen Rhythmus beizubehalten, sich Routinen zu schaffen, sei es jetzt am Abend oder am Morgen, sodass ich ungefähr immer den gleichen Ablauf habe und gleiche Aufwach- und Schlafzeiten. Eine Abendroutine kann z. B. sein, dass ich mir einen Tee mache, der auf den Schlaf vorbereitet, ein bisschen beruhigend wirkt: mit Lavendel oder Hopfen oder Melisse.

Und man genießt das abends, schreibt vielleicht ein Tagebuch wie ein Dankbarkeitsjournal. Das kann eine schöne Routine sein. Um mich darauf einzustimmen und ein bisschen darauf zu prägen. Wenn ich das mache, dann komme ich zur Ruhe und dann gehts ins Bett. Und das sollte den Schlaf sehr gut beeinflussen.

Daniela:

Apropos Routinen: Ich habe mir tatsächlich am 1. Januar vorgenommen, pünktlich um 21 Uhr alles auszumachen. Das ist dann aber nur noch eine Stunde bis zum Schlafengehen. Zwei Stunden vorher würde mir das sehr schwerfallen. Aber es ist tatsächlich so: Wenn man sich vornimmt, dass es eine Uhrzeit gibt, wo ich zur Ruhe komme und das mal so einen Monat durchgezogen hat, dann hat man sich so daran gewöhnt, dass dies zu einer schönen neuen Routine wird.

 

Ab 50 sollte Vitamin B12 besonders im Auge behalten werden

 

Zu Thema B12 noch mal für die älteren Leser: Die Produktion von B12 funktioniert auch immer schlechter, je älter wir werden. Es wird im Darm von Bakterien produziert. Und das muss man sich noch mal vor Augen halten: Wir sind nicht darauf ausgelegt, so alt zu werden. Deshalb funktionieren manche Abläufe oder Mechanismen im Körper nicht, bis wir uralt werden und man sollte ab 50 seinen B12-Spiegel auf jeden Fall mal messen lassen.

Es ist ein superwichtiges Vitamin, was z. B. gebraucht wird, um die Hülle unserer Nervenzellen zu bauen und in Bezug auf die Melatonin-Produktion.

Chantal:

Also B12 ist beteiligt an der Umwandlung von Serotonin zu Melatonin. Auch Folsäure spielt eine Rolle und wird im Darm von Darmbakterien produziert. Also das heißt auch hier: Ein intakter, gut funktionierender Darm ist da ganz wichtig.

 

Möchtest du mehr über Chantal Amend erfahren?

 

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146 – Bist du oft müde und erschöpft? Wie Zucker an deinem Energielevel saugt! (1)

Wie lange dauert abnehmen?

Bist du oft müde & erschöpft? In den nächsten beiden Episoden brösele ich dir auf, warum dir ein regelmäßiger Zuckerkonsum dir deine Energie raubt. Und ich gebe dir Tipps, wie du am Zuckerrädchen drehen kannst. Viel Spaß!

 

Erstmal ein großes Danke!

 

Bevor es losgeht möchte ich mich bei dir, liebe Hörerin, lieber Hörer bedanken. Für dein wertschätzendes Feedback per E-Mail, auf Social Media oder in den Podcast-Rezensionen. Du kannst mir glauben, dass ich sie alle lese und wenn möglich, auch antworte.

Auf Rezensionen kann ich ja leider nicht antworten. Mitte März schrieb mir Mareen in einer Rezension bei ITunes:

Habe Daniela! Vor einem Monat entdeckt und finde ihren Podcast wunderbar. Ich höre mir manche Folgen auch mehrmals an. Die Inhalte haben ich so motiviert, dass ich sie mir aufschreibe und auch wirklich umsetze. Ich empfehle den Podcast vielen Freundinnen weiter.

Und ja! Das ist der Applaus für uns Podcaster. Wir sitzen hier im stillen Kämmerlein, sprechen in ein Mikro und wünschen uns sehr, dass unsere Inhalte weiterhelfen und gut ankommen. Was ja viele nicht wissen, für eine Podcastepisode von 20-30 Minuten können 6-8 Stunden Zeit drauf gehen. Die Episode muss geplant, produziert, verarbeitet und beworben werden.

Also, vielen lieben Dank an dich da draußen, wenn du dir bereits die Mühe gemacht hast, mir ein Rezension bei deinem Podcast-Anbieter  Itunes oder Spotify zu hinterlassen. Und danke im voraus an alle, die es noch tun oder meine Podcast-Show weiterempfehlen.

 

Warum Zucker uns müde macht

 

Okay, lass uns starten. Warum geht uns der Zucker nicht nur auf die Hüften, sondern macht uns obendrauf auf noch müde und schlapp? In diesem Jahr habe ich mein ISS DICH GLÜCKLICH Gruppencoaching schon mehrmals gestartet. Das letzte im April, das nächste findet im Herbst statt.

Bevor es losgeht füllen mir meine Kund:innen einen Check-up Bogen aus. Sie beantworten mir Fragen zu ihrer Gesundheit, zu ihren Befindlichkeiten, zu ihren Essgewohnheiten usw. Was sehr auffällig ist: Rund 90 % meiner Schützlinge macht ein Kreuzchen bei „oft müde und erschöpft“.

Und was passiert wenn du oft müde und erschöpft bist? Der Teufelskreis schließt sich. Jetzt noch die Ernährung umstellen? Keine Energie. Mehr bewegen? Zu müde! Die reine Willenskraft reicht nicht aus, wenn alles in uns schreit: Ich kann nicht! Ich bin ausgepowert. Wie soll ich das mit der gesunden Ernährung und mehr Bewegung jetzt auch noch schaffen.

Es gilt also diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Und heute geht es darum, dass du verstehst, was genau da in deinem Körper vor sich geht. Was ihm Energie raubt. Und wie du sie dir Schritt für Schritt zurückerobern kannst.

Kommen wir zum ersten Grund und zu meinem Lieblings- und Herzensthema: Zucker! Dass Zucker nicht besonders gesund ist und auf die Hüften geht weißt du. Doch was hat ein hoher Zuckerkonsum mit deinem Energielevel zu tun. Was passiert da im Körper, wenn es zu viel des Guten ist.

 

Die Menge macht das Gift

 

Wenn du mir hier schon eine Weile zuhörst, weißt du, dass alles, was akut, also ab und zu passiert, kein Problem für unseren Körper ist. Dass die Menge das Gift macht. Das, was unseren Organismus massiv stört, ist alles, was chronisch schief läuft. Akuter Stress, du streitest dich mit deinem Partner oder dein Chef brüllt dich an, sind ruckzuck verarbeitet und vergessen. Chronischer Stress, du bist Wochen und Monate im Hamsterrad, gönnst dir keine Pausen, bringt unser Stresssystem, die sogenannten Stressachsen, sehr durcheinander.

Akut Zucker essen ist das Eis am Wochenende oder das Stück Kuchen auf der Party. Du gönnst dir Zucker in Luxusportionen und genießt ihn ganz bewusst.

Chronisch Zucker essen heißt, sehr oft Zucker essen:
Du

  • besorgst dir immer dann einen Schokoriegel, wenn der Tag besonders stressig war? Und von den stressigen Tagen gibt es viele in der Woche. 
  • kaufst dir fast jeden Tag ein Teilchen beim Bäcker, weil es ja so gut riecht, wenn du dran vorbeiläufst.
  • inhalierst gerne mal eine Tüte Weingummi, weil du keine Zeit für eine ordentliche Mahlzeit hast, aber hungrig bist.

Du bist isst über den Tag viel mehr Zucker, als dein Körper verpacken kann. Hast du zusätzlich eine Menge schnelle Kohlenhydrate (Raketenzucker) wie Pizza, Pasta und Brot in deinen Mahlzeiten, steigert sich die Zuckerbilanz auf den Tag gesehen enorm.

 

Ein Teelöffel Zucker ist absolut ausreichend

 

Diese chronisch hohen Zuckermengen irritieren deinen Organismus sehr. Wir brauchen etwa einen gehäuften Teelöffel im Blut. Alles darüber hinaus muss aus dem Blut in die Zellen verfrachtet werden. Das erledigt das Hormon Insulin für uns.

Du weißt aus anderen Episoden, dass das nicht mehr so gut funktioniert, wenn der Körper einen Zuckerrausch nach dem anderen bewältigen muss. Die Zellen hören irgendwann nicht mehr auf das Insulinsignal. Sie werden resistent. Die Türen bleiben verschlossen, der Zucker bleibt im Blut. Weit mehr als ein gehäufter Teelöffel. So entsteht über die anfängliche Insulinresistenz die Zuckerkrankheit Diabetes Typ 2.

Nun ist es leider so, dass die Dunkelziffer der an Diabetes Typ 2 erkrankten Menschen enorm hoch ist. Es gibt täglich 500 Neuerkrankungen. Die Dunkelziffer lag 2020 bei 2 Millionen Menschen, die noch keine Ahnung haben, dass sie schon längst einen Diabetes Typ 2 haben. Mein Tipp: Lass deine Blutwerte checken!

 

Doch warum werden wir jetzt müde, erschöpft und schlapp?

 

Wenn die Zuckerkonzentration im Blut über einen längeren Zeitraum sehr hoch ist, kann es passieren, dass kleine oder große Arterien von innen verletzt werden. Stell dir ein Kabel vor, in dem die innere Schutzschicht ständig angegriffen bzw. beschädigt wird.

Jetzt wird das Immunsystem auf den Plan gerufen, um kleinste Verletzungen innerhalb der Arterien zu reparieren. Gewebestrukturen verändern sich. Kleinste Wunden werden versorgt. So entstehen dann übrigens Ablagerungen in den Arterien! Nicht durch Fett, sondern durch den Zuckerkonsum verschließen sich Blutgefäße mit der Zeit. Die Folgeerkrankungen: Diabetischer Fuß, Erblindungen, Herzinfarkt, Schlaganfall. Wegen Zucker!

Hinzu kommt: Hohe Zuckerkonzentrationen im Blut führen zu einem Anstieg des LDL-Cholesterinwerts (Lass das lieber! Atherosklerose! ) im Blut. Schon wieder: Nicht die guten Fette im Ei oder in der guten Butter erhöhen deine Cholesterinwerte, sondern Zucker!

Es gibt einen Blutwert, der anzeigt, wie entzündet der Mensch ist. Er heißt CRP, das C-reaktive Protein. Wenn der Arzt es genau wissen will, misst er HS CRP das hochsensitive CRP. Dieser viel sensiblere Entzündungsparameter zeigt auch Entzündungen an, die auf ganz kleiner Flamme laufen.

Die chronische Aufnahme von Zucker bewirkt einen Anstieg des CRP Entzündungswertes. Isst du ab und zu mal einen Snickers, bist du ab und zu mal ein wenig entzündet. Isst du den ganzen Tag immer wieder Zucker und haust dir obendrein Fertignahrung, Pizza und Pasta rein, kannst es sein, dass du den ganzen Tag entzündet bist. Auf kleiner Stufe vielleicht, aber entzündet. Je mehr HS-CRP im Blut vorhanden ist, desto stärker ist die Entzündung.

Eine Entzündung ist normalerweise immer der erste Schritt zur Heilung. Sie soll das Immunsystem anzulocken. Hey Immunsystem! Hier ist was nicht in Ordnung. Sichere mein Überleben. Kümmere dich darum. Das Immunsystem muss seine Geschütze hochfahren.

 

It’s all about Energy

 

Du hast hier im Podcast schon oft den Satz „It´s all about Energy“ gehört. Die Energie, die du aufnimmst, ist tagsüber vor allem fürs Gehirn da. Wenn du gesund bist, arbeitet das Immunsystem nachts. Wandert durch deinen Körper, repariert, regeneriert, schaut nach dem rechten. Nachts geht die Energie Richtung Immunsystem.

Nun kommt es durch diesen ständigen Zuckeransturm in die Bredouille und muss sich um diese Entzündung im Körper kümmern. Das Immunsystem sagt zum Gehirn: Her mit der Energie! Ich muss heilen! 

Du wirst müde, fühlst dich schlapp. Bist Mittags schon todmüde zu sein. Abends kannst du vor Müdigkeit keinen Handschlag mehr machen. 

 

Auch Zusatzstoffe können zu Problemen führen

 

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum das Immunsystem auf den Plan gerufen wird. Ausser dem Zucker gibt es ja weitere Zutaten im Schokoriegel, Chips, Weingummi und Backwaren: Zusatzstoffe, schlechte Öle, Konservierungsstoffe, Transfettsäuren. Die Transfettsäuren sind so dermaßen schädlich für den Körper, dass ich dazu mal eine eigene Podcast-Episode produziert habe.

Dein Immunsystem denkt: Sehr viele Dinge, die ich nicht kenne. Die müssen weg! Also, ran an die Arbeit. Transfettsäuren werden im Körper genauso behandelt wie eine Bakterie. Es sind fremde Substanzen, die dein Köper als solche eliminieren möchte. Und das auch wieder tagsüber, wenn die komplette Energie eigentlich fürs Gehirn da sein sollte. Jetzt zapft dir dein Immunsystem wieder sehr egoistisch die Energie einfach ab. Dein Gehirn hat das Nachsehen, du wirst müde. 

In der nächsten Episode schauen wir uns zwei weitere Gründe an, warum uns ein hoher Zuckerkonsum den Energiepegel nach unten drückt.

 

Die Zuckerwürfelliste

 

Wenn du jetzt schon denkst: Hm, esse ich wirklich zu viel Zucker? Überschreite ich da eine Grenze, mit der mein Körper echt zu kämpfen hat? Dann empfehle ich dir in einem ersten Schritt, dir einen Überblick zu verschaffen.

Damit dir das leicht fällt, habe ich eine Zuckerwürfelliste entwickelt, die du dir kostenfrei runterladen kannst. Darin habe ich dir 88 Lebensmittel aufgeführt, die dir täglich die Figur versauen. Und ja, ich habe die Anzahl der Kohlenhydrate in Zuckerwürfel umgerechnet. Denn wenn ich dir sage, dass es in einem Laugenbrezel 80 g KH gibt denkst du: okay! Ist das viel oder wenig. Wenn du aber siehst, dass dies 27 Stücke Würfelzucker sind, kannst du das viel besser einschätzen. Du kannst dir zusätzlich deine eigene Liste zusammenstellen.

Am Ende der Liste gibt es ein Zuckerbarometer, auf dem du mit einem Blick erkennen kannst, wo du stehst. Bist du im grünen Bereich oder schon im roten. Und dann: Dreh am Zuckerrädchen. Schau dir an, welche Süßigkeiten oder welche ganz normalen Lebensmittel dir deine Zuckerbilanz so richtig nach oben schieben.

Vielleicht futterst du unbewusst Zuckerbomben, die du so gar nicht auf dem Schirm hast. Vielleicht musst du nur hier und da etwas weglassen, was dir gar nicht schwer fällt und durch zum Beispiel Gemüse, Salat oder Obst ersetzen? 

 

ISS DICH GLÜCKLICH Gruppencoaching

 

Die Türen zum ISS DICH GLÜCKLICH Gruppencoaching öffnen sich nun erst im Oktober wieder. Du hast aber jetzt schon die Möglichkeit dich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Du profitierst dann auch gleich von meinem wöchentlichen Montags-Mindset. Ein kurzer, knackiger Newsletter mit einem Mini-Podcast (ca. 5 Minuten), der dich motiviert und auf einen gesunden Lifestyle fokussiert in die Woche schickt.

145 – Erfolgsstory: Dank Abnehm-Coaching der Zuckerkrankheit Diabetes Typ 2 entwischt.

Wie lange dauert abnehmen?

In dieser Episode interviewe ich meine Teilnehmerin Katja , die genau am Aschermittwoch (Mitte Februar) an den Start meines ISS DICH GLÜCKLICH Gruppencoachings gegangen sind.

 

Du erfährst: 

 

  • Welche Bedenken sie hatte, bevor sie sich traute, das Coaching zu buchen.
  • Wie sie die Zusammenarbeit mit mir und die Teilnehmergruppe erlebt hat.
  • Durch welchen Blutwert sie doppelt motiviert war, die Kilos schmelzen zu lassen.

Katja landete tatsächlich über eine Empfehlung im ISS DICH GLÜCKLICH Coaching. Ihre Physiotherapeutin hörte schon eine Weile meinen Podcast und leitete Katja den Anmeldelink weiter. Im Interview erzählt Katja, warum sie heute froh ist, dass sie diesen Tipp bekommen hat.   

Im Coaching habe ich Katja gebeten, sich ein paar Blutwerte zu besorgen. Das hat sie gleich zu Beginn erledigt und erfahren, dass sie mit ihren 43 Jahren bereits in einer Insulinresistenz steckte, die früher oder später schleichend in die Zuckerkrankheit Diabetes Typ 2 übergangen wäre. Du kannst dir sicher vorstellen, dass die 2-fache Mutter nun doppelt motiviert war, die Kehrtwende zu machen.

Möchtest du wissen, wie verzuckert deine Mahlzeiten sind? Mit meiner Zuckerwürfelliste findest du es ganz schnell raus. Ich habe dir 88 Lebensmittel aufgelistet, die dir täglich die Figur versauen. Außerdem ein Zuckerbarometer, auf dem du mit einem Blick siehst, wo genau du mit deinem Zuckerkonsum stehst. Und natürlich Tipps, wie du sofort am Zuckerrädchen drehen kannst.

 

ISS DICH GLÜCKLICH Gruppencoaching

 

Die Türen zum ISS DICH GLÜCKLICH Gruppencoaching öffnen sich nun erst im Oktober wieder. Du hast aber jetzt schon die Möglichkeit dich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Du profitierst dann auch gleich von meinem wöchentlichen Montags-Mindset. Ein kurzer, knackiger Newsletter mit einem Mini-Podcast (ca. 5 Minuten), der dich motiviert und auf einen gesunden Lifestyle fokussiert in die Woche schickt.