Mit Mach Challenge Früher ins Bett

Mitmach-Challenge: Früher ins Bett!

Kategorie: Abnehmen | Gesundheit | Podcast

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Wir starten in eine neue Runde der Mitmach-Challenge-Reihe, mit der du dich entweder auf das ISS DICH GLÜCKLICH! Herbstcamp einstimmen kannst oder indem du mitmachst, weil dir das, wozu ich dich herausfordere, sicher gut tun wird.  Die Türen zum Herbstcamp öffnen sich etwa Mitte September, was nun ja auch nicht mehr so lange hin ist.

Ich freue mich schon total auf den Start mit einer neuen Teilnehmerinnengruppe – vor allem, weil es diesmal einen neuen, spannenden Programmpunkt gibt, der super hilfreich ist und meinen Schützlingen ganz besonders die Augen öffnen wird. Doch dazu werde ich dann vielleicht mal eine eigene Episode machen.

Mit den letzten Challenges haben wir uns ja verschiedene kleine Stellschrauben angeschaut. Wir haben darüber gesprochen, warum langes Sitzen dem Stoffwechsel nicht guttut und wie kleine Bewegungspausen zwischendurch einen Unterschied machen können. Dann ging es um ein eiweißreiches Frühstück, das dich gut gesättigt durch den Vormittag bringt und um den Spaziergang nach dem Essen, der deinen Blutzucker senkt. Spring gern zurück in die letzten drei Mitmach-Episoden, falls du die verpasst hast.

Und noch ganz kurz ein Wort dazu, warum ich die Mit-Mach-Challenges ins Leben gerufen habe.  Mein ISS DICH GLÜCKLICH! Coaching ist ein Umsetzungscoaching. Natürlich lernst du auch eine Menge über deinen Körper und die verschiedenen Mechanismen deines wunderbaren Organismus. Doch es geht vor allem darum, in die Umsetzung zu kommen und – ganz wichtig – zu bleiben!

Was ich dir versichern kann: Das bringt eine richtig gute Stimmung in die Teilnehmergruppe. Meine Kundinnen lieben es, spielerisch an Ernährungs- und Lifestyleänderungen ranzugehen. In den Challenges hier im Podcast ging es bisher bewusst nicht um die Ernährung. Das liegt daran, dass dies ein so wichtiges und großes Puzzleteil ist – das machen wir besser gemeinsam im Herbstcamp.

In der heutigen Challenge kümmern wir uns um deinen Schlaf und somit um deinen Biorhythmus.

Warum der Schlaf dein Körpergewicht beeinflusst.

Stell dir deinen Biorhythmus wie eine innere Uhr vor, die unzählige Prozesse in deinem Körper steuert. Sie bestimmt, wann du müde wirst oder wach bist, wann du Hunger hast oder satt bist, wie viel Energie du hast und ob deine Hormone in Balance sind. 

Der Schlaf wird hier oft sehr unterschätzt, obwohl er ein so wirkungsvoller Hebel ist. Schauen wir uns mal an, was passiert, wenn du zu wenig schläfst.

Zum einen kann zu wenig Schlaf deine Regulation von Hunger und Sättigung ordentlich aus dem Takt bringen. Dabei spielen die Hormone Ghrelin und Leptin eine ziemlich große Rolle. Während Ghrelin das Hungergefühl fördert, signalisiert Leptin deinem Körper, dass ausreichend Energie da ist und du aufhören kannst zu essen.

Studien zeigen, dass zu wenig Schlaf mit mehr Hunger, gesteigertem Appetit, höherer Energieaufnahme, größeren Portionen und häufigeren Snacks verbunden sein kann (1). Durch die wenigen Schlafstunden registriert der Organismus einen Energiemangel und möchte diesen möglichst schnell ausgleichen. Am einfachsten gelingt ihm das jetzt über Nahrung – und am liebsten hätte er jetzt Zucker, weil Zucker ein schnell verfügbarer Energiebaustein ist.

Dein Körper braucht 7-8 Stunden Regeneration!

Hier kommt unser Schlafhormon Melatonin ins Spiel. Es signalisiert dem Körper, dass die passive Phase des Tages beginnt. Was ich dir versichern kann: Melatonin ist weit mehr als nur eine Einschlafhilfe. Stell es dir als den Dirigenten unserer nächtlichen Regeneration vor. Als einer der stärksten körpereigenen Radikalfänger schützt Melatonin unsere Zellen und entlastet so das Immunsystem. Während wir schlafen, werden also wichtige Reparaturprozesse angestoßen.

Und: Melatonin nimmt auch Einfluss auf unsere Figur. Es ist nämlich an der Teilung von Fettzellen beteiligt. Die dabei freigesetzten Fettsäuren dienen als Energiebaustein für unser Immunsystem, das nachts besonders aktiv und „hungrig” ist. Was ich dir aus eigener Erfahrung sagen kann: Nichts hilft mir so sehr, gut durch einen stressigen Tag zu kommen, wie ausreichend Schlaf in der Nacht davor.

Deine Challenge: Geh 30 Minuten früher ins Bett!

Geh mal für die nächsten 7 Tage 30 Minuten früher ins Bett als sonst. Und mach das ruhig auch, wenn du schon auf 7 Stunden Schlaf kommst, denn 7,5-8 Stunden sind natürlich noch besser. Probier es einfach mal aus! Falls du jetzt sofort eine innere Abwehr verspürst, fang mit 15 Minuten an. Wir dürfen Verhaltensänderungen ruhig auch mit kleinen Schritten angehen. Ich persönlich stelle mir tatsächlich gern einen Wecker, der mich 30 Minuten vor dem Schlafengehen daran erinnert: “Daniela! Es ist Zeit, zur Ruhe zu kommen”. Einen Zubettgeh-Wecker!

Reflektiere: Wie geht es dir damit?

Beobachte einmal, wie fit du dich nach ein paar Tagen mit mehr Schlaf fühlst. Was verändert sich, wenn du zwar Stress hast, aber deutlich resilienter bist und deinen Tag voller Energie meisterst? Und achte auch mal darauf, ob evtl. Heißhungerattacken ein wenig nachlassen.

QUELLEN

  1. Soltanieh S. et al., Effect of sleep duration on dietary intake, desire to eat, measures of food intake and metabolic hormones: A systematic review and meta-analysis, 2021.
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34620371/
  2. Watson N. F. et al., Recommended Amount of Sleep for a Healthy Adult: A Joint Consensus Statement of the American Academy of Sleep Medicine and Sleep Research Society, 2015.
    https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4442216/

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