Wie lange dauert abnehmen?

Die erste E-Mail, die Sabine an mich schrieb, war kurz und knapp. Und doch stand alles drin: „Alles, was du kommunizierst, spricht mich sehr an. Ich würde mich freuen, einen Weg mit dir zu gehen, um das loszuwerden, was mich schon jahrelang quält. Alleine schaffe ich es nicht. Herzliche Grüße Sabine. 

Das ist nun 10 Monate her. Zwischendurch schrieb sie mir immer mal wieder von ihren Abnehm-Erfolgen. Anfang November hatte sie es dann geschafft. Die magische Zahl, die sie auf der Waage unterschreiten wollte, war erreicht. Minus 20 Kilo in 10 Monaten.

In diesem Mut machenden Interview erzählt Sabine

  • Welche Hürden sie beim Start des Coachings noch im Kopf hatte. 
  • Wie es für sie war, auf einmal einen Coach an ihrer Seite zu haben. 
  • Wie es kam, dass sie immer satt war und nicht mehr naschen musste. 
  • An welchem Spiegel sie in Zürich jetzt selbstbewusst und stolz vorbeigeht. 
  • Wie viele Kleidergrößen sie abgenommen hat. 
  • Warum es sich so anfühlte, als wenn sie nichts dafür tun musste. 

 

Daniela: Ich habe in der letzten Woche eine SMS von Sabine bekommen, weil sie eine Marke auf der Waage unterschritten hat, die sie unbedingt erreichen wollte. Daraufhin habe ich sie gebeten, mit mir hier ein Interview zu führen. Weil es interessant ist für jemanden, der vielleicht kurz davor ist, sich auch ein Coaching zu buchen. Oder schon alles versucht hat und es hat nicht geklappt mit dem Abnehmen. Herzlich willkommen, liebe Sabine in meiner Podcast-Show!

Sabine: Dankeschön, liebe Daniela! Es ist so schön, dich heute zu hören und zu sehen. Und ich bin auch dankbar, dass ich teilnehmen darf, weil ich deine Podcasts möglichst immer verfolgt habe. Und ich finde es auch schön, von anderen zu lernen und das zu hören. Das hat mir auch immer gutgetan.

Generell haben mich deine Podcasts in den letzten Monaten intensiv begleitet, weil man gerne etwas vergisst, was du einem mit auf den Weg gibst. Und da habe ich mich immer wieder erinnert.

 

Das war eine interessante, mentale, körperlich intensive Zeit, diese 10 Monate

 

Ich habe zunächst ein Jahr deine Internetseite verfolgt! Wegen einer Kollegin, die auch so erfolgreich dein Coaching mitgemacht hat. Aber ich habe mich nicht getraut, dich zu kontaktieren. Ich bin ja sicher nicht die Einzige hier auf dieser Welt, die schon sehr viele Versuche hinter sich gebracht hat, also mit allem, was man machen kann in Bezug auf Diät. Und dann sagst du dir immer: Ich fang mal an! Am Montag! Und bis zum Mittag isst man mehr, als man sonst gegessen hätte. Ich habe dann irgendwann aufgehört zu diäten.

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Mit Mitte vierzig und habe mir gesagt: Da gibt es nichts für mich, was passt. Das ist nie aufgegangen. Also klassischer Jo-Jo-Effekt. Durch diese Kollegin bin ich auf deine Internetseite gekommen, aber ich so viel Respekt und Angst vor mir selbst gehabt. Dann hast du wirklich Angst, dass du wieder scheiterst. Ich bin auch nicht mit einem leichten Gefühl in dein Coaching gegangen. Ich habe auch da sehr viel Respekt gehabt, um aber dann festzustellen: Das Coaching war wirklich das beste Tool für mich. Das Beste, das man machen kann.

Daniela: Deine erste Mail an mich war sehr kurz. Du hast mir nur geschrieben, dass du meine Inhalte toll findest. Das, was ich so schreibe und im Podcast von mir gebe. Und dass du dich darüber freuen würdest, jetzt einen Weg zu finden, der dich aus dem, was dich jahrelang schon quält, herausbringt. Wovor hattest du Angst, dass du so lange gebraucht hast? Dass du wieder scheiterst, ist das eine. Aber gab es auch noch andere Dinge, die du im Kopf hattest? So nach dem Motto: Die nehmen mir jetzt mein Essen weg. Oder: Ich werde da sicher nicht satt und dann muss ich wieder hungern. Oder: Das schmeckt bestimmt nicht. Irgendwie so was?

Sabine (lacht): Also du jetzt hast alle Punkte genau getroffen. Das ist bestimmt wieder irgendetwas, was mir nicht schmeckt. Ich kriege wieder ganz viele Verbote. Ich werde das bestimmt wieder nicht schaffen. Ich werde bestimmt wieder aufgeben. Das wird nie gut. Also ich bin da mit allem negativem, was man sich nur vorstellen kann, ins Coaching gegangen.

Das sind wirklich so die Hürden gewesen: Das schaff ich nicht. Und deshalb rate ich jedem, einfach zu dir zu gehen. Ich kann heute voller Freude sagen: Ich hätte nie geglaubt, dass ich solche Schritte gehen kann. Manchmal denke ich: Das war alles so leicht, was Daniela mit mir gemacht hat.

Aber wenn wir heute darüber reden, was wir verändert haben in unserem Leben, ist ganz schön viel passiert. Und diese Zeit mit dir, die tut unheimlich gut. Das ist, was sich jeder gönnen sollte, der schon hundertmal eine Diät angefangen hat und immer scheitert.

 

Denn auf einmal ist da eine Daniela im Rücken! 

 

Das ist für die Seele so wichtig. Und wenn noch jemand lobt – da ist viel Psychologie dahinter, das tut so gut. Jemand hört auf einmal zu. Jemand ist da. Und das bist halt du. Und dann kommt deine ganze tolle Art hinzu, wie du mit Menschen umgehen kannst. Das ist einfach fantastisch. Ich glaube, das darf ich hier sagen: Du bist ein bereichernder Mensch, Daniela. Wie du es gemacht hast mit mir: sanft und fordernd.

Du weißt, ich hatte so ein paar ups und Downs. Und da hast du immer gesagt: Sabine, jetzt sei mal nicht so kritisch. Das ist doch schon sehr gut. Und jetzt beruhig dich mal wieder. Jetzt machst du mal wieder weiter und es ist alles ganz normal, du bist im Level, du machst das sehr gut. Ich habe das unheimlich gebraucht.

Und auf einmal kann man sich auch nicht mehr beschummeln, weil du da bist. Da ist jemand, der sitzt dir die ganze Zeit im Nacken und beobachtet, schaut und gibt dann Feedback entsprechend. Und dann hat man nicht mehr die Chance zu sagen, ich schummele mal so ein bisschen. Das lässt man dann irgendwie auch. Wenn man mal von dir die ganzen Tools in der Hand hat, dann funktioniert es. Also es funktioniert wirklich. Ich bin das lebende Beispiel.

Daniela: Ich sitze hier vor Sabine und wir nehmen das über Zoom auf und ich bin die ganze Zeit am Grinsen. Denn so soll sich das anfühlen und das versuche ich auch immer den Leuten im Erstgespräch zu vermitteln, dass es auch leicht sein kann.

Und ich habe das mal so ein bisschen herausgesucht. Du bist eine der Kundinnen, die mir immer mal zwischendurch mitgeteilt hat, was sich getan hat auf der Waage und das habe ich jetzt mal zusammengeschrieben.

Du bist ja Anfang Januar angefangen. Ende Februar waren es 6,5 kg. Ich erzähle das für all die Ungeduldigen, die meinen, wenn ich ein Coaching buche, dann habe ich doch sicher in vier Wochen fast alles runter. Nein. Wir machen ja hier keine Crash-Diät. Wir haben die Ernährung und den Lifestyle umgestellt. Wir haben mit ganz vielen Tools gearbeitet. Es geht hier um eine normale, eher langsame Gewichtsreduktion.

Also Ende Februar waren es 6,5 kg, da waren zwei Monate rum. Anfang April hast du mir dann geschrieben: Die 10 kg-Marke ist geknackt. Drei Monate, 10 kg. Ende April war es – da war ein ganzer Monat vergangen- 1 kg mehr. Das waren 11 kg. Mitte Mai waren es 13 kg, Mitte August 17 kg und letzten Sonntag hast du mir dann die aufschreiende, kreischende SMS geschrieben: Daniela, ich habe die 20 kg-Marke geknackt!

 

10 Monate: 20 kg!

 

Das sind „nur“ 2 kg pro Monat und das auch nicht jeden Monat gleich. Der Körper pendelt sich ein, dann wird er wieder angeschubst. Was du mir mit der ersten SMS schon geschrieben hast, mit den 6,5 kg, da hast du geschrieben: Daniela, es funktioniert! Wie war das für dich, als du gemerkt hast, ich mach hier was und das klappt?

Sabine: Ja, wie war das für mich? Und auf einmal baut der Körper Gewicht ab. Es ist wirklich sehr speziell. Für mich war das Faszinierende, dass ich mich so satt gefühlt habe und musste zum Beispiel nicht mehr naschen nach dem Essen. Ich kann es bestätigen, weil ich es ja lebe. Ich habe damals zu dir gesagt: Daniela, ich brauche wirklich etwas Realistisches für mein Leben. Etwas, das funktioniert. Ich kann nicht fünf Stunden am Tag Krafttraining machen. Und ich bin auch heute nicht sehr aktiv am Trainieren. Aber ich habe angefangen, mich zu bewegen. Ich gehe halt wieder fünf Stockwerke wirklich zu Fuß. Du gehst es auf einmal. Es kommt. Am Anfang habe ich gar nichts gemacht. Ich habe mich erst mal nur auf die Ernährung konzentriert.

 

Und man kuckt sich wieder viel lieber an!

 

Es ist wirklich toll, wenn auf einmal so eine Hose passt. In Zürich gibt es ein Kiosk am Hauptbahnhof, das hat Spiegel. Wenn man läuft, kann man sich da in dem Spiegel sehen. Das habe ich immer vermieden, weil ich denke: „Das bin ich nicht, Sabine. So sehe ich nicht aus.“ Und heute gehe ich so bewusst auf diesen Spiegel zu und denke: Wow sind das meine Beine?. Das ist wirklich ein gutes Feeling.

Daniela: Als du mir am letzten Sonntag die SMS geschrieben hast, habe ich dich ja auch gleich gebeten, mir Bilder zu schicken. Weil ich dich ewig nicht gesehen hatte. Ich war echt geplättet, wie du dich verändert hast. Also gut: 20 kg sind 20 kg. Das macht etwas aus. Ich fand dich auch mit dem Übergewicht hübsch. Aber jetzt bist du ein Kracher! Es macht jünger. Jetzt bist du wieder du.

Sabine: Ja, das stimmt. Man fühlt sich doch spritziger und das Einkaufen, das Shoppen macht viel mehr Spaß. Die Größen sind natürlich um drei Größen gefallen, manchmal sogar um vier. Und das hat ja auch mit Achtsamkeit für sich selbst zu tun, dass man den Körper als selbstverständliches Moment hinnimmt, der immer funktionieren muss. Wenn man dann mit deinem Coaching startet, fängst man an, sich viel mehr mit sich selbst auseinanderzusetzen.

 

Du schaust deinen Körper wieder als etwas Wertvolles an!

 

Daniela: Sabine, wo möchtest du denn noch hin? Wie viele Kilogramm sollen noch runter?

Sabine: Am liebsten möchte ich 59 kg wiegen und dann bei der 59 bleiben und wenn die 6 kommt, mich immer wieder zurückschieben. Das habe ich mir als Ziel gesetzt. Kuck mal, jetzt ist es ja 66. Die 7 Kilogramm, also bitte! Die schaffen wir jetzt auch noch. Das ist doch ein Klacks. Der Körper reagiert nach wie vor sensationell. Funktioniert nach wie vor, geht er noch den Weg mit, dass ich Gewicht verliere. Ja, es funktioniert absolut.

Daniela: Ich bin sehr glücklich, dass wir dieses Interview geführt haben. Ich weiß, dass es den Menschen da draußen Mut macht. Es ist nicht so, dass man hungern muss. Es ist auch nicht schwierig. Es ist kein Buch mit sieben Siegeln. Natürlich muss einem jemand erklären, wie es funktioniert und dann hat man einen Coach im Hintergrund, der einen stützt und aufbaut und Mut macht und motiviert. Ich bedanke mich für deine Zeit heute und würde dich gerne in 7 Kilogramm, wenn du dein Ziel erreicht hast, noch mal interviewen.

Sabine: Sehr gerne! Und ich bedanke mich wirklich auch bei dir, Daniela, ganz herzlich für alles. Und ich rate jedem: „Wagt es! Wagt diesen Schritt! Wartet nicht ein Jahr, so wie ich. Traut euch. Und es kann gar nichts passieren. Es ist definitiv gut, nach dieser Zeit.“