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Brigitta ist Mitte März 2020 ins ISS DICH GLÜCKLICH Coaching gestartet. Ich habe sie 8 Wochen später für meinen Podcast interviewt. Und sie so richtig für die ausgequetscht. 

Dies ist ein Auszug aus dem Interview. Du erfährst, was während des Coachings passiert ist. Und wie es Brigitta heute geht. Viel Spaß mit diesem inspirierenden Interview! 

Brigitta: Ich wollte keinen Diabetes kriegen!

Brigitta, du hast dir ein vierwöchiges Coaching bei mir gegönnt. Was wir schon mal verraten wollen: Wie viele Kilos sind bisher geschmolzen?

Ich habe mich heute extra noch mal gewogen! Es sind schon 13 Kilo.

 

Wow! Klasse. Doch uns vorne anfangen! Was hat dich denn am meisten genervt, bevor du mich kontaktiert hast?

Mein Thema war, dass ich im Freundeskreis eine gleichaltrige Freundin hatte, die plötzlich mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus lag. Das hat mich aufgerüttelt. Ich bin erst Mitte 40 und musste mir eingestehen, dass viele meiner Verhaltensweisen und auch meine Blutwerte Richtung Diabetes deuten.

Das war ein recht nagendes Gefühl. Weil ich gesehen habe, dass dann an allen Ecken und Enden des Körpers eine Art Zerstörung stattfindet – an den Arterien zum Beispiel. Da wurde mir Angst und Bange.

 

Das kann ich mir gut vorstellen! Was hast unternommen?

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Ich dachte dann, ich sollte mal abnehmen. Ich wollte das auf einem gesunden Weg machen. Nicht „iss die Hälfte“ oder trink nur Shakes. Auch nicht einseitig oder Spaß befreit. Ich wollte was finden, was auch im Alltag möglich ist.

 

Wie bist du dann auf mich gekommen?

Ich höre schon lange deinen Podcast. Und hab mir erst mal einige Folgen rausgesucht und mir Notizen gemacht. Ich hatte schon fast einen kleinen Plan. Nun ja – und der lag dann da. Dann kam in einer Episode der Hinweis, dass du ein neues Programm startest. Und da dachte ich: Gut, das machst du jetzt mal. Weil es gar nicht so doof ist, das mit jemanden zusammen zu machen.

 

Wie war der Start ins Coaching für dich?

Du hast mir erklärt, dass du vier Wochen meine Abnehm-Freundin auf Zeit bist und ich dich alles fragen darf. Dass du mir mit Rat und Tat, Worten und Motivation zur Seite stehst. Und dann haben wir sofort losgelegt, was super war.

 

Ich erinnere mich, du mir schon zu Beginn des Coachings erzählt hast, dass du plötzlich viel mehr Energie hast.

Das stimmt. Diese Energie habe ich nach zwei bis drei Tagen schon gemerkt. Ich bin morgens aufgewacht und war richtig ausgeschlafen, nicht mehr so erschlagen. Und das hat sich auch den ganzen Tag über gehalten.

 

Warst du vor dem Coaching ein Zuckerjunkie?

Lustigerweise hab ich noch gedacht: Na ja! Ist eigentlich ok. Aber es war schon so, dass ich oft viel Süßes auf einmal gegessen habe. Eine Tafel Schokolade und dann noch vieles nebenbei. Trotzdem bin ich nie richtig satt geworden.

 

Diabetes und Schokolade

Dachtest du, dass du dich ansonsten ganz gut ernährst?

Als ich die Ernährungstagebücher für dich geführt habe, dachte ich: Ach, sieht doch ganz gut aus. Und war dann sehr überrascht, an wie vielen Stellen du was zu sagen hattest. Und dachte: Ach kuck mal!

 

Wir haben uns um deinen Biorhythmus gekümmert. Wie sieht es mit momentan mit deinem Schlaf aus?

Ich schlafe deutlich besser. Und werde tatsächlich häufig vorm Wecker wach!

 

Wie war es für dich, Gewicht zu verlieren?

Abnehmen war erst nicht mein Fokus, weil ich mich trotz der Kilos wohl in meinem Körper gefühlt habe. Deshalb war das gar nicht so dringend! Doch jetzt muss ich feststellen, wie angenehm es ist, Gewicht zu verlieren.

 

Du hast gesagt, dass du nicht so richtig ins Tun gekommen bist. Was hast du denn bis zu unserem Kennenlernen versucht?

Ich habe zweimal im Jahr für 3 Wochen Detox – Kuren gemacht, wo ich immer dachte, ich entschlacke. Wenn ich dann meine Ernährung umstellen wollte, wusste ich nie genau, worauf ich achten sollte.

 

Nun hast du deine Ernährung umgestellt und bist seit 8 Wochen am Ball! Hättest du gedacht, dass es so einfach ist?

Nein. Das hat mich am meisten überrascht. Das war ja mein Feedback nach der ersten Woche! Da habe ich noch ständig drauf gewartet, dass da ein Haken kommt, dass es schwieriger wird.

Aber es war wirklich einfach, das alles umzusetzen. Vor allem, weil ich immer satt war. Ich habe nicht gehungert oder sonst ein Defizit gehabt. Im Gegenteil, ich hatte von allem genug und es ging mir auch noch richtig gut dabei. 

Ich habe die letzten Wochen oft gelacht, weil ich wirklich gedacht habe, dass das alles viel schwieriger ist. Ich finde das heute immer noch sehr bemerkenswert.

 

Was ist aus deiner Lust auf Süßigkeiten geworden?

Es gibt noch eine Bonbonschublade für meine kleinen Verwandten. Doch da sind Sachen drin, die mich heute nicht mehr interessieren. Ich finde es sehr spannend, wie sich meine Lust auf süß verändert hat.

 

Gibt es etwas, was du während der Ernährungsumstellung vermisst hast? 

Ich habe festgestellt, dass ich bei vielen Dingen nicht unbedingt nach meinem Geschmack gegessen habe, sondern weil man das halt so isst. Ich bin gar nicht so ein riesiger Fan von Reis und Nudeln. Sondern eher von dem, was man dazu isst: die Soße zum Beispiel. Ich habe gelernt, Dinge zu ersetzen. Und fand es sehr spannend, dass man aus Zucchini Pasta machen kann.

Diabetes und Sport

Isst du heute mehr oder weniger?

Die Portionen sind größer geworden. Ich merke das vor allem in den Abendstunden. Früher bin ich durch die Wohnung getigert, um zu schauen, was ich noch essen kann. Das war schon ganz am Anfang wie weggeblasen.

 

Woran hast du noch gespürt, dass sich was verändert hat außer auf der Waage?

Ich bewege mich deutlich mehr! Und merke, dass ich es vermisse, wenn ich morgens nicht raus gehe und eine Runde drehe. Mein Tag hat schlechter angefangen, wenn ich dieses Reinspazieren nicht gemacht habe. Es fehlt mir dann.

 

Was hat sich noch verändert?

Meine Haut ist besser geworden. Pickel und rote Stellen – das ist deutlich zurückgegangen. Das finde ich sehr angenehm. Das kann jeder nachvollziehen, der selber Probleme mit der Haut hat. Es ist ein schönes Ergebnis, dass die Haut aufgehört hat zu spinnen und jetzt ganz entspannt und beruhigt ist.

 

Denkst du, dass du am Ball bleiben wirst?

Auf jeden Fall! Für mich gibt es keinen Grund, was anders zu machen, weil es einfach so gut läuft. Es fühlt sich nicht nach Diät an. Es ist tatsächlich ganz normales Essen. Ich lasse Sachen weg und nehme von anderen mehr. Das ist wirklich leicht.

 

Vor dem Coaching hat es dich gestört, dass du dich zu wenig bewegt hast. Wie ist es heute? 

Ich nehme endlich wieder an  Fitness-Kursen teil und habe online mit Pilates Kursen angefangen, was ganz großartig ist.

 

Wow! Toll! Wie war das für dich?

Am Anfang sind mir einige Übungen sehr schwer gefallen und es wurde mir wieder bewusst, dass ich mal deutlich leichter war. Aber jetzt nach vier Wochen merke ich, dass die Kilos am Bauch schmelzen und damit auch die Übungen leichter fallen.

Wie gesagt, ich hatte es gar nicht so sehr drauf angelegt, Gewicht oder Umfang zu verlieren. Aber jetzt finde ich es schön, dass die Bauchübungen besser klappen, weil da nicht mehr so viel Bauch im Weg ist. 

 

Was war eines deiner größten Erkenntnisse?

Vor zwei bis drei Monaten hatte ich nicht auf dem Schirm, was sich alles verändern kann. Weil ich vieles verdrängt habe. Es sind so viele Kleinigkeiten: Schuhe leichter zubinden. Oder in die vierte Etage zu laufen und sofort wieder reden zu können.

Vorher dachte ich oft: Ach ja, das ist das Alter. Oder ich bin gerade nicht gut drauf. So das sich gar nicht auf dem Zettel hatte, dass ich zum Beispiel kurzatmig werde. Das waren Veränderungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Und für die es sich absolut gelohnt hat, die Kehrtwende zu machen. 

 

Wunderbar! Vielen Dank liebe Brigitta. Für deine Einblicke für deine Offenheit. Und für das Interview.

Sehr gerne!