Erfolgsstory Antje Minus 28 Kilo und keine Angst vorm Rückfall

28 Kilo leichter und keine Angst vorm Rückfall.

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„Schaffe ich das wirklich oder werde ich wieder scheitern?“

Diese Frage stellte sich Antje, bevor sie im Winter 2025 auf den Buchungsbutton für das ISS DICH GLÜCKLICH! Camp drückte. Sie war aufgeregt, unsicher und, wie sie mir damals schrieb, noch immer ein bisschen erschüttert darüber, dass sie diesen Schritt ausgerechnet jetzt wagte.

Denn vor Antje lag ein ganz schöner großer Berg. Sie hatte rund 30 Kilo Übergewicht, war tief erschöpft und litt unter Bluthochdruck, erhöhten Leberwerten, Hitzewallungen und einer beginnenden Arthrose in mehreren Gelenken. Besonders ihre Knie machten ihr zu schaffen. Hinzu kam ein Alltag, der wenig Raum für sie selbst ließ: Antje arbeitet in Vollzeit als Lehrerin an einer Förderschule, hat zwei eigene und vier Patchwork-Kinder und war gerade Oma geworden.

Als wir uns ein halbes Jahr nach dem Coaching zum ersten Interview trafen, hatte sie bereits 20 Kilo abgenommen. Ihre Hitzewallungen waren verschwunden, die Gelenkbeschwerden hatten sich stark verbessert, der Betablocker war reduziert. Sie hatte wieder mehr Energie und naschte abends nicht mehr.

30 Kilo Übergewicht – Der Berg war groß

Antje redet ihre damalige Situation nicht klein. „30 Kilo Übergewicht sind 30 Kilo Übergewicht“, sagt sie. Der Weg vor ihr war lang. So unbezwingbar erschien er ihr aber vor allem deshalb, weil sie keine Ahnung hatte, wie sie ihn schaffen sollte.

Genau dafür hatte sie sich Unterstützung geholt.

„Dafür habe ich ja dich gebucht, den Button gedrückt. Und dann sind wir in ganz kleinen Schritten losgegangen.“ Natürlich beschäftigen wir uns mit mehreren Lebensbereichen. Ernährung spielt eine Rolle, Bewegung gehört dazu, genauso Achtsamkeit und Selbstfürsorge, Schlaf, Stress und die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren.

Wenn du all das gleichzeitig vor dir siehst, kann daraus ein riesiger Aufgabenberg werden. Wo sollst du anfangen? Wann sollst du das alles noch in deinem Alltag unterbringen? Deshalb brechen wir die Veränderungen so weit herunter, dass sie machbar werden. Du musst nicht von heute auf morgen dein komplettes Leben umkrempeln. Du setzt einen ersten kleinen Schritt um, dann den nächsten. Daraus entstehen Erfahrungen, Erfolge und irgendwann Routinen.

Bei Antje wurde der Berg schon in dem Moment kleiner, in dem sie in der Gruppe ankam. „Ich war halt nicht mehr allein mit meinem Problem.“

Und diese Schritte wirkten schneller, als Antje erwartet hatte. Gerade zu Beginn gingen einige Kilos zügig herunter. Das motivierte sie, weiterzumachen, ohne schon den gesamten Weg überblicken zu müssen.

Kleine Schritte, die in den Alltag passen

Antje hatte keinen Alltag, in dem sie sich acht Wochen lang gemütlich ausschließlich um ihre Ernährung kümmern konnte. Ihr Beruf war fordernd, zu Hause warteten Familie, Haushalt und all das, was im Leben eben noch dazwischenfunkt. Trotzdem entschied sie, sich für die Dauer des Camps ganz bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. „Das mache ich jetzt, und jetzt gucke ich im Fokus nur da drauf. Wenn ich nicht gesund bin, dann bin ich auch für niemanden zu gebrauchen.“

Weniger Schmerzen, mehr Bewegung

Einer der stärksten Momente auf Antjes Weg war das Nachlassen ihrer Gelenkbeschwerden. Viele Frauen finden sich irgendwann mit ihren Schmerzen ab. Das Knie tut eben weh. Treppen werden anstrengender. Vom Fußboden wieder aufzustehen, wird zu einem kleinen Kraftakt. Also bewegt man sich weniger, wodurch Kraft und Muskulatur weiter abnehmen. Gleichzeitig steigt häufig das Gewicht und jedes zusätzliche Kilo belastet die Gelenke noch mehr.

Antje kannte diese Abwärtsspirale nur zu gut. Als ihr Sohn Vater wurde, stellte sie sich vor, wie sie mit ihrem Enkelkind auf dem Boden spielen wollte. Damals kam sie kaum noch runter und nur mit großer Mühe wieder hoch. 

Die ersten verlorenen Kilos entlasteten ihre Knie. Schrittweise kam mehr Bewegung hinzu. Antje erinnert sich noch gut daran, wie stolz sie war, als sie jeden Morgen eine Plank-Challenge ausprobierte. „Ich habe es jeden Morgen probiert.“ Genau das zählt. Sie fing an. Sie wiederholte es. Und sie wurde stärker. „Jetzt kriege ich schon schlechte Laune, wenn ich mich mal nicht bewege.“

Besser kann es kaum laufen! Eine Gewohnheit wird besonders stabil, wenn du nicht nur weißt, dass sie gesund ist, sondern unmittelbar spürst, wie gut sie dir tut. Heute läuft Antje wieder Treppen hoch und kann mit ihrem inzwischen zweijährigen Enkelkind losdüsen. „Es gibt zwei Omas. Die Oma und die fitte Oma. Und ich bin die fitte Oma.“ Darauf ist sie zu Recht stolz.

Der Umgang mit Stress hat sich verändert

Manche Bedingungen in Antjes Leben haben sich seit dem Coaching kaum verändert. Verändert hat sich, wie sie Stress wahrnimmt und was sie dann tut. Früher gehörte Stress für sie eben dazu. Der Job ist anstrengend, die Familie fordert viel, also rennt man weiter.

Heute erkennt Antje früher, wenn es zu viel wird. „Ich erkenne ihn und renne dann nicht weiter.“ Vielleicht kann sie in einer besonders vollen Woche noch nicht sofort gegensteuern. Dann nimmt sie sich aber vor, in der folgenden Woche bewusst mehr Ruhe einzuplanen. Sie wischt die Signale ihres Körpers nicht mehr weg, sondern nimmt sie ernst.

Antje geht früher schlafen und steht vor den anderen auf. Dadurch hat sie morgens ungefähr eine Stunde für sich, bevor der Tag mit Job, Familie, Nachrichten und Verpflichtungen beginnt. „Da ploppt nichts rein. Kein Job, kein Ehemann, keine Kinder, kein WhatsApp. Da lese ich. Das ist meine Stunde.“

Ich halte mein Wohlfühlgewicht

Als Antje ins Coaching kam, trug sie im Check-up-Bogen keine bestimmte Kilozahl als Ziel ein. Sie schrieb nur: Wohlfühlgewicht. Damals hätte sie sich schon über zehn Kilo weniger gefreut.

Als die ersten zehn Kilo verschwunden waren, dachte sie, vielleicht könnten es auch zwölf oder fünfzehn werden. Später waren es rund 20 Kilo. Inzwischen hat Antje ungefähr 28 Kilo abgenommen. Entscheidend ist, dass sich ihr Gewicht in diesem Bereich stabilisiert hat. „Ich versuche auch gar nicht mehr abzunehmen. Das ist jetzt genau das, was ich will.“

Seitdem lautet ihr Ziel: halten. Und das funktioniert so gut, dass Antje selbst darüber staunt. Gleichzeitig verändert sich ihr Körper weiter. Obwohl die Zahl auf der Waage weitgehend gleich bleibt, sitzen ihre Hosen lockerer.

Satt essen & genießen

Eine der überraschendsten Erkenntnisse für Antje war, wie viel sie essen darf. Vor dem Coaching hatte sie sich viele fettreiche Lebensmittel verboten. Fett galt als Dickmacher, große Portionen passten nicht zu ihrer Vorstellung vom Abnehmen. Gleichzeitig naschte sie häufig und aß über den Tag verteilt immer wieder.

Heute kombiniert sie ausreichend Eiweiß mit sättigenden Lebensmitteln und guten Fettquellen. Ihr Kühlschrank und ihre Vorräte sind so bestückt, dass sie sich daraus eine Mahlzeit zusammenstellen kann, die lange satt macht und zu ihrer neuen Ernährungsweise passt. „Ich esse echt viel. Ich bin ziemlich verfressen und ich darf es sein. Ich habe nicht das Gefühl, ich verzichte.“

Genau diese Erfahrung hilft ihr beim Dranbleiben. Eine Ernährungsweise kann man auf Dauer kaum tragen, wenn du jeden Tag hungrig bist und dich permanent zusammenreißen musst. Sättigung ist keine Nebensache. Sie entscheidet darüber, ob du dich nach einer Mahlzeit zufrieden fühlst oder eine Stunde später schon wieder auf die Suche nach etwas Essbarem gehst.

Antjes Ernährung fühlt sich inzwischen so normal an, dass sie kaum noch bewusst darüber nachdenken muss. Am Anfang las sie Zutatenlisten, lernte neue Lebensmittel kennen und musste viele Entscheidungen im Kopf treffen. Heute stehen in ihrem Kühlschrank und in den Regalen überwiegend Dinge, die sie gern isst und die ihr guttun.

Wenn der Stresshunger doch mal kommt

Antje bezeichnet sich selbst als „Stresspilotin“. Nach einer frustrierenden Dienstbesprechung kann auch heute noch der Impuls auftauchen, nach Hause zu kommen und sofort den Kühlschrank aufzureißen.

Der Unterschied liegt darin, was sie dort findet. Antje ist vorbereitet. Sie macht zuckerfreie Pralinen und backt kleine Kuchen. Wenn sie Lust auf etwas Süßes hat, kann sie sich eine Portion herausnehmen, statt hungrig und gestresst wahllos zu essen. Diese Vorbereitung hilft ihr auch mental.

Antje hat gelernt, körperlichen Hunger besser von emotionalem Essen zu unterscheiden. Sie weiß, dass Stress, Frust oder Erschöpfung weiterhin Essimpulse auslösen können. Sie erwartet von sich nicht, dass diese Reaktion für immer vollständig verschwindet. Stattdessen baut sie sich einen sicheren Rahmen.

Routinen haben die Angst vor dem Rückfall ersetzt

Nach ihrer Abnahme begleitete Antje lange die Sorge, wieder zuzunehmen. Diese Angst kennen viele Frauen. Sie haben schon erlebt, wie die Kilos nach einer Diät zurückkamen, manchmal sogar mit Verstärkung. Warum sollte es dieses Mal anders sein? Bei Antje ist die Angst inzwischen deutlich kleiner geworden. „Ich habe Routinen bekommen, die mich sicherer machen.“

Früher begleiteten sie der tägliche Frust über ihr Gewicht, die Sorge um ihre Gesundheit und das Gefühl, dass nichts richtig passte. Heute beschreibt sie ihre Begleiter anders.

Da ist weiterhin eine Stimme, die sie daran erinnert, wo sie nicht wieder hinmöchte. Viel stärker ist inzwischen aber die Freude darüber, was sie erreicht hat: ihre Energie, ihre Beweglichkeit, ihre Kleidung und die Möglichkeit, als fitte Oma mit ihrem Enkelkind unterwegs zu sein.

Eine kleine Sorge vor einer erneuten Gewichtszunahme empfindet Antje sogar als hilfreichen Antrieb. Sie bestimmt aber nicht mehr ihren Alltag. Die Routinen geben ihr Sicherheit.

Das merkt sie besonders im Urlaub. Früher hätte eine Reise leicht zum Anlass werden können, alle Gewohnheiten über Bord zu werfen. Heute braucht Antje nur wenige Handgriffe, um sich auch unterwegs so zu versorgen, dass sie weitgehend in ihrem Rhythmus bleibt.

Ein schwieriges Wochenende macht nicht alles zunichte

Was würde Antje einer Frau sagen, die vor einem Coaching zurückschreckt, weil sie Angst hat, anschließend doch wieder in ihre alten Muster zu fallen?Ihre Antwort ist wohltuend und realistisch: „Du kannst jeden Tag neu anfangen.“

Vielleicht läuft ein Wochenende anders als geplant. Vielleicht kommt eine stressige Phase, eine Krankheit oder eine Zeit, in der Bewegung kaum möglich ist. Dann kann auch das Gewicht einmal steigen oder eine alte Gewohnheit wieder auftauchen. Damit ist das Gelernte nicht verschwunden. Früher hätte ein solcher Moment schnell den Gedanken ausgelöst: Jetzt habe ich schon wieder versagt. Nun ist sowieso alles egal. Heute weiß Antje, dass sie wieder einsteigen kann. Der Montag bleibt ein neuer Tag, unabhängig davon, was am Wochenende passiert ist.

Warum Antje nach dem Camp in den Club kam

Nach den acht Wochen im Camp entschied Antje, im ISS DICH GLÜCKLICH! Club weiterzumachen. Zu diesem Zeitpunkt fühlte sie sich im alltäglichen Umgang mit all den neuen Dingen noch nicht vollkommen sicher. Sie will weiterhin Fragen an Daniela stellen können. Vor allem möchte sie den Kontakt zu den anderen Frauen nicht verlieren. „Diese Gruppe mit dieser Freundlichkeit und dieser gegenseitigen Motivation trägt mich sehr.“

Auch heute, anderthalb Jahre später, profitiert sie von den wechselnden Monatsthemen. Ein neuer Fokus erinnert sie daran, immer mal wieder genauer auf Schlaf, Bewegung, Stress oder andere Bereiche zu schauen.

Die Gruppe hilft ihr außerdem bei der Bewegung. Wenn eine Frau schreibt, dass sie gerade unterwegs ist, zieht Antje manchmal direkt ihre Schuhe an. Und genauso motiviert sie mit ihren Beiträgen die anderen.

Vom Kokon zum weißhaarigen Falter mit Flügeln

Am Ende unseres Interviews bat ich Antje, ihr Leben in zwei Kapitel einzuteilen: vor und nach ihrem Schritt ins ISS DICH GLÜCKLICH! Coaching.

Für das erste Kapitel fand sie die Worte: „Noch im Kokon.“ Das zweite Kapitel würde sie „Geschlüpft“ nennen. Dann musste sie lachen. Mit Ende 50 sah sie sich nicht mehr unbedingt als jungen, schillernden Schmetterling. „Aber ein cooler, alter, weißhaariger Falter bin ich schon. Vielleicht ein bisschen eine Motte, aber ich habe Flügel.“ Was für ein schönes Bild!

Antje ist nicht über Nacht aus ihrem Kokon geflogen. Sie hat sich in kleinen Schritten herausgearbeitet. Sie hat gelernt, sich selbst wichtig zu nehmen, anders zu essen, sich wieder zu bewegen, ihren Stress früher zu erkennen und Rückschläge nicht mehr mit Scheitern zu verwechseln.

Heute hat sie rund 28 Kilo weniger auf den Rippen, ihr Betablocker konnte abgesetzt werden, ihre Knie sind stabiler und sie hält ihr Wohlfühlgewicht seit Monaten. Vor allem lebt sie nicht mehr in ständiger Angst davor, alles wieder zu verlieren. Ihre Routinen tragen sie. Antje hat Flügel. Und genau die nimmt ihr niemand mehr.

Okay, ich hoffe sehr, dass dich das Interview mit Antje inspiriert und dir vor allem eine Menge Mut gemacht hat. Dass es dir gezeigt hat, dass eine Kehrtwende machbar ist. Egal, wie erschöpft du bist. Egal, wie viel Angst du davor hast, wieder zu scheitern. Egal, wie voll dein Alltag ist. Egal, wie viele Befindlichkeitsstörungen und körperliche Einschränkungen du hast. 

Und ja, am Sonntag, dem 20.09., öffne ich die Türen zum Herbstcamp 2026 mit meinem 0-Euro-Online-Training „Der Hormontrick”. In diesem Training schauen wir uns an, wie du ein paar mächtige Hormone in deinem Körper zu Komplizen beim Abnehmen machen kannst.

Du kannst dir also eine Kostprobe von mir als Coach abholen, jede Menge Wissenshappen, Umsetzungstipps und hilfreiche Impulse mitnehmen und einen Blick hinter die Kulissen des Herbstcamps werfen. Ich zeige dir an diesem Tag auch sehr transparent die ISS DICH GLÜCKLICH!  Inhalte und Abläufe und am Ende der Session hast du die Möglichkeit, all deine Fragen zu stellen.

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