Wie lange dauert abnehmen?

Bist du oft müde & erschöpft? In den nächsten beiden Episoden brösele ich dir auf, warum dir ein regelmäßiger Zuckerkonsum dir deine Energie raubt. Und ich gebe dir Tipps, wie du am Zuckerrädchen drehen kannst. Viel Spaß!

 

Erstmal ein großes Danke!

 

Bevor es losgeht möchte ich mich bei dir, liebe Hörerin, lieber Hörer bedanken. Für dein wertschätzendes Feedback per E-Mail, auf Social Media oder in den Podcast-Rezensionen. Du kannst mir glauben, dass ich sie alle lese und wenn möglich, auch antworte.

Auf Rezensionen kann ich ja leider nicht antworten. Mitte März schrieb mir Mareen in einer Rezension bei ITunes:

Habe Daniela! Vor einem Monat entdeckt und finde ihren Podcast wunderbar. Ich höre mir manche Folgen auch mehrmals an. Die Inhalte haben ich so motiviert, dass ich sie mir aufschreibe und auch wirklich umsetze. Ich empfehle den Podcast vielen Freundinnen weiter.

Und ja! Das ist der Applaus für uns Podcaster. Wir sitzen hier im stillen Kämmerlein, sprechen in ein Mikro und wünschen uns sehr, dass unsere Inhalte weiterhelfen und gut ankommen. Was ja viele nicht wissen, für eine Podcastepisode von 20-30 Minuten können 6-8 Stunden Zeit drauf gehen. Die Episode muss geplant, produziert, verarbeitet und beworben werden.

Also, vielen lieben Dank an dich da draußen, wenn du dir bereits die Mühe gemacht hast, mir ein Rezension bei deinem Podcast-Anbieter  Itunes oder Spotify zu hinterlassen. Und danke im voraus an alle, die es noch tun oder meine Podcast-Show weiterempfehlen.

 

Warum Zucker uns müde macht

 

Okay, lass uns starten. Warum geht uns der Zucker nicht nur auf die Hüften, sondern macht uns obendrauf auf noch müde und schlapp? In diesem Jahr habe ich mein ISS DICH GLÜCKLICH Gruppencoaching schon mehrmals gestartet. Das letzte im April, das nächste findet im Herbst statt.

Bevor es losgeht füllen mir meine Kund:innen einen Check-up Bogen aus. Sie beantworten mir Fragen zu ihrer Gesundheit, zu ihren Befindlichkeiten, zu ihren Essgewohnheiten usw. Was sehr auffällig ist: Rund 90 % meiner Schützlinge macht ein Kreuzchen bei „oft müde und erschöpft“.

Und was passiert wenn du oft müde und erschöpft bist? Der Teufelskreis schließt sich. Jetzt noch die Ernährung umstellen? Keine Energie. Mehr bewegen? Zu müde! Die reine Willenskraft reicht nicht aus, wenn alles in uns schreit: Ich kann nicht! Ich bin ausgepowert. Wie soll ich das mit der gesunden Ernährung und mehr Bewegung jetzt auch noch schaffen.

Es gilt also diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Und heute geht es darum, dass du verstehst, was genau da in deinem Körper vor sich geht. Was ihm Energie raubt. Und wie du sie dir Schritt für Schritt zurückerobern kannst.

Kommen wir zum ersten Grund und zu meinem Lieblings- und Herzensthema: Zucker! Dass Zucker nicht besonders gesund ist und auf die Hüften geht weißt du. Doch was hat ein hoher Zuckerkonsum mit deinem Energielevel zu tun. Was passiert da im Körper, wenn es zu viel des Guten ist.

 

Die Menge macht das Gift

 

Wenn du mir hier schon eine Weile zuhörst, weißt du, dass alles, was akut, also ab und zu passiert, kein Problem für unseren Körper ist. Dass die Menge das Gift macht. Das, was unseren Organismus massiv stört, ist alles, was chronisch schief läuft. Akuter Stress, du streitest dich mit deinem Partner oder dein Chef brüllt dich an, sind ruckzuck verarbeitet und vergessen. Chronischer Stress, du bist Wochen und Monate im Hamsterrad, gönnst dir keine Pausen, bringt unser Stresssystem, die sogenannten Stressachsen, sehr durcheinander.

Akut Zucker essen ist das Eis am Wochenende oder das Stück Kuchen auf der Party. Du gönnst dir Zucker in Luxusportionen und genießt ihn ganz bewusst.

Chronisch Zucker essen heißt, sehr oft Zucker essen:
Du

  • besorgst dir immer dann einen Schokoriegel, wenn der Tag besonders stressig war? Und von den stressigen Tagen gibt es viele in der Woche. 
  • kaufst dir fast jeden Tag ein Teilchen beim Bäcker, weil es ja so gut riecht, wenn du dran vorbeiläufst.
  • inhalierst gerne mal eine Tüte Weingummi, weil du keine Zeit für eine ordentliche Mahlzeit hast, aber hungrig bist.

Du bist isst über den Tag viel mehr Zucker, als dein Körper verpacken kann. Hast du zusätzlich eine Menge schnelle Kohlenhydrate (Raketenzucker) wie Pizza, Pasta und Brot in deinen Mahlzeiten, steigert sich die Zuckerbilanz auf den Tag gesehen enorm.

 

Ein Teelöffel Zucker ist absolut ausreichend

 

Diese chronisch hohen Zuckermengen irritieren deinen Organismus sehr. Wir brauchen etwa einen gehäuften Teelöffel im Blut. Alles darüber hinaus muss aus dem Blut in die Zellen verfrachtet werden. Das erledigt das Hormon Insulin für uns.

Du weißt aus anderen Episoden, dass das nicht mehr so gut funktioniert, wenn der Körper einen Zuckerrausch nach dem anderen bewältigen muss. Die Zellen hören irgendwann nicht mehr auf das Insulinsignal. Sie werden resistent. Die Türen bleiben verschlossen, der Zucker bleibt im Blut. Weit mehr als ein gehäufter Teelöffel. So entsteht über die anfängliche Insulinresistenz die Zuckerkrankheit Diabetes Typ 2.

Nun ist es leider so, dass die Dunkelziffer der an Diabetes Typ 2 erkrankten Menschen enorm hoch ist. Es gibt täglich 500 Neuerkrankungen. Die Dunkelziffer lag 2020 bei 2 Millionen Menschen, die noch keine Ahnung haben, dass sie schon längst einen Diabetes Typ 2 haben. Mein Tipp: Lass deine Blutwerte checken!

 

Doch warum werden wir jetzt müde, erschöpft und schlapp?

 

Wenn die Zuckerkonzentration im Blut über einen längeren Zeitraum sehr hoch ist, kann es passieren, dass kleine oder große Arterien von innen verletzt werden. Stell dir ein Kabel vor, in dem die innere Schutzschicht ständig angegriffen bzw. beschädigt wird.

Jetzt wird das Immunsystem auf den Plan gerufen, um kleinste Verletzungen innerhalb der Arterien zu reparieren. Gewebestrukturen verändern sich. Kleinste Wunden werden versorgt. So entstehen dann übrigens Ablagerungen in den Arterien! Nicht durch Fett, sondern durch den Zuckerkonsum verschließen sich Blutgefäße mit der Zeit. Die Folgeerkrankungen: Diabetischer Fuß, Erblindungen, Herzinfarkt, Schlaganfall. Wegen Zucker!

Hinzu kommt: Hohe Zuckerkonzentrationen im Blut führen zu einem Anstieg des LDL-Cholesterinwerts (Lass das lieber! Atherosklerose! ) im Blut. Schon wieder: Nicht die guten Fette im Ei oder in der guten Butter erhöhen deine Cholesterinwerte, sondern Zucker!

Es gibt einen Blutwert, der anzeigt, wie entzündet der Mensch ist. Er heißt CRP, das C-reaktive Protein. Wenn der Arzt es genau wissen will, misst er HS CRP das hochsensitive CRP. Dieser viel sensiblere Entzündungsparameter zeigt auch Entzündungen an, die auf ganz kleiner Flamme laufen.

Die chronische Aufnahme von Zucker bewirkt einen Anstieg des CRP Entzündungswertes. Isst du ab und zu mal einen Snickers, bist du ab und zu mal ein wenig entzündet. Isst du den ganzen Tag immer wieder Zucker und haust dir obendrein Fertignahrung, Pizza und Pasta rein, kannst es sein, dass du den ganzen Tag entzündet bist. Auf kleiner Stufe vielleicht, aber entzündet. Je mehr HS-CRP im Blut vorhanden ist, desto stärker ist die Entzündung.

Eine Entzündung ist normalerweise immer der erste Schritt zur Heilung. Sie soll das Immunsystem anzulocken. Hey Immunsystem! Hier ist was nicht in Ordnung. Sichere mein Überleben. Kümmere dich darum. Das Immunsystem muss seine Geschütze hochfahren.

 

It’s all about Energy

 

Du hast hier im Podcast schon oft den Satz „It´s all about Energy“ gehört. Die Energie, die du aufnimmst, ist tagsüber vor allem fürs Gehirn da. Wenn du gesund bist, arbeitet das Immunsystem nachts. Wandert durch deinen Körper, repariert, regeneriert, schaut nach dem rechten. Nachts geht die Energie Richtung Immunsystem.

Nun kommt es durch diesen ständigen Zuckeransturm in die Bredouille und muss sich um diese Entzündung im Körper kümmern. Das Immunsystem sagt zum Gehirn: Her mit der Energie! Ich muss heilen! 

Du wirst müde, fühlst dich schlapp. Bist Mittags schon todmüde zu sein. Abends kannst du vor Müdigkeit keinen Handschlag mehr machen. 

 

Auch Zusatzstoffe können zu Problemen führen

 

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum das Immunsystem auf den Plan gerufen wird. Ausser dem Zucker gibt es ja weitere Zutaten im Schokoriegel, Chips, Weingummi und Backwaren: Zusatzstoffe, schlechte Öle, Konservierungsstoffe, Transfettsäuren. Die Transfettsäuren sind so dermaßen schädlich für den Körper, dass ich dazu mal eine eigene Podcast-Episode produziert habe.

Dein Immunsystem denkt: Sehr viele Dinge, die ich nicht kenne. Die müssen weg! Also, ran an die Arbeit. Transfettsäuren werden im Körper genauso behandelt wie eine Bakterie. Es sind fremde Substanzen, die dein Köper als solche eliminieren möchte. Und das auch wieder tagsüber, wenn die komplette Energie eigentlich fürs Gehirn da sein sollte. Jetzt zapft dir dein Immunsystem wieder sehr egoistisch die Energie einfach ab. Dein Gehirn hat das Nachsehen, du wirst müde. 

In der nächsten Episode schauen wir uns zwei weitere Gründe an, warum uns ein hoher Zuckerkonsum den Energiepegel nach unten drückt.

 

Die Zuckerwürfelliste

 

Wenn du jetzt schon denkst: Hm, esse ich wirklich zu viel Zucker? Überschreite ich da eine Grenze, mit der mein Körper echt zu kämpfen hat? Dann empfehle ich dir in einem ersten Schritt, dir einen Überblick zu verschaffen.

Damit dir das leicht fällt, habe ich eine Zuckerwürfelliste entwickelt, die du dir kostenfrei runterladen kannst. Darin habe ich dir 88 Lebensmittel aufgeführt, die dir täglich die Figur versauen. Und ja, ich habe die Anzahl der Kohlenhydrate in Zuckerwürfel umgerechnet. Denn wenn ich dir sage, dass es in einem Laugenbrezel 80 g KH gibt denkst du: okay! Ist das viel oder wenig. Wenn du aber siehst, dass dies 27 Stücke Würfelzucker sind, kannst du das viel besser einschätzen. Du kannst dir zusätzlich deine eigene Liste zusammenstellen.

Am Ende der Liste gibt es ein Zuckerbarometer, auf dem du mit einem Blick erkennen kannst, wo du stehst. Bist du im grünen Bereich oder schon im roten. Und dann: Dreh am Zuckerrädchen. Schau dir an, welche Süßigkeiten oder welche ganz normalen Lebensmittel dir deine Zuckerbilanz so richtig nach oben schieben.

Vielleicht futterst du unbewusst Zuckerbomben, die du so gar nicht auf dem Schirm hast. Vielleicht musst du nur hier und da etwas weglassen, was dir gar nicht schwer fällt und durch zum Beispiel Gemüse, Salat oder Obst ersetzen? 

 

ISS DICH GLÜCKLICH Gruppencoaching

 

Die Türen zum ISS DICH GLÜCKLICH Gruppencoaching öffnen sich nun erst im Oktober wieder. Du hast aber jetzt schon die Möglichkeit dich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Du profitierst dann auch gleich von meinem wöchentlichen Montags-Mindset. Ein kurzer, knackiger Newsletter mit einem Mini-Podcast (ca. 5 Minuten), der dich motiviert und auf einen gesunden Lifestyle fokussiert in die Woche schickt.