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Du willst deinen Stoffwechsel auf Trab bringen? Überflüssigen Speck auf deinen Rippen loswerden? Zunächst mal: Fettzellen sind nicht grundsätzlich böse! Im Gegenteil: Sie sind wichtig für einen reibungslosen Ablauf unzähliger Vorgänge im Körper.

Unangenehm werden sie nur, wenn sie bleischwer an Bauch, Beine und Po kleben! Weil es zu viele geworden sind. 

 

 

Was Fettzellen für dich tun:

  •  Sie versorgen Wunden und „füttern“ das Immunsystem.
  • Sie sind blitzschnell zur Stelle, wenn du dich verletzt. Egal, ob du dich geschnitten hast oder ob es innerhalb deines Körpers ein Problem gibt.  
  • Noch bevor das Immunsystem den Ort des Geschehens erreicht, sind die Fettzellen schon längst da und erfüllen wichtige Aufgaben. 

Wichtig ist, dass es Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren in einem gesunden Verhältnis in den Fettzellen gibt. Auf ein Teil Omega 3 Fettsäuren sollten circa drei Teile Omega 6 Fettsäuren kommen. So war es bei unseren Vorfahren, so ist es bei unseren Ureinwohnern – nur leider bei uns Europäern nicht mehr.

Durch die hohe Zahl an Omega 6-reichen Lebensmitteln in 

  • Fisch, Geflügel, Fleisch aus nicht artgerechter Haltung
  • Getreideprodukten
  • Fertigprodukten
  • fast alle Pflanzenölen

liegt das Verhältnis bei den meisten Menschen bei einem Verhältnis von 1:20! In den USA von bis zu 1:40. Du kannst Dir vorstellen, was das bedeutet. Entzündungen ufern aus, die Heilung wird langwierig. Achte darauf, genügend Omega 3 Fettsäuren in Form von Nahrung zu dir zu nehmen.

Beachtenswerte Mengen Omega 3 Fettsäuren findest Du in:

  • Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren aus nachhaltigem Fischfang
  • Geflügel und Fleisch aus artgerechter Haltung

Omega 3 Fettsäuren aus Pflanzen kommen leider nur zu circa 1% im Körper an! 

 

88 Lebensmittel, die dir täglich die Figur versauen! 

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Bring deinen Stoffwechsel auf Trab: Der Biorhythmus deiner Fettzellen!

„Der Biorhythmus ist nichts anderes, als die Art und Weise, wie Energie verteilt wird“ Prof. Dr. Leo Pruimboom | Natura Foundation

Alles in unserem Körper unterliegt einem Rhythmus. Du kennst den Tag-Nacht-Rhythmus. Deine aktiven und passiven Phasen im Laufe des Tages. Die Periode und den Eisprung der Frau. Das Immunsystem ist – wenn Du gesund bist – nachts sehr aktiv und tagsüber in einem „aufmerksamen Ruhezustand“.  Der Biorhythmus des Immunsystems. 

Bei deinem zweiten großen Master, dem Gehirn, ist es genau umgekehrt. Es ist tagsüber hoch aktiv und kommt abends zur Ruhe. Die Energie steht jetzt dem Immunsystem zur Verfügung. 

Auch Fettzellen haben ihren eigenen Rhythmus.Tagsüber werden sie aufgebaut und mit den Omega 3 Fettsäuren EPA – Eicosapentaensäure, DHA – Docosahexaensäure  und  der Omega 6 Fettsäure AS – Arachidonsäure „geladen“.

 

Fettzellen befinden sich ständig im Auf- und Abbau! 

 

Wenn alles gut läuft, werden sie nachts abgebaut und „entladen“. Sie verfüttern ihre wertvolle Fracht an die Immunzellen. Das Immunsystem ist nachts sehr aktiv und fleißig. Es zieht seine Bahnen durch Deinen Körper und schaut, wo es was zu reparieren gibt. Es räumt auf! Du regenerierst und wachst am nächsten Tag frisch und munter auf. 

Fettzellen werden in der Nacht abgebaut. Sie teilen sich und bleiben schön klein – genau das was wir wollen! Damit das alles gut funktioniert, brauchen wir ein ganz bestimmtes Hormon zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Melatonin!

„Die Teilungsfähigkeit von Fettzellen ist zu 100% abhängig von Melatonin.“
Prof. Dr. Leo Pruimboom  |  Dozent kPNI Akademie 


Ist das nicht der Knaller? Das heißt, wenn du an Melatonin ran kommst, kannst du deinen nächtlichen Fettstoffwechsel so richtig auf Trab bringen. 
Melatonin – bekannt als das Schlafhormon. Es sorgt dafür, dass Dein Organismus runterfährt, dass Du müde wirst. Gut ein- und durchschläfst. 

Und es hat viele weitere Aufgaben im Körper. Melatonin gibt Deinen Fettzellen das entscheidende Signal, dass der Tag beendet ist und die katabole (abbauende) Phase starten kann.

Melatonin sorgt dafür, dass der Biorhythmus Deiner Fettzellen optimal läuft. 

 

Melatonin sorgt dafür, dass Deine Fettzellen schön klein bleiben.

 

Schauen wir uns an, was mit deinen Fettzellen passiert, wenn alles optimal läuft. Melatonin ist zur richtigen Zeit (gegen Abend) am richtigen Ort – deinem Blut. Wenn der Biorhythmus Deiner Fettzellen gut läuft, haben die Fettzellen eine normale Größe und lassen sich deshalb gut teilen. 

Fettzellen sind tagsüber in der aufbauenden Phase: Sie speichern Energie und werden mit Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren geladen. Die Melatonin Ausschüttung startet mit dem Licht, das dunkler wird und hat seinen Pik gegen Mitternacht.

Und so geht es weiter, wenn alles schön nach Plan läuft: 

Melatonin sorgt dafür, dass die Fettzellen nicht weiter wachsen, indem es die tagsüber anabole (aufbauende) Phase beendet. Deine Fettzellen teilen sich ab Melatonin Ausschüttung und bleiben schön klein. Glycerol wird freigesetzt um den Energiebaustein Glukose zu bilden (wie weiter oben beschrieben). 

Die Omega 3 Fettsäuren DHA, EPA und die Omega 6 Fettsäure AS werden freigesetzt um dafür zu sorgen, dass das Immunsystem nicht hyperaktiv wird. Mit dem Abbau von Fettzellen wird das Immunsystem ernährt und rechtzeitig gehemmt. Fettzellen sind nachts für das Immunsystem da (im Dienst des Immunsystem). Sie schützen Dich vor Entzündungen.

 

Fettzellen müssen tagsüber aufgebaut und nachts abgebaut werden.

 

Im diesem Rhythmus helfen sie Dir dabei gesund und schlank zu bleiben. Kleine Fettzellen produzieren Substanzen, die Entzündungen hemmen (Adiponektin). Große Fettzellen sorgen dafür, dass Entzündungsreaktionen nicht gestoppt werden können. Sie produzieren Substanzen, die eine Entzündung anfeuern (Entzündungszytokine). 

 

Kein Melatonin – keine kleinen Fettzellen. 

 

Wenn Fettzellen groß bleiben geht dies zu Lasten der Gesundheit!

 

Schauen wir uns den Whorst Case an: Melatonin steht nicht zur richtigen Zeit zur Verfügung. Was sich auch auf Deine Schlafqualität auswirkt. Und auf deinen Wunsch, in die ganz natürliche, nächtliche Fettverbrennung zu kommen. 

Der Ablauf sieht jetzt komplett anders aus. Und wir dürfen erstaunt feststellen, wie feinstoffliche und sensibel unser Organismus ist.

Nehmen wir mal an, du tust eine Menge dafür, dass Melatonin nicht am Start ist (siehe Auflistung weiter unten).

  • Deine Fettzellen kommen nicht rechtzeitig in die „abbauende“ (katabole) Phase. 
  • Fettzellen werden größer als normal.
  • Ab einer bestimmten Größe können sie sich nicht mehr teilen.
  • Jetzt nehmen sie viel Platz ein und beengen sich gegenseitig.
  • Die Luft wird knapp: Die Fettzellen bekommen Sauerstoffmangel.
  • Dies führt zum Absterben (Nekrose) von Fettzellen.
  • Jetzt werden Immunzellen in das Fettgewebe „hinein gezogen“. 
  • Das Immunsystem löst eine Entzündung aus, weil die „Wunde“ versorgt werden muss. 
  • Einer der Gründe für einer niedriggradigen Entzündung. Einer chronischen Entzündung auf kleiner Stufe. 
  • Dies kann ein Grund sein, Befindlichkeitsstörungen nicht heilen. 

 

Wie du Melatonin verscheuchst!

 

Was führt denn nun zu diesem ganzen Desaster? Ehrlich gesagt: Das Leben! Unser heutiges – für unsere steinzeitlichen Gene – noch sehr fremdes Leben kommt uns in die Quere.

Angefangen beim Licht, dem TV, den Handys und vielen Dingen, die uns heute zur Verfügung stehen. Und jetzt wird dieser Satz wieder wichtig, den uns mein Dozent immer wieder vorgebetet hat: „Wir können nicht alles richtig machen in der heutigen Welt. Doch wenn wir es so gut wie möglich machen, bleiben wir gesund.“

Was verscheucht Melatonin?

  • Blaues Licht vor dem Schlafen gehen: TV, Handy, IPad, Computer, Mac
  • Spät noch anstrengenden Sport treiben
  • Späte Mahlzeiten
  • Zu spät schlafen gehen
  • Lichtquellen im Schlafzimmer
  • Lärm (TV) im Schlafzimmer
  • Zu warme Temperaturen im Schlafzimmer
  • Stress, grübeln, nicht runter kommen
  • Alkohol am Abend
  • Medikamente
  • Sommerzeit
  • Jet-Lag
  • Schichtarbeit

 

Wie Du an das sensationelle Hormon Melatonin ran kommst: 

Alles fängt damit an, dass Du bereits morgens dafür sorgst, dass Melatonin aus Deinem Blut verschwindet. Aktivität angesagt. Melatonin hat Pause. 

Dafür gehst Du so früh wie möglich ins Tageslicht. Es signalisiert den Clock-genes (Uhrengene) in jeder Deiner Körperzellen: Der Tag beginnt. Melatonin macht sich aus dem Staub um ca. 12 Stunden wieder an den Start zu kommen.

Wir Menschen leben in einem 12/12 Stunden Rhythmus. 12 Stunden Aktivität  – 12 Stunden Passivität. Dies ist der Rhythmus, auf den unser Organismus seit Millionen von Jahren eingepegelt ist.

Melatonin fängt dann am frühen Abend, mit dem dunkler werdenden Licht wieder an, Dich langsam runter zu beamen. Geh den ganzen Tag immer wieder in Tageslicht.

Es ist gut, wenn Dein Organismus die verschiedenen Farbfrequenzen des Lichts, die sich von Stunde zu Stunde ändern, immer wieder mal mitbekommt.

Nimm gerne mal die Brille ab/die Kontaktlinsen raus. Licht wird zwar auch über die Haut aufgenommen, doch vor allem über die Augen mit der direktesten Verbindung zum Gehirn. Setze bis ca. 14:00 Uhr keine Sonnenbrille auf. Es sei denn, das Licht stört Dich sehr.

Ab dem frühen Abend geht es vor allem um Lichthygiene!

 

Sieh zu, dass Du Dich abends von blauem Licht fern hältst oder setz eine Blaulichtfilterbrille auf.

Ich empfehle gerne die Blaulichtfilterbrillen von Innovative Eyewear. Mit dem Rabattcode „backtoshape“ bekommst du 10% Rabatt auf deine erste Bestellung. Hinweis: Ich verdiene nichts! an deiner Bestellung. 

  • Die blauen Lichtfrequenzen aus TV, Tablet, Mobiltelefon, Computerbildschirmen sind für Dein Gehirn so hell wie die Mittagssonne. Sie signalisieren: Sehr helles Licht – es ist Tag. Die Melatonin Produktion wird bis zu 90% gehemmt.
  • Nimm die letzte Mahlzeit 3-4 Stunden vorm zu Bett gehen zu Dir zu nehmen 
  • Verzichte in der letzten Mahlzeit weitgehend auf Kohlenhydrate in Form von Pasta, Reis, Kartoffeln, Süßigkeiten, Fastfood und Brot.
  • Kohlenhydrate sind ein Zeitgeber und vermittelt dem Organismus: es kommt noch sehr viel schnelle Energie rein – der Tag ist noch nicht zu Ende.
  • Verzichte auf Alkohol. Die Leber wird keine Ruhe geben, bis die für sie toxische Substanz aus dem Körper gefiltert ist.
  • Du schläfst schnell ein, doch sicherlich nicht durch. Die Fettverbrennung wird gehemmt. Melatonin sowieso, weil Du ständig wach wirst.
  • Gewöhne Dir Rituale an, die Dich runter beamen: Musik hören, Kerzen anzünden, ein Buch lesen.
  • Gehe so weit wie möglich vor Mitternacht schlafen, bzw. sorge dafür, dass Du 7,5 bis 8 Stunden Schlaf hast.
  • Schlafe auf keinen Fall vor einem flimmernden TV oder mit einem eingeschalteten Handy auf dem Nachttisch.
  • Schlafe in einem absolut dunklen Schlafzimmer. Wenn Du das Schlafzimmer nicht abdunkeln kannst, setze eine Schlafmaske auf. Sorge für eine kühle Temperatur im Schlafzimmer.

Jetzt ist Melatonin am Start. Alle positiven, gesundheitlichen Auswirkungen dieses tollen Hormons hast du im Sack. Und du bringst deinen Stoffwechsel mitten in der Nacht so richtig auf Trab.