163 – Warum du in den Wechseljahren so schlecht abnimmst (1)

Kategorie: Podcast
Wie lange dauert abnehmen?

Wissen ist Macht: Kleine Einleitung in ein großes Thema.

In den nächsten Episoden wird es um ein sehr spezielles Thema gehen: Abnehmen in den Wechseljahren. Wir werden tief in die Wunderwelt deiner tollen weiblichen Geschlechtshormone eindringen. Finden heraus, warum du mit Körpergewicht, Ein- und Durchschlafproblemen und etlichen weiteren Symptomen zu kämpfen hast. Um zu verstehen, warum dein Körper so tickt, wie er ab dem ca. 38 Lebensjahr schon ticken kann.

In die Wechseljahre kommen bedeutet nicht, dass man irgendwann an einer Klippe steht und runterspringen muss.

 

Die Wechseljahre starten sanft, viel früher als du denkst und finden in verschiedenen Phasen statt.

 

In dieser Episode gibt es erst mal eine Einleitung ins Thema. Zum Schluss wird es um die vier Phasen der Wechseljahre gehen.

Dieses Wechseljahrespecial entsteht, weil ich weiß, dass es Frauen gibt, die ihre Welt nicht mehr verstehen. Weil es immer schwieriger wird, das Gewicht zu halten, geschweige denn abzunehmen. Du ahnst, dass es mit den Wechseljahren zusammenhängen könnte. Bis dir aber nicht sicher: Bin ich überhaupt schon in den Wechseljahren? Ich hatte keine Hitzewallungen. Bin ich nicht zu jung dafür? Wann fangen die an? Und wie lange gehen sie? Bin ich irgendwann durch damit?

Wenn es um das Thema „Abnehmen in den Wechseljahren“ geht, finde ich es wichtig, dass jede Frau, die ihre Figur in den Griff kriegen will, verstehen muss, worum es geht. Wechseljahre! Als ich den Begriff das erste Mal bewusst hörte, dachte ich:

 

Aaaach! Das kommt ja erst, wenn ich ganz alt bin. 

 

Heute weiß ich, dass das Hormonchaos im Frauenkörper schon viel früher losgeht, als ich jemals gedacht hätte. Bei mir ungefähr zu der Zeit, als meine Figur anfing, sich zu verändern. Ich war immer eine eher schlanke Person. Plötzlich war ich pummelig. Da war ich ungefähr 40.

Ich hab das absolut nicht mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht. Nullkommanull. Ich dachte eher: Ups, du musst mal mehr Sport machen. Sogar als ich anfing, als Personal Trainerin zu arbeiten, hatte ich noch ordentlich Speck auf den Rippen. Obwohl ich mich schon besser ernährte und mich natürlich auch mehr bewegte.

 

Plötzlich pummelig, woran konnte das liegen? 

 

Ich bekam früher einfach keine Infos darüber, dass ich am Anfang der Wechseljahre stehen könnte. Dass sich die Hormone anfingen zu verschieben. Mit 40 Babys kriegen ist evolutionär ja auch nicht vorgesehen. Nur: Meine Freundinnen bekamen Babys mit 40. Wer denkt denn da an die Wechseljahre?

Vielleicht liegt es auch daran, dass Frauen sich nicht darüber unterhalten. Natürlich gehts immer um irgendwelche Diäten und hey! Du musst mehr Sport treiben. Bei mir kam erschwerend hinzu, dass meine Freundinnen alle um die fünf Jahre jünger sind als ich. Wenn ich so was wie: Liegt es an den Wechseljahren ins Gespräch warf, erntete ich eher Kopfschütteln. Neeee. Bei mir ist alles normal.

Nun sind sie auch über 50 und sprechen immer noch nicht drüber. Dafür über Haarausfall, Gelenkschmerzen und Herzrhythmusstörungen. Heute ist mir klar, dass dies alles Anzeichen sein können und würde mir meine Hormonspiegel messen lassen.

 

Schämen wir uns unterschwellig dafür, in den Wechseljahren zu sein?

 

Weil wir unsere Figur nicht mehr im Griff haben? Die Lust auf Sex nachlässt? Dafür, dass die Vaginalschleimhaut durch das Fehlen von Östrogen so austrocknet, dass der Geschlechtsverkehr zu einer einzigen Qual wird? Meine Recherche hat ergeben, dass rund 80 % aller Frauen in den Wechseljahren dieses Problem haben! Gab es Berichte, Zeitungsartikel, 6-seitige Reportagen über die vaginale Atrophie? Die Scheidentrockenheit? Fehlanzeige.

Muss Frau von selbst drauf kommen, wenn die Scheide brennt und schmerzt. Im schlimmsten Fall denkt sie, dass das nicht normal ist. Ist es aber.

 

Macht es uns vielleicht uralt, wenn wir erwähnen, dass wir in den Wechseljahren sind? 

 

Klingt es wie eine Krankheit? Nun ja! Tatsache ist, dass auch ich mir die Informationen über diese spannende Phase im Leben einer Frau selbst beschaffen musste. Mittlerweile habe ich mit meinen 58 Lenzen selbst einige Erfahrungen gesammelt. Hab einiges am eigenen Leib erfahren und viele Kundinnen im ISS DICH GLÜCKLICH! Coaching haben mir erzählt, wie es ihnen geht mit den Wechseljahren.

Ich habe in den letzten Jahren viel darüber gelesen und recherchiert. Die gute Nachricht ist: Du kannst das Zepter in die Hand nehmen und etwas gegen all die Symptome, auch gegen die stetige Gewichtszunahme tun. Doch vorher musst du deine Hausaufgaben machen. Erst mal Wissen aufsaugen. Verstehen, worum es geht.

 

Abnehmen in den Wechseljahren ist speziell. 

 

Wir müssen tief in die Trickkiste äußerst gesunder Abnehm-Tools greifen. Der Fettstoffwechsel muss ausgetrickst werden, um ihn auf Trab zu bringen. Der Körper lagert jetzt mehr und anders ein, als wir es aus den 20er und 30er-Jahren kennen. Wenn wir damals 3 Tage weniger gegessen haben, waren die Pfunde wieder runter. Wenn früher das Fett an Hüfte und Oberkörper gespeichert wurde, ist jetzt der Bauch der Lieblingsspeicherort. Was seine Gründe hat.

Wir werden in einer der nächsten Episoden noch über den Hormonbauch sprechen. Die Frauen wissen nicht so richtig Bescheid.

 

Kein Wunder also, dass mein Komplettguide „Abnehmen in den Wechseljahren einer der meistgeklickten Artikel auf meiner Website ist. 

 

Ich hab ihn 2019 geschrieben und seitdem regelmäßig aktualisiert. Die vielen positiven Kommentare darunter verraten mir, dass die Frauen nach Antworten suchen. Nicht mehr im Dunkeln tappen wollen.

 

Bin ich überhaupt schon in den Wechseljahren?

 

In diesem diffusen Nebel aus „Bin ich überhaupt schon drin?“ Und „Woran merke ich die Wechseljahre?“ Oder „Liegt es überhaupt an den Wechseljahren?“ Mit den nächsten Episoden mein neu hinzugekommenes Wissen der letzten beiden Jahre und vor allem meine Erfahrungen so für dich aufbereiten, dass du in der Tiefe verstehst, was da vor sich geht.

Am Ende wirst du verstehen, dass es nicht mehr reicht, mal ein paar Tage gesunde Nahrung zu essen oder eine Woche auf Alkohol zu verzichten. Wie gerade schon angedeutet: Es gibt Lösungen! Gut umsetzbare Lösungen. Du musst nur wissen, an welchen Schrauben du drehen musst.

Du hast wunderbare, erfüllende, glückliche Jahre vor dir. Die Wechseljahre sind nicht der Herbst im Leben einer Frau (das hab ich tatsächlich letztens in einer Zeitschrift gesehen). Sondern der Hochsommer! Versprochen!

 

Die vier Phasen der Wechseljahre

 

Hättest du es gewusst? Dass es vier (!) Phasen der Wechseljahre gibt?

Früher dachte ich, dass die Wechseljahre beginnen, wenn ich die letzte Periode hatte. So Knall auf Fall. Von einem Tag auf den anderen. Doch was ist, wenn man sie dann doch noch ein einziges Mal 10 Monate später hat. Ist man dann doch nicht in den Wechseljahren? Das werden wir auch noch klären.

Wie gesagt dachte ich, dass ich auf jeden Fall weit über 50 sein werde, wenn sich hormonell was tut und dass ich erst dann in die Sagen umwobenen Wechseljahre komme.

In meinem Wechseljahreguide schrieb ich 2019 schon, dass sich die weiblichen Hormone ab Ende dreißig leicht verschieben. Dass diese kleinen Verschiebungen im Netzwerk Frau bereits zu Befindlichkeitsstörungen und unerklärlicher Gewichtszunahmen führen kann.

Dieser ganze Prozess „in die Wechseljahre kommen“ ist in Wirklichkeit schleichend. Deshalb ist es schwer, Befindlichkeitsstörungen wie Schmerzen in den Gelenken, Haarausfall, Schlaflosigkeit, Nebel im Kopf die mal hier und mal dort auftauchen, einzuordnen. Diese Phase nennt man die Prämenopause, die dann fließend in die Perimenopause übergeht.

 

Prämenopause! Perimenopause! Whaaaat? 

 

Jetzt mal ganz ehrlich! Den Begriff Menopause hat jede Frau jenseits der 30 sicher schon mal gehört. Doch Prämenopause! Perimenopause? Was ist das denn?

Der Knaller ist: Diese beiden Phasen sind die eigentlichen Wechseljahre! Die Phase vor und nach der allerletzten Periode.

Die Menopause ist lediglich die Bezeichnung für ein paar Tage: die allerletzte Periode. Zum Schluss kommen wir in die Postmenopause. Was nicht bedeutet, dass der Spuk dann vorbei ist.

Weil niemand drüber spricht und selbst Ärzte im Dunkeln tappen wissen viele Frauen nicht, dass sie sich so schlecht fühlen, weil sie in der Prä- oder Perimenopause sind. Vor allem, wenn man erst um die vierzig ist, wird es schwierig, Gehör geschweige denn eine Lösung für Befindlichkeitsstörungen zu finden.

Wenn die Ärzte es nicht wissen und niemand auf uns zukommt, um uns aufzuklären, müssen wir das Zepter selbst in die Hand nehmen. Und ja! Es zieht sich wie ein roter Faden durch all meine Inhalte. Hier im Podcast, auf meinem Blog, in meinen Coachings:

 

Erst mal schauen, worum es geht. Wissen aufsaugen.

 

Am Ende können wir dann schauen, was du tun kannst, damit es dir besser geht. Und natürlich deinen Körper intensiv und nachhaltig davon zu überzeugen, dass er an seine Fettdepots an Bauch, Beine, Po gehen soll.

Ich bin seit meiner Ausbildung zum kPNI Coach (klinische Psycho-Neuro-Immunolgie) eine große Verfechterin des Deep Learnings geworden. Ein tiefes Verständnis für die Vorgänge im Körper bei meinem Gegenüber zu vermitteln. Wenn du verstehst, warum dein Körper so reagiert, wie er reagiert, wird es leichter. Wenn du die Dinge zuordnen kannst, weißt du, wo der Hase langläuft und kannst ihm auf die Schliche kommen. Um eine solide Basis zu schaffen!

Und dann die Toolkiste mit Schlüsseln vollzupacken, die dir dabei helfen, Gesundheit, Fitness, Wohlfühlen in der eigenen Haut und Figur in Einklang zu bringen.

Dafür möchte ich dir in der nächsten Folge die 4 Phasen der Wechseljahre ein wenig genauer vorstellen. Erst mal verstehen wie wir Frauen ticken, oder austicken, wenn der Tanz der Hormone über die Jahre aus dem Takt kommt. Im nächsten Teil stelle ich dir die 4 Phasen der Wechseljahre mit den möglichen Symptomen noch etwas genauer vor.

 

Quellen

 

 

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