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Kennst Du das? Dein Körpergewicht stagniert, Körperumfänge wollen sich nicht verändern. Obwohl du Schritte zählst, Sport treibst und dich gesund ernährst?

Und ist da was dran? Dass Darmbakterien das Abnehmen verhindern? Ja! 

Doch nur dann, wenn die Moppel-Bakterien in der Überzahl sind. Das passiert nicht, wenn du deine Schlank-Bakterien fütterst, hegst und pflegst. 

Hol dir zum Abnehmen die Schlank-Bakterien ins Boot!

 

Schnapp dir dieses Zaubertool und gehe die nächsten wichtigen Schritte! Richtung Wohlfühlfigur, mehr Energie und gesunden Immunsystem.

Verpasse deinem Darm eine Wellnesskur und füttere die vielen, kleinen Bewohner mit ihrem Lieblingsfutter. Damit sie dir beim Abnehmen helfen! 

Die Schlank-Bakterien heißen Bacterioidetes. 

 

Kostenlose Anleitung! Naschen - trotzdem nicht zunehmen. 

5 Tricks, die bei meinen Kunden super funktionieren ;-)

Sie in der Darmflora aufzupäppeln, zu hegen und zu pflegen ist ein effektives Tool, das gerne vergessen wird. Du schlägst mehrere Fliegen mit einer Klappe: Alles, was Deine Schlank-Bakterien mögen, wirkt sich positiv auf die gesamte Darmflora und damit auf deine Gesundheit aus. 

Darmbakterien, die das Abnehmen verhindern, stehen vor allem auf Zucker. Dazu kommen wir später noch. 

Wer sich außerdem noch im Darm tummelt:

  • Rund 80 % aller Immunzellen. Fast dein komplettes Immunsystem. Geht es dem Darm gut, ist der Mensch gesund. 
  • Dann klappt es auch mit der Abwehr von Viren, Bakterien und Allergien viel besser.
  • Die Infekt- und Allergieanfälligkeit sinkt. Autoimmune Irritationen werden gelindert.

Darmbakterien verhindern das Abnehmen: Familie Firmicutes!  

 

Umgangssprachlich Moppelbakterien oder Dickerchen-Keime. Die Gegenspieler der Schlank-Bakterien Bacterioidetes. 

Es steckt mal wieder ein Mechanismus aus uralter Zeit dahinter. Es war einmal… vor ein paar Millionen Jahren. Nahrung stand uns nicht täglich zur Verfügung. 

Unser Organismus musste sich was einfallen lassen. Es ging ums nackte Überleben. Die Idee: Ich bringe einer Bakterienfamilie bei, Nahrung bis zum letzten Fitzelchen zu zerlegen.

Sodass sie aus unverdaulichen Ballaststoffen noch Energie – also Kalorien zaubern können. So entstand der Bakterienstamm Firmicutes. Unseren steinzeitlichen Vorfahren haben diese fleißigen Helferlein im Darm das Überleben gesichert. 

Die Firmicutes machten uns damals zu guten Futterverwertern.

 

Das Überleben, die Fortpflanzung und damit der Fortbestand der Gattung Homo sapiens war gesichert. Heute verhindern Firmicutes Darmbakterien, dass wir abnehmen. Wenn sie im Darm das Regiment übernehmen. 

 

Du kennst vielleicht Menschen, die sagen:

„Ich brauche das Stück Kuchen nur ansehen, damit es mir auf die Hüften geht.“

 

Und das funktioniert, wenn die Firmicutes im Darm in der Überzahl sind, sehr zuverlässig auch mit einer Möhre. Doch wie kriegen sie das hin? 

Die Firmicutes haben sich einen besonderen Weg ausgedacht, Nahrung zu 
verstoffwechseln.

  • Sie zerstückeln unverdauliche Ballaststoffe, lange Kohlenhydratketten, in viele kleine und damit verdauliche Kohlenhydratketten. Zucker!
  • Und stellen sie unserem Körper vorsorglich zur Verfügung – auch wenn wir sowieso Nahrung aufnehmen. 
  • Wenn die Firmicutes das Zepter in der Hand haben, fabrizieren sie selbst bei einer Low Carb Ernährung eine Menge extra Kohlenhydrate.

So kann auch ein Salat für zusätzlichen Speck auf den Hüften sorgen!

 

Dein schlauer Organismus sorgt vor – für schlechte Zeiten. 

Wenn wir uns das in Zahlen ansehen, sieht es so aus, dass sich die Kalorienmenge aus den zusätzlich hergestellten Kohlenhydraten um etwa 20 Prozent erhöht. 

Doch aus 200 Kalorien pro Tag, werden 6000 im Monat! Und damit rund 2 kg mehr auf der Waage.

Kommen wir zu den Figur-Rettern: Familie Bacterioidetes.  

 

Diese Bakterien helfen beim Abnehmen, weil sie Kohlenhydrate auch mal durchflutschen lassen. Und damit Energie in Form von Kilokalorien. Wenn du beide Bakterienstämme in deinem Darm beherbergst, gibt es keine Probleme. Schwierig wird es erst, wenn die Balance zwischen den beiden Familien nicht mehr stimmt. Dann verhindern Darmbakterien das Abnehmen. 

Die Lösung: Kümmere Dich um die Schlankbakterien Bacterioidetes in deinem Darm. Hege und pflege sie. Päpple sie auf.

 

Sorge dafür dass deine Schlank-Bakterien quietschfidel sind und sich stetig vermehren. 

 

Tipp: Inwieweit die Balance bereits gestört ist, kannst du über eine Stuhlprobe untersuchen lassen!

Wie machen die Bacterioidetes das jetzt genau? Diese Abnehm-Raketen sind die wie Polizisten! Sie spüren die zuckrigen langen Kohlenhydratketten auf und verpacken sie in Mini-Päckchen. Die Weiterverarbeitung ist blockiert. Die Mini-Päckchen werden mit dem Stuhl ausgeschieden. 

Schlank-Bakterien erfüllen dir deine Abnehm-Träume! 

 

Der Überschuss an Schlank-Bakterien kann die Moppelbakterien energisch in die Schranken weisen. Studien haben gezeigt, dass bei einem guten Stand dieser Bakterien rund 10 % der aufgenommenen Energie (kcal) über den Stuhl wieder ausgeschieden wird.

Sind dagegen die Moppel – Bakterien in der Überzahl, verscheuchen sie die Schlankmach-Winzlinge gnadenlos! Das geht so weit, dass sie im Darm kaum noch auffindbar sind. 

Und jetzt  rate mal, auf welche Nahrung die Moppelbakterien ganz besonders stehen? Auf Zucker! Zuckrige Nahrung sorgt zuverlässig dafür, dass sich die Firmicutes Bakterien so richtig wohlfühlen.

Sie suhlen sich in der Zuckerflut, futtern sich kugelrund und vermehren sich fleißig. Und genau das möchtest Du verhindern. 

Die Lieblingsnahrung der Schlank-Bakterien

Viele unterschiedliche Gemüse- und Salatsorten. Kräuter und Gewürze. Mit einer gesunden Ernährung bist Du jetzt im Vorteil. Und kannst das Ungleichgewicht zwischen Schlank- und Moppelbakterien wieder ins Lot bringen.

Verwöhne deinen Darm mit gesunder Nahrung und verhätschle deine Schlank-Bakterien. Gerne nicht nur für ein paar Wochen – sondern für immer! Schau mal in meinen clean eating Einkaufsguide [kostenloses E-Book], Dort findest du alles was schmeckt und beim Abnehmen hilft!

Hier kommen die 3 Schritte zu einem ausgeglichenen Bacterioidetes – Firmicutes Verhältnis – und zu einer gesunden Darmflora: 

In 3 Schritten zu glücklichen Schlank-Bakterien: 

 

1. Zucker raus! Pflanzenvielfalt rein.

 

  • Zucker und Zucker-Austauschstoffe füttern die Moppelbakterien. Damit züchtest du genau die Bakterien, die das Abnehmen verhindern. Der pH-Wert im Stuhl steigt durch den Konsum von Zucker an – ein tolles Milieu für die Dickerchen – Bakterien.
  • Nun müssen wir zwischen den Schlechten, schnell resorbierbaren und den Guten, langsam resorbierbaren Kohlenhydraten unterscheiden. Zu den schnell Resorbierbaren gehören um Beispiel Mehlprodukte, Light-Produkte und Süßigkeiten. 
  • Die Guten: Gemüse, Salat und zuckerarmes Obst. Kräuter und Gewürze. Lässt Du zuckriges Getreide, Süßigkeiten und Co. weg, ist das wie eine Wellnesskur für Deine Schlankbakterien. 
  • Fruchtzucker aus Fertignahrung sollte ebenfalls eliminiert werden. Ein bis zwei Handvoll Obst aus zuckerarmen Sorten wie Beeren, Äpfeln, Birnen als gesunde Süßigkeit / Nachtisch sind in Ordnung.

 

Exkurs Ballaststoffe 


Pektin

  • Pektin aus der Apfelschale sättigt und regt die Verdauung an. Studien belegen, dass nach ca. 14 Tagen täglichem Apfelverzehr der Anteil der Bifido-Bakterien deutlich ansteigt. 

Inulin

Inulin verbessert die Mineralstoffaufnahme von Kalzium und Magnesium und stärkt die Knochengesundheit. 

Gute Inulin Quellen sind: 

  • Topinambur, Artischockenherzen, Chicorée, Schwarzwurzeln, Zwiebeln, Knoblauch, Spargel, Lauch, Pastinaken, Endiviensalat 

Oligofructose

  • Wirkt so ähnlich wie Inulin. Du findest es in Zwiebeln, Knoblauch, Spargel, Tomaten.
  • Flohsamenschalen (gemahlen). Flohsamenschalen werden aus der Heilpflanze Strauchwegerich gewonnen. Sie quellen auf und machen bereits bei geringen Mengen satt. Sie vermindern Blutzucker Schwankungen und damit Heißhunger Attacken. 
  • Kaffee! Bereits 2 Tassen Kaffee liefern eine gute Menge darmfreundlicher Ballaststoffe. Wellness für die Darmschleimhaut, der pH-Wert im Darm sinkt und die Bifido-Bakterien wachsen und gedeihen. 
  • Weitere ballaststoffreiche Nahrung: Sellerie, Nüsse, Beeren, Kohl,  Fenchel, Karotten, Paprika.

Tipp: Achte darauf, dass Du ausreichend trinkst, wenn Du anfängst, größere Mengen Ballaststoffe zu Dir zu nehmen. Steigere die Ballaststoffmenge langsam, um den Darm nicht zu überfordern und evtl. Blähungen oder Bauchschmerzen zu vermeiden.

 2. Probiotika – Für das Leben!

 

  • Probiotika kommt aus dem Lateinisch-Griechischen und bedeutet „für das Leben“. Dies sind gesunde Bakterienstämme, die Du eine Weile einnehmen kannst. 
  • Sie wirken positiv auf Gesundheit und Gewicht. Stell Dir Deinen noch kargen Darm wie ein Blumenbeet vor, auf das Du kräftige, frische Pflanzen pflanzt. Die den Garten wieder bunt machen.
  • Die neu gepflanzten guten Darmbakterien verbandeln sich mit den bereits ansässigen Brüdern und Schwestern. Gemeinsam stellen sie das Darmmilieu auf Schlank! 
  • Um eine gute Versorgung mit Probiotika zu schaffen, achte auf eine ausreichende Keimzahl in den Produkten. Du bekommst sie in der Apotheke, beim Heilpraktiker und in Onlineshops, die auf Nahrungsergänzungen spezialisiert sind.
  • Es macht Sinn, die Bakterien über mehrere Wochen zu nehmen und sie gleichzeitig mit Gemüse und Salat zu füttern. Diese Darmbakterien sind sehr gechillt. Sie vermehren sich langsam und brauchen Zeit, um sich anzusiedeln.
  • Probiotika, die das Immunsystem stärken, sind nicht dieselben, die gut für die Gewichtsreduktion sind. Hierfür eigenen sich besonders die Bifido-Bakterien.
  • Als effektive Schlankbakterien werden Lactobazillus rhamnosus, gasseri, acidophilus, plantarum und casei beschrieben.
  • Wenn Du Dein Darmmilieu auf schlank programmieren willst, ist es empfehlenswert, die Darmwellnesskur über 3 Monate laufen zu lassen.  

3. Senke Deinen Stresspegel

Die Schlankbakterien gehen im Stress unter und die Darmschleimhaut leidet. Chronischer Stress fördert den löchrigen Darm (leaky gut), somit chronische Entzündungen und damit Übergewicht.  

Lege Deinen Fokus auf Entschleunigung und Entspannungsrituale. Dein Darm wird es lieben.

Auch kleine Pausen im Alltag wirken:

  • In Ruhe eine Tasse Tee trinken.  
  • Schultern sinken lassen und dreimal tief durchatmen. 
  • Ein 10-minütiges Sonnenbad. 
  • In Ruhe essen. 
  • Ein kurzer Powernap. 

Spezialfutter für deinen Darm

 

Algen • Ananas • Apfel • Avocado • Kurkuma • Eier • Fenchel • Fermentiertes Gemüse • Geflügel • Grünes Blattgemüse • Ingwer • Knoblauch • Kohlgemüse • Fisch • Meeresfrüchte • Schalentiere • Minze • Nelken • Nüsse • Oregano • Papaya Petersilie • Pilze • Sesam • Spargel • Thymian • Wurzelgemüse.

Was die Darmflora irritiert

 

Amaranth • Quinoa • Getreide • Haushaltszucker • Hülsenfrüchte besonders Soja • Fertigprodukte • Kartoffeln • Mais • Pflanzenöle, besonders Maiskeim-, Distel-, Sonnenblumen-, Erdnussöl • Süßgetränke • Energydrinks.

Quellen und Literatur zum Vertiefen der Inhalte:

Darm mit Charme von Giulia Enders
Schlank mit Darm von Michaela Axt-Gadermann
Wirkkochbuch L. Pruimboom, D. Reheis, M. Rinderer

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