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Mehr InformationenGesunde Ernährung trotz Zeitmangel – So klappt’s wirklich!
Du willst dich endlich gesünder ernähren – aber zwischen Job, Familie, Haushalt, Sport und Alltagstrubel scheint das einfach nicht machbar? Der Gedanke: „Ich jongliere schon mit allem – soll ich jetzt auch noch meine Ernährung umkrempeln?“ kommt dir bekannt vor? Damit bist du nicht allein.
Viele Frauen, die sich an mich wenden, stehen genau an diesem Punkt. Sie wissen, dass sich etwas ändern muss – aber das Thema Ernährung wirkt wie ein weiteres großes Projekt. Dabei ist genau das unser Fundament: Nahrung ist überlebenswichtig. Essen und Trinken sind unsere Energiequelle – und genau deshalb gehört das Thema Ernährung ganz nach oben auf deine Prioritätenliste.
Wenn du die Entscheidung getroffen hast, etwas verändern zu wollen – aber noch nicht weißt, wie das im Alltag gehen soll, dann bekommst du jetzt alltagstaugliche, praxiserprobte Tipps:
Frühstück to go: Mein Smoothie-Hack
Gerade morgens fällt es vielen schwer, den Einstieg in einen gesunden Tag zu finden. Kein Hunger, keine Zeit, keine Idee – oder alles zusammen. Die erste Mahlzeit wird dann schnell durch irgendetwas ersetzt, das gerade greifbar ist. Genau hier wird der Smoothie zum praktischen Helfer: schnell gemacht, vielseitig, sättigend – und ideal zum Mitnehmen. Für mich war er jahrelang der ideale Weg, den Tag gut versorgt zu starten.
Am Abend vorbereiten: Gemüse und Obst grob schneiden, Mixer bereitstellen. Morgens nur noch mixen – fertig! Fülle den Smoothie z.B. in eine auslaufsichere Outdoor-Flasche und nimm ihn mit ins Büro – im Sommer in einer kleinen Kühltasche mit Kühlpad. So bleibt er frisch und lecker, auch wenn du erst später dazu kommst, ihn zu trinken.
Was rein kann? Alles, was dir schmeckt! Gemüse wie zum Beispiel Rote Bete oder Spinat, Eiweißkomponenten wie ein hochwertiges Eiweißpulver, Quark oder Joghurt, dazu gesunde Fettquellen wie Olivenöl oder Nussmus. Für die Flüssigkeit eignen sich Wasser, Milch oder ungesüßte pflanzliche Alternativen wie Mandelmilch.
Das Ergebnis ist eine vollwertige, nährstoffreiche und sättigende Mahlzeit, die dich zuverlässig durch den Vormittag oder bis zur nächsten Hauptmahlzeit trägt. Sie enthält alles, was dein Körper braucht – Eiweiß, gesunde Fette, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.
Meal Prep – Vorkochen spart Zeit!
Meal Prep steht für „Meal Preparation“ – also das bewusste Vorbereiten von Mahlzeiten für die kommenden Tage. Gerade wenn du viel um die Ohren hast, kann das ein echter Gamechanger sein. Wenn du z.B. schon am Wochenende vorkochst, sparst du dir unter der Woche jede Menge Zeit, Nerven und ungesunde Spontankäufe.
Nimm dir am Wochenende Zeit, um einen groben Wochenplan aufzustellen: Welche Mahlzeiten willst du in den nächsten Tagen essen? Welche Zutaten brauchst du dafür? Anschließend gehst du gezielt einkaufen. Plane 2–3 Gerichte, die du direkt in größeren Mengen kochst und dann in gut verschließbare Behälter abfüllst. Diese stellst du in den Kühlschrank oder frierst sie portionsweise ein. So bist du in der Woche immer bestens versorgt – auch wenn mal alles drunter und drüber geht.
Tipp: Achte bei deiner Wochenplanung auf Mahlzeiten, die sich problemlos aufbewahren, aufwärmen und nach Lust und Laune abwandeln lassen. Besonders gut eignen sich dafür Gerichte wie Ofengemüse, gebratene Gemüsepfannen, sättigende Salate mit Hülsenfrüchten, herzhafte Suppen oder Eintöpfe. Viele dieser Gerichte schmecken am zweiten Tag sogar noch besser – und lassen sich durch kleine Ergänzungen wie ein Ei, etwas Feta oder frische Kräuter wunderbar variieren.
Eintopf-Liebe
Eintöpfe sind ideale Alltagshelfer – sie lassen sich wunderbar vorbereiten, sind sättigend und voller guter Zutaten. Im Winter wärmen sie von innen und geben dir das wohlig-gute Bauchgefühl. Im Sommer passen leichtere Varianten perfekt: zum Beispiel ein mediterraner Gemüseeintopf mit Zucchini, Paprika und Tomaten oder eine Minestrone mit frischen Kräutern und etwas Parmesan. Auch ein kalter Gurken-Joghurt-Eintopf oder eine sommerliche Variante mit grünem Spargel, Erbsen und frischer Minze schmeckt herrlich leicht.
Du kannst einen Eintopf problemlos zwei oder drei Tage hintereinander essen. Oder du variierst: einen Tag den Eintopf, am nächsten etwas anderes, dann wieder zurück zum Eintopf. Alternativ frierst du dir ein paar Portionen ein – so hast du an stressigen Tagen im Handumdrehen ein vollwertiges Essen auf dem Teller.
Reste clever verwerten
Die Reste vom Vortag sind oft echte Schätze – aus ihnen lässt sich mit ein wenig Kreativität im Handumdrehen eine neue, sättigende Mahlzeit zaubern. Statt sie einfach aufzuwärmen, kannst du sie mit ein paar frischen Zutaten aufpeppen, kombinieren oder in etwas ganz Neues verwandeln.
Kombiniere die Reste mit einem sättigenden Extra – zum Beispiel einem fluffigen Omelett, einem Becher Vollfettquark mit frischen oder tiefgekühlten Beeren oder einer Portion selbstgemachter Schokomousse auf Basis von Kichererbsen. Das passende Rezept findest du auf meinem Blog. Sorge dafür, dass du immer ein paar Eiweiß- oder Fettquellen im Haus hast – so bist du jederzeit bereit, deine Reste in eine vollwertige Mahlzeit zu verwandeln.
Gesunde To-Go-Mahlzeiten bestellen
Auch wenn du unterwegs oder einfach mal nicht in der Stimmung zum Kochen bist, kannst du dich ausgewogen ernähren – mit ein paar einfachen Grundsätzen.Beim Thailänder um die Ecke kannst du dir zum Beispiel eine große Gemüsepfanne mit Tofu oder einer anderen Eiweißquelle deiner Wahl bestellen. In anderen Restaurants eignet sich ein großer gemischter Salat mit gebratenem Hähnchen, Lachs oder Kichererbsen – je nachdem, was du bevorzugst.
Wichtig ist, dass du die Qualität im Blick behältst: Frische Zutaten, möglichst wenig versteckter Zucker, keine unnötigen Zusatzstoffe. Und falls es mal nicht perfekt läuft – kein Problem. Denk dran: Die Menge macht das Gift, und ein nicht ganz perfektes Essen ruiniert deine gesunde Basis nicht.
Immer griffbereit: Gesunde Snacks für den Notfall
Hunger kommt oft plötzlich – und genau dann greifen wir instinktiv zu dem, was gerade greifbar ist. Leider sind das oft stark verarbeitete Snacks oder Süßes, die schnell Energie liefern, aber nicht lange satt machen. Deshalb ist es so wichtig, vorbereitet zu sein.
Halte dir am besten immer ein kleines Notfall Arsenal an gesunden, sättigenden Snacks bereit. Am besten solche, die du magst, die gut lagern und schnell zur Hand sind:Zwei bis drei hartgekochte Eier, kombiniert mit geschnittenem Gemüse wie Paprika oder Gurke und einem schnellen Dressing aus Joghurt, Senf und Olivenöl. Ein Becher Quark oder Joghurt mit einer Handvoll tiefgekühlter Beeren, die du einfach unterrührst – liefert Eiweiß, Vitamine und Frische.
Dunkle Schokolade (mind. 85 %) zusammen mit ein paar Nüssen – perfekt, wenn der Süßhunger kommt, aber du bewusst naschen willst.
Fazit & Impuls für dich
Selbst wenn dein Alltag von morgens bis abends durchgetaktet ist – es ist möglich, dich gut und nährstoffreich zu ernähren, ohne dass du dafür täglich stundenlang in der Küche stehen musst. Es braucht keine komplizierten Pläne oder ausgefallene Zutaten. Viel wichtiger ist es, ein paar einfache Strategien zu verinnerlichen, die du an deinen Lebensstil anpassen kannst.
Die Tipps in diesem Artikel sind dafür gemacht, dich Schritt für Schritt zu unterstützen – ganz ohne Druck. Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Wenn du dir nur ein oder zwei dieser Ideen herauspickst und damit beginnst, wirst du schnell merken, wie viel entspannter, bewusster und genussvoller dein Essalltag werden kann. Fang klein an – und bleib dran. Dein Körper wird es dir danken.
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