Dieses Kaffee Rezept hat es in sich – es sättigt und du kannst es auch beim Intervallfasten trinken. Dieses interessanter Mix aus Fett und Kaffee unterbricht die Fastenphase nicht! 

Bei einer Fastenphase von mehr als 12 Stunden, kann es schonmal ein wenig unangenehm grummeln im Bauch.

Und wenn du zu den Menschen gehörst, die sich einen Tagesbeginn ohne Frühstück bisher nicht vorstellen können, ist der Butter-Kokos-Kaffee die Lösung.

Denn auf der einen Seite hast Du mit dem Genuss dieses aromatischen Gebräus „was im Bauch“ und Du gibst Deinem Gehirn einen ordentlichen Energiekick.

Auf der anderen Seite unterbricht der Power-Kaffee die Fastenphase nicht. Doch der Reihe nach.

Butter – Kokos Kaffee beim Intervallfasten: das Original hat sich ein Bio-Hacker ausgedacht.

 

Der Original Name dieser interessanten Mischung ist Bulletproof Coffee und wurde vom amerikanischen Blogger Dave Asprey erfunden – ein Bio-Hacker.

Bei mir heißt er Butter-Kokos-Kaffee: Schwarzer Kaffee wird mit Butter (aus Weidemilch) und nativen Kokosöl in einem Mixer verquillt – so entsteht sogar eine kleine Crema auf dem Kaffee.

Heraus kommt eine vollständige Mahlzeit, die zwar etwas gewöhnungsbedürftig schmeckt – doch ganz sicher bis zum Ende der Intervall-Phase sättigend den Magen füllt. 

Bio-Hacker versuchen gezielt, die eigene Biologie positiv zu beeinflussen, um sich besser zu fühlen, gesünder zu leben, fokussierter zur sein.

Sie wollen das biologische System Mensch hacken. Manche durch Technik wie das Tracken von Bewegung, Schlaf, Herzrhythmus. 

Andere durch eine dem Menschen gerechte Ernährung (z.B. clean eating) und/oder einem gesunden Lifestyle. Mit dem Ziel „die beste Version seiner selbst zu werden“. 

Weitere Bio-Hacking Tools, die ich bisher empfohlen habe sind zum Beispiel das barfuss laufen, die gezielte Aufnahmen von Tageslicht oder Lichthygiene am Abend. 

Mein Tipp: Gönn´ Dir einen richtig guten Kaffee!

 

Ich kaufe ihn mir in einer kleinen Kaffeerösterei, die es mittlerweile in vielen Städten oder auch online zu kaufen gibt.

Hier wird der Kaffee noch mit viel Liebe und von Hand geröstet.

Je hochwertiger und schonender die Kaffeebohnen verarbeitet werden, desto sanfter der Geschmack des Kaffees.

Für mich ein kleiner Luxus, den ich mir jeden Morgen gönne.

Wenn Du die Bohnen dann noch frisch mahlst, z.B. mit einer elektrischen Kaffeemühle – um ihn dann frisch aufzubrühen – erlebst Du eine wahre Geschmacksexplosion im Mund.

Allein der Unterschied zwischen frisch gemahlenem Kaffee und Kaffee, der schon eine Weile gemahlen im Schrank steht, macht einen himmelweiten Unterschied, was den Geschmack betrifft.

Kaffee beim Intervallfasten: das Rezept ist denkbar einfach!

 

Für einen Becher Kaffee brauchst Du

  • 300 ml frisch gemahlenen, frisch aufgebrühten Kaffee
  • 1 Esslöffel Butter (Weidebutter
  • 1 Esslöffel natives Kokosöl

 

Tipp:

  • Wenn Du einen Wasserkocher hast, an dem Du die Temperatur einstellen kannst – für mich haben sich 80 Grad als perfekte Temperatur herausgestellt.
  • Zum einen entfalten sich die Kaffeearomen jetzt schon wunderbar sanft und trotzdem kräftig und Du verbrühst Du Dir nicht den Mund. 

 

Zubereitung:

  • Gebe das Kaffeepulver z.B. in eine French-Press, gieße das heiße Wasser drauf, rühre alles einmal gut um und presse den Kaffee ca. 1 cm unter die Wasseroberfläche. 
  • Lass den Kaffee ca. 4 Minuten ziehen und drücke den Stempel der French – Press dann komplett hinunter. Fertig ist ein fantastisch schmeckender Kaffee. 
  • Ich liebe dieses Kaffee – Ritual am Morgen. 
  • Den heißen schwarzen Kaffee mit der Weidebutter und dem Kokosöl mischen und 2 Minuten cremig schlagen.
  • Du kannst statt des Kokosöls auch ein spezielles MCT Öl nutzen. MCT steht für mittelkettige Triglyceride auf die ich gleich noch näher eingehe. 
  • MCT Fette befinden sich auch im Kokosöl, nur nicht so hoch konzentriert.

Sie stehen sofort als Energie, vor allem im Gehirn, zur Verfügung und regen den Stoffwechsel an.

 

Energie – Booster der den kleinen Hunger stillt!

 

Die Kombination Kaffee, Kokosöl und Weidebutter gibt Dir Morgens einen Energiekick, der Dich wach und fokussiert macht.

Bist Du der Frühstückstyp, kannst Du einen knurrenden Magen besänftigen und einen Fasten – Intervall bis zur Mittagszeit überbrücken. Oder Du gönnst Dir einfach einen extra Energiekick.

Futterst Du nun auch  auch noch wenige Kohlenhydrate, trainierst Du mit dem fettigen Gebräu die Fettverbrennung.

Wenn Du morgens ganz genüsslich Deinen Butter-Kokos-Kaffee schlürfst, förderst Du also sogar die Wirkung beim Intervallfasten. 

Gehört Butter zum clean eating Konzept?

 

Butter wird aus Milch hergestellt – und damit verstößt sie, streng genommen, gegen das clean eating Konzept.

Denn auch Butter enthält Milchbestandteile, auf die einige Menschen mit Unverträglichkeiten reagieren.

Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen Milchprodukte ausschließen willst, empfehle ich Dir, auf Butter zu verzichten. z.B. bei Darmproblemen, chronischen Entzündungen, Autoimmunerkrankungen.

Ansonsten gilt hier wie so oft: Die Menge macht das Gift.

Du kannst auf Grund der positiven Eigenschaften von Butter (Naturprodukt mit gesunden Fettsäuren) ruhig ab und zu mal Butter essen – oder trinken.

 

Kaffee beim Intervallfasten – die besondere Wirkung dieser Kombination!

 

Im Butter-Kokos-Kaffee sorgt die Butter für eine schöne Crema auf dem Kaffee. Hinzu kommt die besondere Wirkung von Butter, Kokosöl und Butter in einem Getränk.

Die langkettigen Fettsäuren der Butter werden langsam aufgenommen und sorgen dafür,

  • dass Du lange satt bist
  • und dass Du mit Energie versorgt wirst.

Die kurzkettigen Fettsäuren der Butter haben eine entzündungshemmende Wirkung und sind ein wunderbares Futter für unseren Darm.

Empfehlenswert ist Weidebutter – gemacht aus der Milch von Kühen, welche die meiste Zeit ihres Lebens auf der Weide stehen und Gras fressen dürfen.

Je artgerechter die Tiere leben dürfen, desto qualitativ hochwertiger und natürlicher ist die Zusammensetzung von Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen in der Butter.

MCT Öle liefern Power-Energie

 

Im Kokosöl gibt es das sogenannte MCT Öl – mittelkettige Fettsäuren – die im Organismus ganz speziell verstoffwechselt werden.

Die langkettigen Fettsäuren aus der Butter werden erst zum Darm transportiert, wo sie dann langsam aufgenommen werden (lang anhaltende Sättigung).

Die mittelkettigen Fettsäuren aus dem Kokosöl können sehr viel früher – schon vom Magen aus –  aufgenommen werden – und damit auch sehr viel schneller Energie liefern.

Ganz besonders bemerkenswert ist, dass die MCT Fette nicht im körpereigenen Fettgewebe gespeichert werden können.

Da es aber wertvolle Energie ist, will der Körper sie dann direkt verbrennen – was dann den Stoffwechsel anheizt.

Butter – Kokos Kaffee beim Intervallfasten: kein Hunger während der Fastenphase

 

Richtig viel Sinn man der Butter-Kokos-Kaffee also, wenn Du intermittierend fastest und im Laufe der Fastenphase einen Energiekick oder einfach was im Magen brauchst.

Was wir ja jetzt wissen: Er unterbricht die Fastenphase beim intermittierenden Fasten nicht, da dem Körper so gut wie keine Proteine und Kohlenhydrate zugeführt werden.

Intermittierendes Fasten wird auch Kurzzeit- oder Intervallfasten genannt.

Es gibt über den Tag gesehen Phasen, in denen Du fastest und Phasen, in denen Du isst.

Und es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich an das intermittierende Fasten ran zu tasten.

  • 12 Stunden fasten, 12 Stunden Essfenster mit 2-3 Mahlzeiten
  • 14 Stunden fasten, 10 Stunden Essfenster mit 2-3 Mahlzeiten
  • 16 Stunden fasten, 8 Stunden Essfenster mit 2-3 Mahlzeiten
  • 24 Stunden fasten, 24 Stunden Essfenster

 

Intervallfasten kann zur Routine werden

 

Ich praktiziere das Intervallfasten seit einigen Jahren an ca.  5 Tagen in der Woche.

Oft auch an den Wochenenden, es ist einfach schon zur Routine geworden.

Mein persönlicher Ablauf sieht dann ungefähr so aus:

  • ca. 05:30 Uhr: großer Becher schwarzer Kaffee
  • ca. 09:00 Uhr: schwarzer Kaffee oder Butter-Kokos-Kaffee
  • ca. 11:00 Uhr:  1. Mahlzeit
  • ca. 18:30 Uhr: 2. Mahlzeit

 

Zwischen der 2. Mahlzeit des Vortags und der 1. Mahlzeit des nächsten Tages  vergehen circa 16 Stunden in denen kaum Proteine und Kohlenhydrate aufgenommen werden.

Dadurch entsteht die Fastenphase.

Noch ein Hinweis: Es ist überhaupt nicht nötig, sich auf lange Sicht dogmatisch an die Abstände der Stunden zu halten.

Dein Organismus liebt die Abwechslung.

Und Du schickst ihn ins Fettstoffwechsel Training – ob das mal 13 oder auch mal 17 Stunden sind.

Mach Dir bitte nicht den Stress, wegen einer halben Stunde hier oder 2 Stunden dort und auch sonst nicht.

Mein Tipp, wenn Du noch nie in Intervallen gefastet hast: Fang mit 1-2 Tagen in der Woche an. Lass es langsam angehen und pass dieses wahnsinnig effektive Tool Deinem Alltag und Tagesrhythmus an.

Während der Fastenphase wird aufgeräumt im Organismus.

 

Diese kleine Fastenphase ist auch deshalb so gesund, weil jetzt ordentlich aufgeräumt wird.

Der Organismus kann sich darauf konzentrieren zu putzen und aufzuräumen – in schlau nennt man das Autophagie – das körpereigene Zellputz Kommando ist jetzt bei der Arbeit.

Bei dem Prozess der Autophagie werden Zellen abgebaut, die alt oder beschädigt sind. Und es werden gleich wieder neue, frische Zellen aufgebaut.

Ein toller Regenerationsprozess für die Körperzellen.

Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass das alles so nicht stattfinden kann, wenn Du ständig irgendwas isst – zwischendurch immer wieder einen Snack im Mund hast.

Jetzt stehen die Aufnahme der Nahrung und die Verdauung an erster Stelle. Das Problem ist, dass unsere Zellen jetzt quasi zu gemüllt werden.

Aus Zeitgründen, weil ja ständig verdaut werden muss, bleibt der Müll liegen und wichtige Prozesse im Körper werden nicht mehr gut erledigt.

Die Berge der kaputten, alten Zellen werden immer größer.

Lass deshalb gerne großzügige Pausen von 4-5 Stunden zwischen Deinen Mahlzeiten oder immer mal wieder das Fasten in Intervallen einfließen.

Intervallfasten hat viele Vorteile

 

Biochemische Prozesse und ein paar Hormone sorgen dafür, dass die Fettverbrennung angefeuert wird.

Weitere positive Effekte kann ich nach etlichen Jahren des Selbstversuchs absolut bestätigen:

  • Hartnäckige Fettpolster schmelzen
  • Du bist während der Fastenphase konzentriert, fokussiert und wach
  • Der Blutzuckerspiegel wird reguliert
  • Heißhunger Attacken verschwinden
  • Du lernst es, gut zwischen Hunger und Appetit zu unterscheiden

 

Brauchst Du noch einen Startschuss?