Wie lange dauert abnehmen?

Hot News! Nächste Woche Dienstag gibts einen V.I.P. Bonus-Call für alle Interessentinnen auf der Warteliste ISS SICH GLÜCKLICH! Herbstcamp! Stehst du auf der Warteliste, hast du am Dienstag Post von mir bekommen. Stehst du noch nicht auf der Warteliste, wünscht dir aber einen Abnehm-Coach an deiner Seite – hüpf noch schnell drauf! 

In dieser Episode geht es um: Lactoferrin, einer Substanz in unserem Körper, die älter als der Mensch und ein unfassbarer Unterstützer des Immunsystems ist. Wo es sich natürlich im Körper befindet und unter welchen Umständen du es supplementieren kannst, möchte ich dir in dieser Episode auseinanderbröseln.

Ich verwende nur ein Handvoll Nahrungsergänzungsmittel. Drei davon habe ich dir in dieser Podcast-Show bereits vorgestellt: Vitamin D, Magnesium, Zink. Lactoferrin habe ich für den Fall der Fälle immer auf Lager, quasi in der Notapotheke. 

Die Gründe, warum Gemüse, Salat, Obst, Kräuter und Gewürze nicht immer reichen, sind vielfältig. Sie reichen von ausgelaugten Böden über Situationen im Leben, in denen wir besonders viel von dem einen oder anderen Mineral oder Vitamin brauchen bis hin zu dem Umstand, dass es evolutionär nicht vorgesehen ist, dass wir so alt werden. Das heißt, das eine oder andere System in unserem Körper funktioniert nicht mehr so gut. 

So wird z. B. B12 im Magen produziert, das klappt richtig gut, bis wir ungefähr 50 sind, dann lässt die Produktion nach. Es macht Sinn, Vitamin B12 ab 50 checken zu lassen und zu supplementieren. Es ist ein wichtiges Nervenvitamin, ein Mangel kann z. B. zu diffusen Schmerzen führen. Der Vitamin B12 Check ist auch für Vegetarier/Veganer superwichtig, weil es B12 nur in tierischen Produkten gibt.

 

Lactoferrin – Superhero deines Immunsystems

 

Ich erzähle jedem, der mir lange genug zuhört von Lactoferrin. Meinen Teilnehmerinnen im Coaching, meinen Freundinnen, der Apothekerin meines Vertrauens, meiner Zahnärztin. Der Knaller ist, dass die meisten noch nie etwas von Lactoferrin gehört haben. 

Weil Lactoferrin vor allem ein unglaublicher Unterstützer des Immunsystems ist und wir ja schon wieder auf einen heftigen Herbst mit all den Viren und Bakterien, die diese Jahreszeit so mit sich bringt eingeschworen werden, denke ich, dass es ein guter Zeitpunkt ist, dir den  Tausendsassa Lactoferrin mal ganz genau vorzustellen. 

Es gibt kein System in unserem Körper, das so perfekt ausgebildet ist wie unser Immunsystem. Seit Menschengedenken arbeitet es unaufhörlich daran, uns zu beschützen, um uns als Homo sapiens nicht aussterben zu lassen. Überleben stand immer an erster Stelle unserer Evolutionsgeschichte. Das Immunsystem hat mehrere Schutzschilder. Und eines davon sind Substanzen in allen Körperflüssigkeiten, wie Schweiß, Tränenflüssigkeit, Schleimhäuten, Speichel und Muttermilch. 

Eine dieser das Immunsystem unterstützenden Substanzen ist Lactoferrin. Lactoferrin ist ein körpereigenes Protein und – älter als die Menschheit selbst – eine Ur-Substanz des menschlichen Immunsystems. Die höchste Menge Lactoferrin findet man in menschlichem Kolostrum, der Anfangsmilch für Säuglinge mit 8 mg pro ml Milch. Lactoferrin unterstützt so das Immunsystem des Säuglings. In der Muttermilch befinden sich dann immer noch 1,5 – 4 mg/ml.

Der Name Lactoferrin bezieht sich auf die Quelle, in der die Substanz zum ersten Mal nachgewiesen wurde (Kuhmilch) und auf ihre Fähigkeit, freie Eisenionen zu binden. 

Lactoferrin ist also wertvoller Bestandteil der Erstlinienabwehr gegen pathogene Mikroorganismen, die versuchen, über die Schleimhäute in den Körper einzudringen. Die Aufgabe des Lactoferrins besteht darin, den Entzündungsprozess, Gewebeschäden zu begrenzen und systemische Entzündungen zu verhindern.

 

Was Lactoferrin kann:

 

Bakterien UND Viren abwehren
– Parasiten und Pilze abwehren
– Stärkung des Immunsystems
– Antiallergisch
– Antioxidativ
– Fördert eine gesunde Darmflora
– Stimulation der Geweberegeneration

Die starke antimikrobielle Aktivität von Lactoferrin gegen eine große Anzahl von Bakterien, Viren, Hefen, Pilzen und Parasiten ist gut dokumentiert. 

Ich habe von Lactoferrin das erste Mal in meiner Ausbildung zum kPNI Coach gehört. Meine Dozenten haben im Jahr 2009 Studien entdeckt, die beschrieben, dass Lactoferrin schädliche Bakterien tötet, aber die „guten“ wie z.B. Bifidobakterien sich gleichzeitig vermehrten. 

Lactoferrin kann also zwischen „guten“ wie z.B. Bifidobakterien und schädlichen Bakterien unterscheiden. Es kann tatsächlich ein wenig von allem, was sein ausgereiftes Immunsystem auch kann. Alle Säugetiere produzieren es in kleinen Mengen – ein Leben lang. In großen Mengen kommt es aber nur in Muttermilch vor, um das Neugeborene vor Bakterien, Viren und anderen Gefahren zu schützen. 

Die besondere Eigenschaft von Lactoferrin ist die Fähigkeit zu regulieren. Während die meisten Substanzen entweder aktivieren oder hemmen, kann Lactoferrin beides. Das heißt, es kann das Immunsystem bei einer Infektion zusätzlich aktivieren und damit eine dann notwendige Entzündung fördern. Bei chronischen Entzündungskrankheiten, wie z.B. autoimmunen Störungen kann es Entzündungen hemmen. 

Was Lactoferrin auch noch kann: Eisen transportieren und regulieren. So können zu hohe wie auch zu niedrige Eisenwerte ausgeglichen werden. Das ist vor allem deshalb interessant, weil ein Eisenüberschuss bislang als schwer behandelbar gilt und eine Supplementierung von Eisen bei einem Mangel starke Nebenwirkungen zeigt (Hinweis Podcast mit Matthias Baum!). 

Studien an schwangeren Frauen haben gezeigt, dass Lactoferrin schon in geringen Mengen alle Parameter von Eisen effizienter verbessert. Lactoferrin besteht zwar nicht aus lebenden Zellen, aber es verhält sich trotzdem wie ein intelligentes Wesen. Es kommuniziert über Rezeptoren mit dem Immunsystem und unseren Zellen und beeinflusst so zahlreiche Prozesse wie Immunreaktionen oder die Wundheilung. 

Lactoferrin kommt in der Nahrung nur in geringen Mengen vor und wird durch Erhitzen zerstört. Als Rohstoff wird es aus Kuhmilch gewonnen, da das tierische und das menschliche Lactoferrin nahezu identisch sind. 

Aufpassen: Da Lactoferrin in sehr unterschiedlichen Qualitäten produziert wird, ist es wichtig, ein Produkt zu wählen, das aufgereinigt wurde. Das bedeutet, dass bereits angeheftete Bakterien und Viren entfernt wurden. 

Die Frage ist jetzt, warum wir in der gesamten Evolutionsgeschichte nie Lactoferrin gegessen haben? Was ist heute daran so wichtig. Es ist derselbe Grund wie der, warum wir ab ca. 50 Vitamin B12 checken lassen sollten: Die Evolution hat noch nicht gelernt, dass wir 80 Jahre und älter werden. Und weil Lactoferrin quasi ein externes Immunsystem ist, dass man einnehmen kann, können wir es gut gebrauchen. 

Unsere Welt hat sich in den letzten nur 50 Jahren so stark verändert wie in den 10.000 Jahren davor nicht. Menschen werden immer früher chronisch krank. Autoimmune Störungen explodieren.

Lactoferrin kann ein überaktives Immunsystem beruhigen und gleichzeitig gegen gefährliche Eindringlinge oder entartete Zellen vorgehen. Studien: Neben Bakterien und Viren kann Lactoferrin auch Tumorzellen direkt oder selektiv angreifen. 

Vor Kurzem wurde auch seine Wirkung auf die Mundgesundheit entdeckt. Die Wirkungen von Lactoferrin sind unglaublich. Doch am Ende des Tages wurde es von der Evolution in unseren Körperflüssigkeiten entwickelt. 

Zusammengefasst ist Lactoferrin eine der interessantesten Substanzen, die ich persönlich in den letzten Jahren entdecken durfte.

Für mich ist Lactoferrin……auf Lager für den Fall der Fälle. Antibiotikum in gut! 

Hinweis: Naturafoundation!

Wo bekommst du es: In Apotheken, im Netz. Auf eine gute Qualität achten.

 

ISS DICH GLÜCKLICH! Herbstcamp

 

Das ISS DICH GLÜCKLICH! Herbstcamp startet Ende September! Es wird ein tolles Angebot für Frühbucherinnen geben, sodass du ein paar Wochen vor dem offiziellen Start beginnen kannst. Lass dich auf die Warteliste setzen, wenn du dir eine neue, beste Abnehm-Freundin wünschst und dir mein Angebot als eine der Ersten ansehen willst. 

 

Quellen und vertiefende Folgen:

 

  • Die Episoden zum Thema Eisenmangel findest du HIER und HIER
  • Den Artikel zum Thema Lactoferrin findest du HIER