Wie lange dauert abnehmen?

KOSTENLOSER WORKSHOP!

ES GIBT TOLLE NEUIGKEITEN! Ich werde dir die Lösungen zu diesem Dilemma „Abnehmen! Auch in den Wechseljahren! Auch wenn dein Körper das schon lange nicht mehr macht!“auf dem Silbertablett servieren! 

Im kostenlosen Abnehmen-Kickstarter Workshop am Dienstag, 05. Oktober, um 19:00 Uhr. 

Im Workshop gebe ich dir die vier Schritte an die Hand, die bei meinen Teilnehmerinnen im ISS DICH GLÜCKLICH! Coaching bestens funktionieren. On top werde ich dir live und in Farbe deine Fragen beantworten. Hol dir gerne ein paar gute Impulse zu deiner aktuell größten Herausforderung. 

Und ja, du kannst mich bei der Gelegenheit auch mal persönlich kennenlernen. Der Workshop findet über Zoom statt. Du kannst aktiv mitmachen oder still genießen. 

Den Anmeldelink findest du HIER.

Der Workshop ist 100 % kostenlos. Mein Tipp: Verpass das nicht!

 

Kleine Wiederholung der letzten Episode:

 

Östrogen ist DAS Kümmerhormon. Es geht schon damit los, dass es in der 1. Zyklushälfte für den Aufbau der Schleimhaut in der Gebärmutter sorgt, um es dem evtl. eintreffenden Embryo gemütlich zu machen. Östrogen macht unsere Kurven weiblich und sorgt für eine wunderschöne, glatte, pralle, rosige Haut. Es hält unsere Gelenke und unserer Vagina geschmeidig. Sorgt für stabile Knochen und einen klaren Kopf.

Was ist gesund, schmeckt, macht satt UND hilft beim Abnehmen? 

Hol dir meinen kostenlosen Einkaufsguide und finde es heraus! 

 

Progesteron: Das Hormon der Gelassenheit.

 

Progesteron wird in der 2. Zyklushälfte, nach dem Eisprung, produziert. Es bereitet die Gebärmutter auf die Einnistung des befruchteten Eis vor. Es entwässert den Körper und dockt an Rezeptoren im Gehirn an, um uns zu entspannen. Um uns tief und erholsam schlafen zu lassen.

Progesteron entspannt uns. Es macht uns gelassen. Es ist das Oooom! Hormon.

Während wir in der 1. Zyklushälfte bei jedem falschen Wort unseres Partners (oder der Kinder) unter die Decke gehen, lächeln wir es jetzt einfach weg. Ja! Und Progesteron ist das Hormon, das uns zuerst verlässt. Das ab Start der Wechseljahre anfängt, wegzufallen. Das Ooohm..Hormon verlässt uns.

Und ja! Wassereinlagerungen wird kaum noch was entgegen gesetzt. Die können schon 2-3 Kilo auf der Waage ausmachen! Doch schon mal vorab: Über die Ernährung kannst du auch dafür sorgen, dass Wassereinlagerungen verschwinden. 

 

Progesteron kann noch viel mehr! 

 

Progesteron sorgt für 

  • den Umbau der Gebärmutterschleimhaut um, damit ein evtl. eintreffender Embryo mit Nährstoffen versorgt wird
  • die Aktivierung von Andockstellen im Gehirn (Gaba-Rezeptoren), um das Nervenkostüm zu entspannen
  • entwässert den Körper
  • entspannt die Brustdrüse
  • ein leichtes Einschlafen
  • tiefes, regenerierendes Durchschlafen
  • ein starkes Immunsystem (entzündungshemmend)
  • Anregung des Stoffwechsels 

Du weißt sicher schon, dass deine Körpertemperatur nach dem Eisprung um ein halbes Grad ansteigt. Das liegt an der erhöhten Progesteron Konzentration im Blut. Progesteron erhöht die Stoffwechselgeschwindigkeit, was die höhere Temperatur zur Folge hat. Du hast jetzt mehr Energie und Appetit.

 

Was Progesteron auch noch kann: 

 

Was Progesteron auch noch kann: 

Es schützt uns vor Brust- und Gebärmutterkrebs, weil es dem stimulierenden Effekt von Östrogenen auf die Brüste und das Gebärmuttergewebe entgegenwirkt. 

Es verursacht Verstopfung. Progesteron entspannt die Muskeln und kann so die Kontraktionen des Darms abschwächen. Dein Stuhlgang kann unregelmäßiger werden. Wegen des erhöhten Progesteronspiegels während der Schwangerschaft haben viele werdende Mütter Verstopfung. Es ist auch der Grund für eine langsamere Darmaktivität nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte.

 

Progesteron hilft sogar beim Abnehmen! 

 

Es trägt dazu bei, dass dein Gewicht stabil bleibt und dass das Abnehmen gut klappt. Progesteron ist ein Gegenspieler des Fettspeicher-Hormons Insulin. Ein Progesteron Mangel erschwert also das Abnehmen. Und nun rate mal, welches Hormon sich in den Wechseljahren zuerst verabschiedet! 

Progesteron macht uns resistenter gegen Stress, weil es den Stress- und Aktivitätshormonen Adrenalin und Cortisol entgegen wirkt.
Und: Progesteron hat antidepressive Eigenschaften. Sehr schöne Dinge, die uns in den Wechseljahren Stück für Stück weggenommen werden. Fies, oder?

 

Testosteron: Nicht nur für Bodybuilder! 

 

Was hab ich als Frau mit Testosteron zu tun??

Es ist tatsächlich so, dass wir auch eine kleine Menge des Männerhormons Testosteron in uns herumschwirren haben. Umgekehrt haben Männer auch kleine Mengen Östrogen und Progesteron im Körper.

Und weil das nicht so bekannt ist, wird Testosteron bei all dem, über das wir in diesen Wechseljahre Special reden, sehr unterschätzt. Testosteron entsteht gemeinsam mit Östrogen und tanzt im selben Rhythmus wie Östrogen. Es ist somit denselben Schwankungen unterworfen, nur nicht so stark. 

 

Auch für uns Frauen ist Testosteron wichtig!

 

Testosteron befeuert Östrogen und hilft, uns um den Eisprung herum sexy zu fühlen, Lust auf Sex zu haben.

Ich habe das schon mehrmals erwähnt: Die Reproduktion des Menschen steht aus evolutionärer Sicht immer noch ganz oben auf der Liste. Es musste für Nachkommen gesorgt werden, damit der Mensch nicht ausstirbt. So hat es vor ein paar Tausend Jahren funktioniert, so funktioniert es heute noch.

Deshalb sind wir um den Eisprung herum gerne in Gesellschaft, schauen Menschen interessierter an und reagieren auf Menschen, die wir sexy finden. 

Was Testosteron alles kann: 

  • hilft, Muskulatur aufzubauen und feuert so den Stoffwechsel an
  • Zucker (KH) wird von den Muskeln verbraucht, man nimmt nicht so leicht zu.
  • bringt dir Energie
  • eine athletische Figur
  • sorgt für einen klaren Verstand
  • hilft, Entscheidungen zu treffen
  • macht dich durchsetzungsstark
  • sorgt für Tatkraft
  • stärkt deine Libido

  

Zusammenfassung

 

Deine wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone heißen Östrogen, Progesteron und Testosteron. 

Östrogen ist für den Nestbau und weibliche Kurven zuständig und das „Kümmerhormon“ schlechthin.

Progesteron ist wichtig für Entspannung, Entwässerung und guten Schlaf. 

Testosteron hilft beim Muskelaufbau, macht dich entschlussfreudig und zusammen mit Östrogen Lust auf Sex. 

Wenn wir uns das so anschauen, was diese drei Hormone alles können, wird schnell klar, dass wir die Gesundheit unseres Körpers in den Wechseljahren ganz besonders unterstützen dürfen. In den ersten Phasen der Wechseljahre sinkt der Progesteron Spiegel immer weiter ab. Was macht Progesteron noch mal?

Es entspannt uns. Hilft beim entwässern. Lässt uns leicht ein- und durchschlafen. Es wirkt entzündungshemmend und unterstützt so das Immunsystem. Es regt den Stoffwechsel an. Hm. 

 

Du kannst viel tun, um gegenzusteuern!

 

Wenn du das weißt, kannst du gegenlenken: Bewusst entspannen, nicht so viel Zucker essen, weil dies zu Wassereinlagerungen führt, dich im Tageslicht aufhalten, weil es deinen Biorhythmus und damit deinen Schlafrhythmus unterstützt, entzündungshemmende Nahrung essen, um dein Immunsystem zu unterstützen. Im Grunde ist es jetzt besonders wichtig, dass du dich gesund ernährst und einen gesunden Lifestyle pflegst. 

In den letzten Phasen der Wechseljahre verabschiedet sich auch Östrogen und Testosteron so langsam. Jetzt fängt dein Körper an, sich seine letzte Möglichkeit, an Östrogen ranzukommen, aufzubauen: Fettzellen! Am Bauch.

Wir werden in einer der nächsten Episoden noch über den Hormonbauch sprechen. So viel schon mal: Dein Organismus kann mit Hilfe von Fettzellen Östrogen herstellen. Er möchte dafür sorgen, dass die Östrogenquelle nicht ganz versiegt. Denn Östrogen hat äußerst wichtige Aufgaben, die nun nicht auch noch wegfallen sollen. 

 

Kümmere dich um dich, wenn die Evolution zuschlägt.

 

Fakt ist: Dieser evolutionäre Lauf der Dinge „Lass mal die Hormone versiegen, diese Frau soll keine Kinder mehr“ kriegen, macht uns dadurch, dass wir ja viel länger leben als früher heute all diese Probleme. Wir werden von Mutter Natur gefoppt. Vor nicht allzu langer Zeit waren wir Mitte/Ende dreißig schon gar nicht mehr auf der Welt.

Unser Körper ist nicht nur in dieser Hinsicht noch nicht darauf eingestellt, dass wir so viel länger leben.

Ein gutes Beispiel ist das Vitamin B12. Es wird von sogenannten Belegzellen im Magen produziert. Und ja, das funktioniert mit zunehmenden Alter immer schlechter, weil es evolutionär nicht vorgesehen ist, dass das so lange klappen muss.

Oder unsere Leber! Ist dir aufgefallen, dass du Alkohol mit zunehmenden Alter immer schlechter verträgst. Unser größtes Filterorgan wird auch alt. Die Leber schafft es nicht mehr so gut, den Alkohol aus dem Blut zu filtern. Das was sie nicht schafft, gelangt über die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn. Wir werden betrunken, deutlich schneller als früher.

Oder unser Schlaf. Ja! Auch die Hormonumstellung hat ihre Hände im Spiel. Doch auch unsere Zirbeldrüse, die das Schlafhormon Melatonin herstellt, wird schlapp und „versifft“ buchstäblich. Ich verweise hier gerne auf die Episoden 142 und 143 mit der Heilpraktikerin Kyra Kauffmann (Endlich wieder gut schlafen, so geht’s wirklich).

Und ja, genauso müssen wir uns dieses Wechseljahreding auch vorstellen. Evolutionär ist es nicht vorgesehen, im Alter noch Kinder zu kriegen. Also weg mit den Hormone, die das begünstigen. Und damit auch mit all den tollen Eigenschaften, die diese Hormone mit sich bringen. 

 

Dein Körper wird dir für Kleinigkeiten danken!

 

Ist das jetzt ein Grund zu verzweifeln? Überhaupt nicht. Du kannst so viel tun, um Körper, Geist und Seele zu unterstützen.

Mehr Achtsamkeit, ein gesunder Biorhythmus, ein paar Schritte back to the roots mit regelmäßiger Bewegung und frischer, natürlicher Nahrung. Dein Körper ist sehr dankbar für ganz normale, banale Dinge. Wirklich! Du kannst mir das glauben.