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Ich weiß ja ganz genau, was mich gesund, schlank und fit hält. Nun glaub aber nicht, dass ich mich jeden Tag an alles halte.

Dass ich alle Empfehlungen, die ich dir in dieser Podcast Show gebe, strikt einhalten. Zum einen bin ich alles andere als dogmatisch. Und dann kommen auch mir immer mal wieder das Leben, der Alltag oder eine stressige Phase dazwischen.

Jaaaa! Auch ich muss mich immer mal wieder an den Ohren ziehen. Meine größten Schwächen: zu wenig Entspannung. Ich arbeite gerne und viel. Und vergesse mich selbst gerne dabei. Und: trinken vergessen! Ich übergehe mein Durstgefühl und wundere mich dann, dass ich so müde werde. Weil alles etwas zähflüssiger läuft im Körper.

Ich habe dir ein paar Tipps zusammengestellt, die es dir (und mir) leichter machen, all die Dinge, die dir guttun, nicht ständig zu vergessen. Sie wieder in den Tag einzubauen. Dran zu denken.

Keine komplizierten Regeln. Du weißt, bei mir muss niemand Kalorien zählen oder komplizierte Dinge kochen. Es gibt keine dramatischen Sportprogramme, dafür geht es oft um einen gesunden Biorhythmus. Also, lass uns starten.

 

1 | Das Durstgefühl nicht übergehen – hält den ganzen Tag fit!

 

Wenn du Durst hast: Trink ein großes Glas Wasser. Und dann erst wieder ein großes Glas, wenn du wieder Durst hast. Das ständige rumnippen an einem Glas Wasser auf dem Tisch bringt unseren Wasser-Salz-Haushalt aus dem Konzept.

Du weißt ja, wir sind ein Wimpernschlag in der Evolution! Ich betone das immer wieder, weil es wichtig ist! Früher war es so: Durst – Bewegung um Wasser zu suchen – so viel wie möglich trinken. Denn man wusste nicht, wann man die nächste Quelle findet.

 

2 | Kalt duschen für das „Hallo wach“ Gefühl!

 

Zeig deinem Organismus unmissverständlich, dass der Tag beginnt. Nach dem Duschen drehst du den Hahn beherzt auf kalt und genießt den kalten Schauer. Wenn du nicht so Mimimimi bist wie ich.

Bei mir werden es eher Wechselduschen oder ich drehe die Temperatur zumindest auf kühl – statt auf eiskalt. Ich finde, das geht auch fast durch – als kalt duschen. Was passiert? Dein Aktivitätshormon Cortisol kommt an den Start, Melatonin – dein Schlafhormon, wird verscheucht. Gleichzeitig wird dein Immunsystem trainiert.

3 | Verzicht auf Fertignahrung – Zuckerfallen im Griff.

 

Da ist meist eine Menge Raketenzucker versteckt. Außerdem Zusatzstoffe und eventuell auch schlechte Fette. Dafür packst du dir frische, natürliche Nahrung in deine Mahlzeiten: Salat und Gemüse so viel das Herz begehrt. Fisch, Eier, Geflügel, Fleisch, Samen, Nüsse und Obst. Milchprodukte, wenn du sie verträgst.

Als Vegetarier/Veganer achtest du auf ordentlich Abwechslung auf dem Teller und kommst so an alle essenziellen Eiweißbausteine ran.

 

4 | Nach guter Nahrung jagen – für Körper, Geist und Seele!

 

Nach der bestmöglichen Qualität. Bio, Weide oder Wild! Das kann ein Bauer um die Ecke sein, der Biometzger oder ein Jäger, der dich mit Fleisch versorgt. Ein Fischhändler, der Wert auf Nachhaltigkeit legt. Empfehlung: Bioland und Demeter / WWF Fischführer.

Such dir Quellen für hochwertige Nahrung. Glaub mir, die Mühe lohnt sich. Die gesundheitlichen Vorteile von Fisch, Geflügel und Fleisch findest du leider nicht in Tieren aus der Massentierhaltung. Im Gegenteil – sie wirken sich schädlich auf deine Gesundheit aus.

 

5 | Sättigungsbeilagen die satt machen: Eiweiß & Fett!

 

Aus Fisch, Avocado oder Nüssen. Kokosöl, Olivenöl, Butter. Fett ist ein Geschmacksträger und macht schön satt. Fett und Eiweiß sind essenziell. Dein Körper ist drauf angewiesen, dass du sie ihm täglich zuführst.

 

6 | Raketenzucker und Alkohol weglassen! Hilft beim Abnehmen.

 

Raketenzucker: Alles, was du beim Bäcker bekommst! Getreideprodukte wie Pasta, Pizza, Reis, Alkohol und Zucker sorgen dafür, dass Fettverbrennung nicht stattfindet. Außerdem findest du darin keine Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Eiweiß und gutes Fett. All das brauchst du, um dich gut zu fühlen.

 

7 | Viele Schritte halten dich fit!

 

Es ist okay, wenn du es nicht zum Sport schaffst. Doch Alltagsbewegung ist das A und O! Vergesse ich auch schnell, wenn ich am Schreibtisch so schön im Flow bin. Unser Körper erwartet Bewegung. Tageslicht ist genauso wichtig wie Nahrung.

Du wirst runter kommen! Die sitzende Position verlassen. Sitzen ist das neue Rauchen. Weißt du ja. Sammle Schritte! So oft du kannst. Um den Block. In der Mittagspause. Vorm Schlafen gehen.

 

8 | Auch Mini-Pausen senken den Stresspegel!

 

Und wenn es nur 5 Minuten zwischen zwei aufreibenden Online-Meetings sind. Stell dich ans Fenster und schau in den Himmel – nicht auf dein Handy. Lass den Blick in die Ferne schweifen. Und wenn du kannst, mach ein Powernap. Wecker auf 5 Minuten stellen und kurz weg dösen! Reicht, um danach frisch und entspannt weiterzumachen.

 

9 | Eine in Ruhe gegessene Mahlzeit – schmeckt besser!

 

Nimm mindestens eine Mahlzeit am Tag ganz ohne Ablenkungen ein! Stell das Handy auf Flugmodus. Nutze die Mittagspause als Chill-out-Zone. Du wirst sehen, dass es dir noch besser schmecken wird. Dass es dir guttut. Urlaub im Alltag.

 

10 | Eine Abendroutine – hilft besser zu schlafen!

 

Komm 30–60 Minute vorm Schlafen gehen bewusst zur Ruhe. Raus aus dem blauen Licht elektronischer Geräte. Nicht mehr so spät essen. Verzichte auf Raketenzucker und Alkohol in oder nach der letzten Mahlzeit. Sieh zu, dass dein Schlafzimmer komplett dunkel ist. Oder schnapp dir eine Schlafmaske.

Shownotes

HIER gehts zur Podcast Episode BE COOL – BUT DON´T FREEZE (Kalt duschen).

HIER findest du die kostenlose Anleitung „Naschen & trotzdem nicht zunehmen“