308 – Schlank im Schlaf! Wie du Fettzellen zum Schmelzen bringst.

308 – Schlank im Schlaf! Wie du Fettzellen zum Schmelzen bringst.

In diesem Artikel erfährst du, in welchen Biorhythmus Fettzellen haben, wie du die nächtliche Fettverbrennung unterstützen kannst und welche Rolle unser Schlafhormon dabei spielt. Du wirst einiges über unser Schlafhormon Melatonin erfahren. Melatonin ist ein sehr sensibles und schreckhaftes Hormon. Doch wenn du in deinem Alltag auf ein paar Dinge achtest, ist es ein starker Verbündeter für deine Gesundheit und dein körperliches Wohlbefinden ist.

Es ist übrigens nicht nur dazu da, uns in den Schlaf zu wiegen, sondern hat noch viele andere wichtige Aufgaben. Melatonin ist der stärkste Radikalfänger, den wir im Körper haben – um ein Vielfaches stärker als zum Beispiel Vitamin C. Zum Schluss gebe ich Dir noch ein paar Tipps & Tricks, was Du heute schon tun kannst, um in Zukunft gut ein- und durchzuschlafen und erholt aufzuwachen.

 

Fettzellen sind nicht böse

 

Wir beginnen mit dem unbeliebten Speck auf den Rippen. Und wenn wir das auf eine kleinere Einheit herunterbrechen – auf die Fettzellen. Ich vermute, du hast nicht gerade ein gutes Verhältnis zu deinen Fettzellen. Eines kann ich Dir versprechen – am Ende dieser Episode wirst du deinen Frieden mit Fettzellen gemacht haben, denn dein Körperfett hat viele wichtige Aufgaben.

Und eine davon ist: und ich rede jetzt wirklich sehr plakativ, um Dir das so deutlich wie möglich zu machen – sie füttern nachts dein äußerst hungriges Immunsystem. Es gibt einige Instanzen in deinem Körper, die sehr viel Energie verbrauchen. An erster Stelle stehen das Gehirn und das Immunsystem. Dann kommen die lebenswichtigen Organe wie Leber und Herz, und auch unsere Muskeln brauchen viel Energie – wenn wir sie benutzen.

Tagsüber ist es vor allem Dein Gehirn, das an den Energiereserven zehrt. In der Nacht ist es das Immunsystem, das jetzt hochaktiv ist – auf dem Weg durch Deinen Körper kontrolliert es alles – wo muss was repariert oder aussortiert werden – Du regenerierst Dich und wachst morgens fast wie neugeboren auf. Übrigens: Wenn Du krank bist oder eine chronische Krankheit hast, verbraucht es auch tagsüber viel Energie.

Jetzt kommt es zu einem Konflikt zwischen Deinem Gehirn und Deinem Immunsystem. Meistens gewinnt das Immunsystem, weil es schon immer wichtiger war, am Leben zu bleiben, als zu denken. Das ist auch der Grund, warum du unglaublich schlapp und müde wirst, wenn du z.B. eine Erkältung oder Grippe hast, oder warum du nicht richtig wach wirst, wenn eine chronische Krankheit in dir dieses Abwehrsystem immer auf ON lässt.

Aber halten wir fest: Nachts braucht unser Immunsystem viel Energie. Und zwar in Form von Zucker, also Glukose. Glukose ist der Treibstoff für richtig anstrengende Dinge im Körper. Wie z.B. denken, Krankheiten abwehren und schnelle Bewegungen, wie z.B. einen 400 m Sprint.

Der andere Energieträger, das Fett, aus dem ebenfalls Energie gewonnen werden kann, ist dann für diese anspruchsvollen Aufgaben zu langsam. Nachts isst man aber normalerweise nichts. Du nimmst keinen Zucker zu dir.

Die Speicher in der Leber sind winzig und reichen nicht lange. Dein Körper muss sich also etwas einfallen lassen. Das Immunsystem braucht viel Glukose, um sein wichtiges Bollwerk aufrechtzuerhalten. Woher nehmen und nicht stehlen?

 

Der Biorhythmus von Fettzellen

 

„Der Biorhythmus unsere Körpers ist nichts anderes als die Art und Weise, wie Energie verteilt wird“ Prof. Dr. Leo Pruimboom.

Alles in unserem Körper hat einen Rhythmus. Du kennst den Tag-Nacht-Rhythmus. Deine aktiven und passiven Phasen im Laufe des Tages. Die Periode der Frau. Den Eisprung. Auch das Immunsystem hat einen Rhythmus. Es ist nachts sehr aktiv und tagsüber in einem aufmerksamen Ruhezustand – wenn du gesund bist. Und ja, auch die Fettzellen haben ihren Rhythmus. Und warum der in Ordnung sein muss, damit du gesund bleibst und abnimmst, wird dir gleich klar werden.

Ein gesunder Biorhythmus der Fettzellen bedeutet, dass die Fettzellen klein und damit teilbar bleiben und dem Immunsystem nachts als Energielieferant zur Verfügung stehen. Und der Rhythmus heißt: Fettzellen aufbauen, Fettzellen abbauen.

Tagsüber werden Fettzellen aufgebaut und unter anderem mit den lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren EPA – Eicosapentaensäure, DHA – Docosahexaensäure und der Omega-6-Fettsäure AS – Arachidonsäure „beladen“. Und wenn sie in einem optimalen Rhythmus sind, werden sie nachts wieder abgebaut und entladen. Sie liefern ihre wertvolle Fracht an die Zellen unseres Immunsystems – den Immunzellen.

 

Nachts werden Fettzellen abgebaut

 

Wenn der Biorhythmus optimal läuft, werden Fettzellen nachts abgebaut. Sie teilen sich und bleiben klein – genau das, was wir wollen! Fettzellen, die zu groß werden, können sich irgendwann nicht mehr teilen und bleiben groß. Drängen sich aneinander, nehmen sich die Luft zum Atmen, bekommen Sauerstoffmangel, werden krank, entzünden sich.

Kurze Zusammenfassung bis hierher: Fettzellen haben wichtige Aufgaben im Körper. Unter anderem versorgen sie nachts unser hungriges Immunsystem mit Energie. Wie aus Fett schließlich Zucker bzw. Glukose wird, dazu gleich mehr. Dafür müssen die Fettzellen klein bleiben, damit sie geteilt und in ihre Bestandteile zerlegt werden können.

Damit das alles funktioniert, brauchen wir ein bestimmtes Hormon zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

„Die Teilungsfähigkeit von Fettzellen hängt zu 100 % von Melatonin ab.“ Prof. Dr. Leo Pruimboom / Dozent an der kPNI-Akademie

Melatonin gibt den Fettzellen das Signal, dass der Tag zu Ende ist und die katabole (abbauende) Phase beginnen kann. Es leitet genau den Prozess ein, der so wichtig ist, damit die Fettzellen klein bleiben und sich teilen können. Melatonin sorgt dafür, dass der Biorhythmus deiner Fettzellen optimal funktioniert, so dass sie dein Immunsystem mit Energie versorgen kann.

 

Melatonin macht Fettzellen kleiner

 

Schauen wir mal, wie du jetzt an dieses sagenhafte Hormon herankommst. Wie könnte es anders sein – auch Melatonin hat seinen eigenen Rhythmus – und du bestimmst, ob es in den Rhythmus kommt, den du brauchst, um all diese wunderbaren Prozesse in Gang zu setzen. Die Melatoninausschüttung beginnt, wenn es dunkel wird. Um Mitternacht erreicht sie ihren Höhepunkt.

Und so geht es weiter, wenn alles nach Plan läuft: Melatonin sorgt dafür, dass die Fettzellen nicht weiterwachsen, indem es die anabole (aufbauende) Phase am Tag erst einmal beendet. Deine Fettzellen teilen sich ab Melatoninausschüttung und bleiben schön klein. Jetzt wird aus dem Fett Glycerol freigesetzt – damit wird der Energiebaustein Glukose aufgebaut. Die Omega-3-Fettsäuren DHA, EPA und die Omega-6-Fettsäure AS werden freigesetzt, damit das Immunsystem nicht überaktiv wird.

 

Fettzellen liefern Energie für das Immunsystem

 

Durch den Abbau von Fettzellen wird das Immunsystem mit Energie versorgt und rechtzeitig gehemmt. Fettzellen sind nachts für das Immunsystem da (im Dienst des Immunsystems). Sie schützen dich vor Entzündungen. Das machen vor allem die Omega-3-Fettsäuren, die du in großzügigen Mengen in deiner Nahrung haben solltest, wenn das alles gut funktionieren soll.

Omega-3-Fettsäuren findest du vor allem in Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren und Algen. Mein Mann und ich sorgen seit Jahren mit den Algenkapseln von Naturise für ausreichend Omega-3-Fettsäuren. Mit dem Rabattcode* issdichglücklich bekommst du 15% Rabatt auf deine Bestellungen.

Wenn wir das bis hierher zusammenfassen:

Fettzellen müssen tagsüber auf- und nachts abgebaut werden. In diesem Rhythmus helfen sie, gesund zu bleiben. Und natürlich auch: schlank zu bleiben. Und wir halten fest: Wenn Melatonin nicht am Start ist, gibt es keine kleinen Fettzellen. Kleine Fettzellen produzieren Stoffe, die Entzündungen hemmen (Adiponektin). Große Fettzellen sorgen dafür, dass Entzündungsreaktionen nicht gestoppt werden können. Sie produzieren entzündungsfördernde Substanzen (Entzündungszytokine).

 

Es schadet der Gesundheit, wenn Fettzellen zu groß werden

 

Schauen wir uns den Worst Case an: Melatonin ist nicht zur richtigen Zeit verfügbar. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Schlafqualität. Der Ablauf sieht nun ganz anders aus. Und wir dürfen staunen, wie feinstofflich und sensibel unser Organismus ist.

  1. Die Fettzellen kommen nicht rechtzeitig in die katabole (abbauende) Phase und werden größer. Ab einer bestimmten Größe können sie sich nicht mehr teilen.
  2. Jetzt nehmen sie zu viel Platz ein und bedrängen sich gegenseitig. Die Luft wird knapp, die Fettzellen bekommen Sauerstoffmangel. Das führt zum Absterben (Nekrose) der Fettzellen.
  3. Immunzellen werden in das Fettgewebe „hineingelockt“ und lösen Entzündungen aus. Dies ist einer der Gründe für eine Low Grade Inflammation, eine niedriggradige Entzündung.

Eine Low Grade Inflammation ist einer der Gründe, warum Krankheiten chronisch werden, weil sie täglich auf niedrigem Niveau angeheizt werden.

Es gibt eine Menge Umstände, die das wunderbare Hormon Melatonin in die Flucht schlagen! Und ganz ehrlich: Oft ist es unser Alltag, der uns da in die Quere kommt. Unser heutiges Leben, das unseren steinzeitlichen Genen noch sehr fremd ist. Was also treibt dieses sagenhafte, gesundheitsfördernde, fettzellenteilende Hormon Melatonin in die Flucht?

  • Blaues Licht vor dem Schlafengehen: TV, Handy, Tablet, Computer
  • Anstrengender Sport spät am Abend
  • Späte Mahlzeiten
  • Zu spät ins Bett gehen
  • Lichtquellen im Schlafzimmer
  • Lärm im Schlafzimmer
  • Warme Temperaturen im Schlafzimmer
  • Stress, Grübeln, nicht zur Ruhe kommen
  • Alkohol am Abend
  • Medikamente
  • Sommerzeit
  • Jet-Lag
  • Schichtarbeit

 

Wie du an das sensationelle Melatonin rankommst!

 

Das fängt damit an, dass du morgens dafür sorgst, dass das Melatonin aus deinem Blut verschwindet und in seinen 12/12-Stunden-Rhythmus kommt. Dafür gehst du so früh wie möglich ans Tageslicht. Das signalisiert den Uhr-Genen (Clock-Genes) in jeder deiner Körperzellen: Der Tag beginnt! Melatonin macht sich aus dem Staub, um nach etwa 12 Stunden wieder am Start zu sein.

Wie bereits erwähnt, leben wir Menschen in einem 12/12-Stunden-Rhythmus. 12 Stunden Aktivität – 12 Stunden Passivität. Das ist der Rhythmus, auf den sich dein Organismus seit Millionen von Jahren eingestellt hat. Am frühen Abend, wenn das Licht dunkler wird, beginnt das Melatonin, dich langsam herunterzubeamen.

Mein Tipp: Gehe den ganzen Tag immer wieder ins Tageslicht. Es ist gut, wenn dein Organismus immer wieder die verschiedenen Farbfrequenzen des Lichts erlebt, die sich von Stunde zu Stunde ändern. Nimm auch mal die Brille ab. Licht wird zwar auch über Rezeptoren auf der Haut wahrgenommen, aber vor allem über die Augen, die die direkteste Verbindung zum Gehirn haben. Setze eine Sonnenbrille nicht vor ca. 14.00 Uhr auf, es sei denn, das Licht stört dich sehr.

 

Melatonin locken! Am Abend geht es um Lichthygiene

 

Halte dich abends von blauem Licht fern oder trage eine Blaulichtfilterbrille. Ich kann dir die Blaulichtfilterbrillen der Firma INNOVATIVE EYEWARE empfehlen, die ich selbst seit vielen Jahren verwende. Mit dem Rabattcode* issdichglücklich bekommst du 5% Rabatt auf deine erste Bestellung.

Die blauen Lichtfrequenzen von Fernsehern, Tablets, Handys und Computerbildschirmen sind für dein Gehirn so hell wie die Mittagssonne. Sie signalisieren: Sehr helles Licht – es ist Tag. Die Melatonin Produktion wird um bis zu 90 Prozent gehemmt.

Treibe vor dem Schlafengehen keinen anstrengenden Sport mehr. Nimm die letzte Mahlzeit 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen ein.

Verzichte auf Alkohol. Die Leber gibt keine Ruhe, bis der für sie giftige Stoff aus dem Körper gefiltert ist. Du schläfst schnell ein, aber sicher nicht durch. Die Fettverbrennung ist gehemmt. Das Melatonin sowieso.

Gewöhne dir Rituale an, die dich zur Ruhe bringen: Musik hören, Kerzen anzünden, ein Buch lesen. Gehe möglichst vor Mitternacht ins Bett oder sorge dafür, dass du 7 bis 8 Stunden schläfst. Auf keinen Fall vor einem flimmernden Fernseher oder mit einem eingeschalteten Handy auf dem Nachttisch schlafen. Schlafe in einem absolut dunklen Schlafzimmer. Wenn du das Schlafzimmer nicht abdunkeln kannst, trage eine Schlafmaske. Achte auf eine kühle Temperatur im Schlafzimmer.

Noch einmal zusammengefasst: Um den Biorhythmus Deiner Fettzellen auf gesund und schlank zu stellen, brauchst du einen gut eingestellten Tag-Nacht-Rhythmus, der dafür sorgt, dass das Fettabbauhormon Melatonin zur richtigen Zeit am Start ist. Wenn Du dafür sorgst, dass sich Melatonin an den Start traut, schläfst du tief und regenerativ, dein Immunsystem ist bestens versorgt und deine Fettzellen bleiben klein und werden geteilt. Der nächtlichen Fettverbrennung steht nichts mehr im Wege.

Zusammenfassung: In diesem Artikel ging es hauptsächlich um eine der vier ISS DICH GLÜCKLICH! Säulen: Biorhythmus und Hormonbalance. Wenn wir Frauen ab einem gewissen Alter die Kilos, die wie Kaugummi an unseren Hüften kleben, loswerden UND unser Wunschgewicht dann auch noch halten wollen, müssen wir nach meiner Erfahrung und der Erfahrung mit vielen hundert Teilnehmerinnen tief in die Zauberkiste moderner, gesunder Abnehm-Tools greifen.

Ich sehe diesen ganzen Prozess auch gerne als Puzzle und ein tiefer, regenerativer Schlaf, der uns mit Melatonin versorgt, das dann die nächtliche Fettverbrennung in Gang setzt und unser so wichtiges Immunsystem mit Energie versorgt, ist eines der Puzzleteile in diesem Prozess.

All diese Puzzleteile bespreche ich oft mit meinen Teilnehmerinnen im ISS DICH GLÜCKLICH! Gruppencoaching und später im ISS DICH GLÜCKLICH! Club und merke immer wieder, wie wichtig Wiederholung ist. Dich als Hörerin meines Podcasts, als Leserin meines Blogs oder meine Frauen im Coaching immer wieder mit der Nase darauf zu stoßen und den Fokus auf die Dinge zu lenken, die unserem Körper guttun, die er erwartet, um uns gesund und dann auch schlank zu halten.

Wichtig ist an dieser Stelle, nicht nur immer wieder Wissen aufzunehmen, zu nicken und zu denken: Ja, stimmt. Daniela hat recht, das muss ich mal machen, sondern wirklich und nachhaltig in die Umsetzung zu kommen. Ich höre so oft von Frauen in Erstgesprächen, dass sie eigentlich gar nicht verstehen, warum sie nicht abnehmen, weil sie doch zig Bücher über Ernährung im Schrank haben und eigentlich alles wissen.

Manche sagen mir auch ganz ehrlich, wenn das Coaching beginnt: „Daniela, ich weiß gar nicht, was du mir noch beibringen willst.“ Ich nehme das mit Humor, weil ich weiß, dass es auch in Sachen Ernährung noch viel zu lernen gibt und es vor allem auf die Umsetzung ankommt. ISS DICH GLÜCKLICH! ist ein Umsetzungscoaching!

Und ja, wenn du Lust hast, dich 8 Wochen intensiv von mir begleiten zu lassen und zu erleben, was Umsetzung bedeutet, dann ist mein nächstes Gruppencoaching, das ISS DICH GLÜCKLICH! Herbstcamp sicher etwas für dich. Nicht mehr lange und die Türen öffnen sich für meine Frühbucherinnen.

An diejenigen, die bereits auf der Warteliste stehen: Achtet Ende August auf euren Posteingang. Und an alle, die noch nicht auf der Warteliste stehen (Warten heißt hier: Ich warte darauf, dass sich die Türen öffnen und ich alle Infos von Daniela bekomme) – mein Tipp: Schau es dir einfach mal an. Wir Frauen dürfen uns Unterstützung holen, wir dürfen auch mal was nur für uns machen. Und ja, das machen wir viel zu selten.

*Kooperationslink: Wenn du über meinen Rabattcode issdichglücklich bestellst, erhalte ich eine Provision von Naturise oder INNOVATIVE EYEWARE

338 – Gamechanger beim Abnehmen in den Wechseljahren: Ein gesunder Biorhythmus!

338 – Gamechanger beim Abnehmen in den Wechseljahren: Ein gesunder Biorhythmus!

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In dieser Episode/Blogartikel erfährst du, was ein Biorhythmus genau ist und warum es beim Abnehmen in den Wechseljahren und je älter wir werden immer wichtiger wird, dass er in einem gesunden Takt tanzt. 

Was ist eigentlich ein Biorhythmus? Diese Frage wurde mir letztens tatsächlich in meiner Community gestellt: Daniela! Was ist eigentlich ein Biorhythmus? Und weil der Biorhythmus ja eine der vier Säulen meiner ISS DICH GLÜCKLICH! Methode ist und ich möchte, dass du als meine Zuhörerin weißt, wovon ich da genau spreche, werde ich das Thema in dieser Episode für dich auseinanderbröseln und dir natürlich auch Tipps geben, wie du deinen Biorhythmus in Balance bringst.

Bevor ich weiter ins Detail gehe, noch einmal der Hinweis auf meine Masterclass DER HORMON-TRICK, die ich bereits nächste Woche am DI, 04.02. um 19:00 Uhr gebe und an der du für 0 Euro teilnehmen kannst. Eine Anmeldung lohnt sich übringes auch, wenn du an diesem Abend nicht live dabei sein kannst, denn ich sende dir dann sehr gerne eine Aufzeichnung der Masterclass zu.

In dieser Masterclass erfährst du etwas sehr Spannendes, das sich auch wunderbar als Vertiefung zum heutigen Thema Biorhythmus eignet: Wie du deine Hormone zu Komplizen beim Abnehmen machen kannst – gerade in den Wechseljahren ist es wichtig zu wissen, was jetzt wichtig ist und worauf es ankommt. Und wie du im Prinzip alle deine Abnehmziele ganz einfach unterstützen kannst.

Du bekommst viele wertvolle Impulse und Ideen, wie du das Gelernte direkt umsetzen kannst. Und ja, es ist auch eine gute Gelegenheit, mich und meine Art zu coachen kennenzulernen – nur für den Fall, dass du mit dem Gedanken spielst, an meinem 8-wöchigen Abnehmcoaching ISS DICH GLÜCKLICH! teilzunehmen.

Was ist eigentlich ein Biorhythmus?

Zunächst einmal: Dein Biorhythmus ist ein hochspezialisiertes Taktgebersystem, das nahezu alle Prozesse in deinem Körper steuert. Was noch gar nicht so lange bekannt ist: Jede einzelne Zelle deines Körpers besitzt eine eigene „innere Uhr“, die durch spezielle Proteine aktiviert wird und eng mit den Uhren anderer Zellen zusammenarbeitet (1). Jede Zelle kommuniziert mit jeder Zelle, ist ja ein Satz, den du hier sicher schon mal von mir gehört hast.

Diese Zelluhren, die auch Clock-Genes (Uhrengene) genannt werden, bilden ein Netzwerk, das von einem zentralen Taktgeber, dem suprachiasmatischen Nucleus, abgestimmt wird. Dieses Uhren-Netzwerk sorgt dafür, dass dein Körper perfekt zum Beispiel auf den Wechsel von Tag und Nacht eingestellt ist und Funktionen wie Schlaf, Aktivität, Verdauung und Hormonproduktion reibungslos ablaufen.

Der SCN befindet sich im Gehirn im Hypothalamus und wird als „Master Clock“ bezeichnet. Er empfängt zum Beispiel Lichtsignale von spezialisierten Photorezeptoren in der Netzhaut der Augen. Diese Rezeptoren erkennen die Farbfrequenzen des Lichts, die sich im Laufe des Tages verändern.

Wichtiger Zeitgeber: Tageslicht!

Der SCN übersetzt diese Lichtreize in neuronale und hormonelle Signale, die dann den Rhythmus deines gesamten Körpers steuern. Das Tageslicht ist tatsächlich der stärkste und auch wichtigste Zeitgeber, den wir haben. Es sorgt dafür, dass dein Biorhythmus und damit deine Hormone immer wieder mit der Außenwelt synchronisiert werden.

Aber Licht ist nicht der einzige Faktor, der den Biorhythmus beeinflusst. Auch andere Zeitgeber wie die Mahlzeitenfrequenz, Bewegung oder die Temperatur spielen eine wichtige Rolle. Mahlzeiten wirken wie kleine Synchronisationspunkte für den Stoffwechsel. Bewegung, vor allem am Morgen, stimuliert die Cortisolausschüttung und stellt den Körper auf Aktivität ein. Auch die Körpertemperatur folgt einem festen Rhythmus: Sie ist morgens niedrig, steigt im Laufe des Tages an und sinkt abends wieder (2).

Besonders interessant ist, wie der Biorhythmus unsere Hormone steuert und umgekehrt. Morgens löst der so genannte „Cortisol Awakening Response“ (Cortisol Aufwachreaktion) durch den natürlicher Anstieg des Cortisolspiegels einen Energieschub aus, der den Übergang vom Schlaf zum Wachsein erleichtert.

Gleichzeitig wird die Melatoninproduktion gehemmt, um den Körper von der Regenerationsphase in den Aktivitätsmodus zu versetzen. Abends kehrt sich dieser Prozess um: Die Dunkelheit regt spezielle Rezeptoren an, Signale an die Zirbeldrüse zu senden, die daraufhin Melatonin produziert. Dieses Hormon steuert nicht nur den Schlaf, sondern unterstützt auch die nächtliche Fettverbrennung und Zellreparatur.

Melatonin! Ein tolles Hormon. 

Darüber hinaus ist Melatonin ein sehr starkes Antioxidans und gilt als 4-10-mal stärker als Vitamin C im Kampf gegen freie Radikale. Es neutralisiert aggressive Sauerstoff-und Stickstoffmoleküle, die z.B. durch Stress, Umweltbelastungen, schlechter Ernährung oder Entzündungsprozesse entstehen – und schützt die Zellen bis hin zu den Mitochondrien, wo die meisten freien Radikale entstehen.

Im Gegensatz zu Vitamin C, das hauptsächlich in wässrigen Milieus wirkt, durchdringt Melatonin Zellmembranen und entfaltet seine Wirkung direkt in lipidreichen Milieus wie Zellmembranen und Mitochondrien. Darüber hinaus besitzen die Abbauprodukte von Melatonin auch antioxidative Eigenschaften, was die Wirksamkeit weiter erhöht.

Während Vitamin C auf die Unterstützung anderer Antioxidantien angewiesen ist, wirkt Melatonin eigenständig und unterstützt zusätzlich antioxidative Enzymsysteme – ein echter Radikalfänger-Gamechanger für den Körper.

Immunsystem & Biorhythmus! 

Die Auswirkungen des Biorhythmus gehen aber weit über Schlaf und Wachsein hinaus. Auch das Immunsystem wird von unsere inneren Uhr gesteuert. In den nächtlichen Ruhephasen laufen die Reparaturprozesse im Körper auf Hochtouren: Beschädigte Zellen werden erneuert, das Immunsystem bekämpft Krankheitserreger und die Produktion entzündungshemmender Moleküle nimmt zu. Tagsüber hingegen konzentriert sich der Körper auf die Energiegewinnung und die Bewältigung jeglicher äußerer Anforderungen.

Ein intakter Biorhythmus ist also weit mehr als ein „Schlaf-Wach-Rhythmus“: Er ist der Schlüssel zu einem harmonisch funktionierenden Körper. Gerät diese innere Uhr jedoch aus dem Takt, können die fein abgestimmten Abläufe gestört werden. Die Folgen reichen von Schlafstörungen und Müdigkeit bis hin zu Stoffwechselstörungen, Immunschwäche und erhöhter Anfälligkeit für chronische Krankheiten.

Aus eigener Erfahrung und aus der Erfahrung meiner Teilnehmerinnen im ISS DICH GLÜCKLICH! Coaching oder meiner Kundinnen im Einzelcoaching kann ich dir versichern: Ein bewusster Umgang mit dem eigenen Biorhythmus ist superwichtig, um Gesundheit, Energie und Wohlbefinden zu fördern – und natürlich unterstütze er dann auch ganz automatisch das Thema Gewichtsreduktion.

Es gibt einen Satz, den uns unser Dozent Prof. Dr. Leo Pruimboom oft gesagt hat: Das erste, was du bei einem Menschen, der sich nicht wohl fühlt, der Befindlichkeitsstörungen oder chronische Krankheiten hat, der Gewichtsprobleme hat, in Ordnung bringen musst, ist sein Biorhythmus. All dies ist dann auch der Grund, warum der Biorhythmus eine der vier Säulen im ISS DICH GLÜCKLICH! Coaching ist.

Weitere Zeitgeber des Biorhythmus

Dein Biorhythmus wird nicht nur vom Tageslicht beeinflusst, sondern von einer Vielzahl von Zeitgebern, die helfen, deine innere Uhr auf Kurs zu halten.

Bewegung ist ein Zeitgeber, der sich je nach Tageszeit unterschiedlich auf den Biorhythmus auswirkt. Morgendliche Aktivität – zum Beispiel ein zügiger Spaziergang oder eine Trainingseinheit – fördert den Anstieg des Cortisolspiegels und signalisiert dem Körper, in den „Aktivitätsmodus“ zu wechseln. Am Abend aktivieren ruhige Bewegungsformen wie Yoga oder ein Spaziergang in moderatem Tempo den Parasympathikus und helfen, den Cortisolspiegel zu senken.

Auch die Nahrungsaufnahme synchronisiert den Biorhythmus. Wenn du zwischen den Mahlzeiten nichts isst, also das Snacken lässt, stabilisierst du den Blutzuckerspiegel und damit das Hormon Insulin.

Eine späte Mahlzeit kann deinen Biorhythmus nach hinten verschieben, also deinen Schlaf stören, da sie nun erst noch verdaut werden muss. Dein System entscheidet außerdem: Da kommt noch so viel Energie rein, es kann nicht sein, dass jetzt Schlafen an der Reihe ist. Du schläfst schlechter ein oder durch. Es ist weniger Melatonin am Start. Regeneration und Fettverbrennung kommen zu kurz. Kurzer Reminder: Die nächtliche Fettverbrennung ist abhängig von Melatonin.

Ein weiterer Zeitgeber sind Temperaturreize. Ein kühler Raum am Abend senkt die Körperkerntemperatur, lockt Melatonin an und fördert so den Schlaf. Umgekehrt regt eine morgendliche Wechseldusche den Kreislauf an, lockt das Aktivitätshormon Cortisol an und erleichtert den Start in den Tag.

Dann gibt es noch biochemische Zeitgeber. Koffein, Tein, Alkohol und bestimmte Medikamente können die innere Uhr stark beeinflussen. Koffein hemmt die abendliche Melatoninproduktion, Alkohol stört den Schlafzyklus. Nahrungsergänzungsmittel wie das Sonnenvitamin D, das am besten in der ersten Tageshälfte eingenommen wird, oder Magnesium, das abends beruhigend auf das Nervensystem wirkt, können gezielt eingesetzt werden, um den Biorhythmus zu unterstützen.

Was den Biorhythmus aus dem Takt bringt

Ein gestörter Biorhythmus ist oft die Folge von zu wenig Schlaf, insbesondere wenn du regelmäßig weniger als 7-8 Stunden pro Nacht schläfst. Schlaf ist nicht nur eine Phase der Ruhe, sondern auch eine wichtige Regenerationszeit für den Körper. Während der Tiefschlafphasen werden Wachstumshormone ausgeschüttet, die für die Zellreparatur und die Geweberegeneration wichtig sind.

Fehlt dir dieser regenerative Schlaf, bleibt dein Körper in einem Zustand unvollständiger Erholung. Das macht sich dann nicht nur durch Müdigkeit bemerkbar, sondern auch Konzentrationsstörungen und Stimmungsschwankungen. 

Schlafmangel wirkt sich auch auf dein Hungergefühl aus. Die Produktion der Botenstoffe Leptin und Ghrelin, die das Sättigungs- und Hungergefühl steuern, gerät aus dem Gleichgewicht. Die Folge sind Hunger- und Heißhungerattacken, weil dein Körper den Energiemangel kurzfristig auszugleichen will. Auch der nächtliche Abbau des Cortisolspiegels, der normalerweise zur Vorbereitung auf den nächsten Tag stattfindet, wird bei Schlafmangel unterbrochen.

Das führt dazu, dass der Cortisol Rhythmus insgesamt aus dem Gleichgewicht gerät.

Ein weiterer Faktor, der den Biorhythmus stört, ist chronischer Stress. Dauerstress erhöht die Ausschüttung von Cortisol, was langfristig die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen kann. Die Schilddrüse als Hauptregulator des Stoffwechsels reagiert empfindlich auf solche Belastungen. Eine gestörte Schilddrüsenfunktion kann die Zellteilung und die Kollagenbildung verlangsamen, was sich in brüchigen Haaren, dünner Haut oder einem verlangsamten Stoffwechsel äußert.

Und wie schon gesagt kann ein gestörter Biorhythmus die nächtlichen Reparaturmechanismen beeinträchtigen. Der Körper ist dann weniger in der Lage, Schäden auf zellulärer Ebene zu reparieren, was sich langfristig nicht nur negativ auf das äußere Erscheinungsbild, sondern auch auf die allgemeine Gesundheit auswirkt.

Biorhythmus & Wechseljahre

In den Wechseljahren kommt es zu hormonellen Veränderungen, die fast alle Prozesse im Körper betreffen. Bis zu diesem Zeitpunkt hat unser Hormonsystem wie ein perfekt aufeinander abgestimmtes Orchester zusammengearbeitet. Doch jetzt fehlen immer mehr Schlüsselspieler, was die Hormonbalance ganz schön durcheinander bringt. 

Einer der Hauptdarsteller ist Progesteron, das gleich zu Beginn der Wechseljahres stark abnimmt. Es hilft normalerweise, den Cortisolspiegel zu regulieren und das Nervensystem zu entspannen. Mit seinem Rückgang fehlt eine wichtige Pufferfunktion gegen Stress. Das kann dazu führen, dass wir uns unruhiger fühlen und schneller in die Stressfalle tappen – ein Zustand, der den Biorhythmus weiter aus dem Gleichgewicht bringt.

Auch Östrogen verabschiedet sich im Verlauf der Wechseljahre. Es reguliert den Monatszyklus und fördert die Ausschüttung unseres Wohlfühlhormons Serotonin. Serotonin beeinflusst die Stimmung, den Schlaf und sogar das Hungergefühl.

Sinkt der Östrogenspiegel, wird weniger Serotonin produziert, was zu Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und erhöhter Reizbarkeit führen kann. Auch die Produktion von Melatonin wird so indirekt beeinflusst. Ein Grund mehr, es diesem großartigen Hormon jetzt leichter zu machen, an den Start zu kommen.

Ein weiterer Effekt des sinkenden Östrogenspiegels ist die vermehrte Einlagerung von Fett, vor allem im Bauchbereich. Der Körper versucht, den Verlust des Östrogens auszugleichen, indem er für Fettdepots sorgt, um daraus wieder Östrogen zu produzieren, das geht nämlich.

Gleichzeitig wird dieser Prozess durch einen chronisch erhöhten Cortisolspiegel, also chronischen Stress, verstärkt. Cortisol fördert auch wieder die Fetteinlagerung am Bauch. Bauchfett ist besonders hormonaktiv und steht in direktem Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Stoffwechselstörungen.

Ich denke, es wird mehr als deutlich, wie wichtig es ist, den Biorhythmus bewusst zu unterstützen. Wir haben das schon oft besprochen, doch ich weiß auch aus Erfahrung mit meinen Kundinnen im Coaching: Wiederholung macht anschaulich. Deshalb kommen hier noch ein paar Tipps für einen gesunden Biorhythmus.

Biorhythmus in Balance: Tipps für deinen Alltag

Den Biorhythmus in einen gesunden Rhythmus zu bringen, ist einfacher als man denkt, weil schon kleine Anpassungen im Alltag eine große Wirkung haben können:

  • Morgens und dann so oft wie möglich ans Tageslicht zu gehen, ist einer der wichtigsten Schritte, um energiegeladen durch den Tag zu kommen. Ein kurzer Spaziergang oder eine Tasse Tee am offenen Fenster synchronisieren alle Abläufe im Körper.
  • Morgendliche Wechselduschen bauen Cortisol ab und bereiten dich auf den Tag vor. Eine heiße Dusche oder ein warmes Bad am Abend locken Melatonin an.
  • Atemübungen, kurze Spaziergänge oder einfach ein paar Minuten Ruhe unterbrechen das Hasslen und damit chronische Stressmuster.
  • Wenn du zurzeit weniger als sieben bis acht Stunden schläfst, versuche, deine Schlafdauer langsam zu erhöhen. Geh mal 30 Minuten früher ins Bett und beobachte, was passiert.
  • Verzichte abends mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Bildschirme und elektronische Geräte, da das blaue Licht die Melatoninproduktion empfindlich stören kann. Gönne dir eine Blaulichtfilterbrille, wenn du es nicht lassen kannst (wie ich). Ich empfehle die Blaulichtfilterbrille von Innovative Eyeware. Mit dem Rabattcode issdichglücklich bekommst du 5% Rabatt auf deine erste Bestellung*.
  • Verzichte ab 14 Uhr auf Koffein. Koffein in Kaffee, grünem oder schwarzem Tee kann bis in die späten Abendstunden wirken und deinen Schlafrhythmus stark beeinflussen. Vor allem, wenn du ohnehin schon Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen hast.
  • Optimiere dein Schlafzimmer, indem du es kühl, dunkel und ruhig machst. Verdunkelnde Vorhänge oder eine Schlafmaske unterstützen die Melatoninproduktion.

Noch mehr Tipps bekommst du dann auf jeden Fall in meiner Masterclass DER HORMON-TRICK am kommenden DI, 04.02.25 um 19:00 Uhr. Sichere dir noch einen der begehrten Teilnehmerplätze. Ich freu mich auf dich!

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QUELLEN

  1. Max-Planck-Gesellschaft / Forschungsschwerpunkt: Zirkadiane Rhythmen und innere Uhren
  2. Max-Planck-Gesellschaft / Innere Uhren: Die molekularen Mechanismen zirkadianer Rhythmen

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031 – Fatburner Schlaf: 13 Tools für ein gutes Einschlafen und Durchschlafen

031 – Fatburner Schlaf: 13 Tools für ein gutes Einschlafen und Durchschlafen

In Episode 29 hast du erfahren, welchen Einfluss ein guter Schlaf auf deinen Wunsch abzunehmen hat. Und auf deine Gesundheit. Heute kümmern wir uns mit 13 effektiven Tools darum, wie du es hinbekommst, dass du wieder gut ein- und durchschläfst.

​Hör dir an, welche Tools dir weiterhelfen und setze ab heute die um, die dir leicht fallen werden. Taste dich an die Themen rund um einen besseren Schlaf heran. Du kannst dir auch eine kleine Schlaf-Gut Therapie auferlegen und 30 Tage alle Tools anwenden, die ich hier vorgeschlagen habe. Führe ein Schlaftagebuch und beobachte genau, was passiert!

In dieser Folge erfährst Du,

  • Welche Tools dafür sorgen, dass du fit und frisch in den Tag startest.
  • Wie du den ganzen Tag über fokussiert und wach bleibst.
  • Mit welchen Tipps & Tricks u Abends zu Ruhe kommst und wunderbar müde wirst.

Die erwähnten Blaulichtfilterbrillen kannst du dir HIER bestellen. Du erhältst 5% Rabatt mit dem Rabattcode issdichglücklich auf deine erste Bestellung.

031 – Fatburner Schlaf: 13 Tools für ein gutes Einschlafen und Durchschlafen

065 – Schlaflos in…den Wechseljahren? 9 Heilkräuter für mehr Schlank im Schlaf!

Ich freue mich sehr, ein Teil der Lemondays Blogparade „BYE, BYE TRAUMFIGUR? WIE GEHT DAS MIT DEM WOHLFÜHLGEWICHT AB 40? ODER 50?“ zu sein. Mein Tipp: Schau dir auf jeden Fall noch weitere wertvolle Beiträge von tollen Expertinnen über die spannende Lebensphase Wechseljahre an.

Große Dinge stehen bevor, und Euer Weg ist erst zur Hälfte beschritten. Hitze versprüht Ihr und Kraft, kein Blut schwemmt sie davon. Der hölzerne Drache bäumt sich auf. Frei ist die wilde Macht. Doch auch des Drachen Kraft muss gehorchen, wenn die Tigerin der Klugheit es gebietet. Kraft braucht Lenkung, Kraft braucht Richtung. Seid Tigerin, und beherrscht den wilden Drachen. Reitet ihn, und er wird Euch tragen, wohin Ihr wollt. Weint und klagt, und er wird Euch zerstören mit Feuer und Leid.

Sun Simiao, Chinesischer Arzt, Religionswissenschaftler und Magier im Jahre 681

Tiger reitet Drachen in den Wechseljahren

Den Drachen, den du nach dieser Episode mit Leichtigkeit reiten wirst:

Schlaflosigkeit in den Wechseljahren

Wenn du meinen Blog zum Thema Abnehmen in den Wechseljahren – 5 Stoffwechselbooster, die du garantiert nicht auf dem Schirm hast gelesen hast, weißt du schon, dass wir in den Wechseljahren ganz besonders tief in die Trickkiste greifen dürfen. Um an das Hüftgold ranzukommen. Ein besonders effektives Tool ist ist unser Schlafhormon Melatonin.

Ist es am Start, hilft es beim reparieren und regenerieren. Und bei der Fettverbrennung. So kann Schlank im Schlaf wirklich funktionieren! Klingt gut! Nur: Wie soll das funktionieren. Im Hormonchaos der Wechseljahre. In dieser Episode interviewe ich die Heilkräuter- und Entspannungstherapeutin Ruby Nagel. Sie gibt dir wertvolle Heilkräuter Insights und wertvolle Tipps für einen guten Schlaf an die Hand. On Top gibt sie dir eine Schritt-für-Schritt Anleitung, mit der du Schlafprobleme ganz behutsam angehen kannst.

Interview mit der Heilkräuterexpertin Ruby Nagel.

Im Interview erfährst du

  • Warum Heilkräuter wirken.
  • Welche Substanzen in Heilkräutern wirken.
  • Wie viele Substanzen es in einem Heilkraut gibt.
  • Wie stark die Wirkung in Vergleich zu Globuli und Schüssler Salzen ist.
  • Was bei der Arbeit mit Heilpflanzen wichtig ist.
  • Rubys Schritt für Schritt Anleitung für einen besseren Schlaf.

Rubys Anleitung für mehr Schlank im Schlaf

Im Podcast geht Ruby auf jeden Schritt genau ein! Hier kommt eine kleine Zusammenfassung für Dich:

Schritt 0 – Tu nichts.

  • Mach Pause.
  • Nimm dir ein Wochenende frei.
  • Verbringe Zeit mit dir alleine. Ohne Termine.
  • Schau nicht auf die Uhr. Lass deinen Körper seinem Rhythmus folgen.
  • Lass ihn schlafen, wenn es für ihn passt.

Schritt 1 – Beobachte und schreibe auf.

  • Gibt es etwas, das dich vom schlafen abhält? Dinge, die früher nicht gestört haben, können in den Wechseljahren störend sein.
  • Gibt es zu viele Lichtquellen?
  • Ist es zu warm? Oder zu kalt?
  • Möchtest du lieber immer zur selben Zeit aufwachen?
  • Stört dich ein WLAN Netz im Schlafzimmer?
  • Schnarcht der Partner?
  • Gab es aufreibende Diskussionen vorm schlafen gehen?
  • Kreisen die Gedanken? Bist du ängstlich? Nervös?
  • Liegt dir neuerdings das Abendessen sehr im Magen?
  • Hast du abends Alkohol getrunken?

Schritt 2 – Ändere deine Gewohnheiten

  • Verzichte auf Alkohol am Abend.
  • Diskutiere tagsüber, nicht Abends.
  • Experimentiere mit deiner Ernährung.
  • Iss nicht so spät.
  • Komm zur Ruhr, z.B. mit Yoga.

Schritt 3 – Schöne Abendroutine

  • Massiere deine Fußsohlen mit ätherischem Öl, z.B.
  • Ylang-Ylang, Lavendel, Petit Grain Bigarade
  • Gönne dir eine Gesichtsmassage mit einer Massage Bürste.
  • Höre entspannende Musik.
  • Schlafe mit einem Kräuterkissen aus z.B. Lavendel Blüten.

Schritt 4 – Nähre und stärke dich von Innen heraus

Beziehe Wildkräuter und sanfte Heilpflanzen in deine Ernährung mit ein.

 

  • Brennnessel
  • Löwenzahn
  • Spitz- und Breitwegerich
  • Giersch

Wild- und Heilkräuter, die sich besonders ausgleichend auf den Hormonhaushalt in den Wechseljahren auswirken*:

  1. Rotklee
  2. Hirtentäschel
  3. Frauenmantelblätter
  4. Salbe
  5. Schafgarbe
  6. Lavende
  7. Melisse
  8. Kamille
  9. grünes Haferstroh

Schritt 5 – Spezifische Heilpflanzen

Zum Einschlafen

  • Feigenknospen Extrakt
  • Lindenknospen Extrakt
  • Kalifornischer Mohn

Zum Durchschlafen

  • Hopfen
  • Passionsblume
  • Baldrian

Besonders zu empfehlen bei Schlafstörungen in den Wechseljahren*

  • Mönchspfeffer
  • Traubensilberkerze (Cimicifuga)

Bei Schlafstörungen durch Hitzewallungen*

  • Holunderblüten Tinktur
  • Veilchenblättertee
  • Vogelmierentinktur

*Frage eine fachkundigen Heilkräuterexperten nach den nötigen Dosierungen. Es kann 1-2 Wochen dauern, bis die Wirkung eintritt.

Schritt 6 – Nahrungsergänzung

  • Magnesium
  • Calcium

Wenn du nicht über die Wildkräuter schon genug Mineralstoffe aufnimmst! Tipp: Erst messen, dann ergänzen. Beim nächsten Check Up die Mineralstoffe auf einen eventuellen Mangel hin messen lassen. Weiteren richtig guten Input zum Thema Traumfigur, Abnehmen und Wechseljahre kannst du dir momentan in vielen tollen Beiträgen der Lemondays Blogparade holen!

Monika Carey zum Beispiel geht in ihrem Beitrag Traumfigur und Wohlfühlgewicht als Expertin für ihren Körper mit dir auf eine Zeitreise. Sie beleuchtet das Thema Abnehmen in den einzelnen Lebensphasen erfrischend ehrlich. Und kommt zu einer erstaunlichen Erkenntnis, die dich sicher inspirieren wird.

Simone Weidensee fragt sich in ihrem Blogpost Abnehmen mit 50. Muss das noch sein? Ob sie DAS Wohlfühlgewicht jemals hatte. Und ob sie sich immer wohl gefühlt hat. Egal, was die Waage anzeigte.

Viel Spaß beim schmökern!

031 – Fatburner Schlaf: 13 Tools für ein gutes Einschlafen und Durchschlafen

143 – Kyra Kauffmann: Endlich wieder gut schlafen? So geht’s wirklich! (2)

Wie lange dauert abnehmen?

Du hörst den 2. Teil der „Endlich wieder gut schlafen Episoden“, in denen ich die erfolgreiche Buchautorin und sehr kompetente Heilpraktikerin Kyra Kauffmann interviewe.

Eine der Säulen in meinem Coaching ist der Biorhythmus. Kyra spricht im Interview vom circadianen Rhythmus. Unter beidem versteht man einen biologischen Rhythmus des Menschen mit einer Dauer von etwa 24 Stunden (circa=ungefähr, dia=Tag). Ein typischer circadianer Rhythmus ist unser Schlaf-Wach-Rhythmus. Evolutionär erwartet unser Körper 12 Stunden Aktivität und 12 Stunden Passivität.

Wobei Passivität nicht bedeutet, dass wir dann schlafen gehen, aber langsam zur Ruhe kommen. Wenn du deinen Tag um 07:00 Uhr morgens beginnt, erwartet dein gesamter Organismus, dass du gegen 19:00 Uhr wieder zur Ruhe kommst. Dann irgendwann zu Bett gehst und 7,5 bis 8 Stunden schläfst. Dass ein guter Schlaf nichts damit zu tun hat, dass du dich 8 Stunden im Bett aufhältst, darum geht es auch im zweiten Teil des Interviews mit Kyra Kauffmann.

 

Du erfährst unter anderem:

 

  • Welchen Einfluss Schokolade und Alkohol auf deinen Schlaf haben.
  • Warum es nicht immer an den Hormonen liegt, wenn Frauen in den Wechseljahren schlecht schlafen.
  • Wie du einen natürlichen Rhythmus in dein Leben bringst und dadurch besser schläfst.
  • Welche Laborwerte du brauchst, um die Qualität deines Schlafs zu testen.
  • Welche Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel deinen Schlaf unterstützt.

Es dreht sich beim Thema Gesundheit & Abnehmen nicht immer nur um Ernährung und Bewegung. Dein Biorhythmus spielt eine mächtige Rolle. Vor allem in den Wechseljahren wollen wir die Produktion diverser Hormone unterstützen. Ein guter Schlaf ist Teil eines gesunden Biorhythmus.

Der circadiane Rhythmus ist das Erste, was ein kPNI Coach bei einem Kunden wieder ins Lot bringen möchte. Das kommt noch vor oder zumindest gleichzeitig mit einer Ernährungsumstellung. Auch wenn es um das Thema Abnehmen geht.

 

Möchtest du mehr über Kyra Kauffmann erfahren?

 

HIER findest du alle Infos zu Kyra und ihrer Praxis.

HIER findest du ihr Buch „Natürlich High“.

HIER gehts zu ihrem Buch „Der Histamin-Irrtum“.

Interessante Melatonin-Fakten findest du HIER